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Vorgangsmanagement-Software: Wie Unternehmen Vorgänge durchgängig digital steuern

| Bärbel Heuser-Roth

Zwei Frauen diskutieren über Vorgangsmanagement-Software mit einem Laptop.

 

Eine Vorgangsmanagement-Software bündelt alle Dokumente, Aufgaben, Fristen und Bearbeitungsschritte zu einem Geschäftsvorfall in einer digitalen Vorgangsakte. Anders als ein reines Dokumentenmanagement-System steuert sie den kompletten Vorgang von der Entstehung bis zum Abschluss, samt Zuständigkeiten und Fristenkontrolle.

Ob Bauantrag, Schadenfall oder Kreditvorgang: Sobald mehrere Abteilungen an einem Fall arbeiten, entscheidet die Qualität der Vorgangsbearbeitung über Bearbeitungszeit, Transparenz und Compliance.

Erfahren Sie hier, was digitales Vorgangsmanagement leistet, welche Funktionen dafür nötig sind und wie sich die Lösung von klassischem Dokumentenmanagement und Workflow-Management unterscheidet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vorgangsmanagement-Software führt Dokumente, Aufgaben, Fristen und Beteiligte zu einem einzigen digitalen Vorgang zusammen
  • Der Unterschied zu einem DMS liegt im Umfang: Ein DMS verwaltet Dokumente, Vorgangsmanagement verwaltet den gesamten Geschäftsvorfall
  • Branchenspezifische Vorgaben wie OZG, MaGo, MaRisk und GoBD verlangen eine lückenlose, nachvollziehbare Dokumentation von Vorgängen
  • Automatisierte Fristenkontrolle senkt das Risiko versäumter Bearbeitungsfristen deutlich
  • Die Integration in ERP- und CRM-Systeme verhindert Medienbrüche zwischen Vorgang und operativem Tagesgeschäft
  • Doxis verbindet zentrale Vorgangsakten, automatisierte Workflows und KI-gestützte Dokumentenverarbeitung in einer Plattform

Was versteht man unter einer Vorgangsmanagement-Software?

Eine Vorgangsmanagement-Software organisiert einen Geschäftsvorfall, etwa einen Antrag, einen Schadensfall oder eine Vertragsprüfung, als zusammenhängenden digitalen Vorgang. Dokumente, Aufgaben, Kommentare und Statusinformationen zu diesem Fall liegen zentral an einem Ort.

Ein digitaler Vorgang entsteht mit der Eröffnung eines Falls und wächst mit jedem Bearbeitungsschritt:

  • Neue Dokumente ordnen sich automatisch dem richtigen Vorgang zu
  • Aufgaben erhalten eine Frist und einen verantwortlichen Bearbeiter
  • Der aktuelle Status lässt sich jederzeit in einer Übersicht nachvollziehen

Diese Bündelung unterscheidet Vorgangsmanagement von einer reinen Dokumentenablage, in der einzelne Dateien ohne erkennbaren Zusammenhang nebeneinander liegen. Die zugrunde liegende digitale Aktenführung macht jeden Vorgang für alle Beteiligten jederzeit auffindbar und nachvollziehbar.

Vorgangsmanagement vs. Dokumentenmanagement vs. Workflow-Management

Der Kernunterschied liegt im Umfang der Steuerung: Dokumentenmanagement verwaltet einzelne Dokumente, Workflow-Management steuert einzelne Bearbeitungsschritte, und Vorgangsmanagement bündelt beides zusammen mit Aufgaben und Fristen zu einem vollständigen Geschäftsvorfall.

Kriterium

Dokumentenmanagement

Workflow-Management

Vorgangsmanagement

Zentrales Objekt

Einzelnes Dokument

Bearbeitungsschritt

Vollständiger Geschäftsvorfall

Umfang

Ablage, Versionierung, Suche

Steuerung fester Abläufe

Dokumente, Aufgaben, Fristen und Historie gebündelt

Zuständigkeiten

Meist implizit über Ordnerrechte

Pro Prozessschritt definiert

Über den gesamten Vorgang nachvollziehbar

Transparenz

Auf Dokumentebene

Auf Prozessebene

Auf Fallebene über alle Beteiligten hinweg

Typischer Einsatz

Zentrale Dokumentenablage

Wiederkehrende Freigabe- oder Prüfschritte

Anträge, Schadensfälle, Kreditvorgänge, Onboarding

Warum Unternehmen ihre Vorgangsbearbeitung digitalisieren

Papierbasierte Laufmappen und E-Mail-Ketten erschweren den Überblick über offene Vorgänge, besonders wenn mehrere Abteilungen an einem Fall beteiligt sind. Digitales Vorgangsmanagement schafft eine zentrale Sicht auf jeden Vorgang, unabhängig davon, wie viele Personen daran mitarbeiten.

Beispiel für elektronische Vorgangsbearbeitung: Rechnungsbearbeitung

Der Unterschied zur papierbasierten Bearbeitung zeigt sich exemplarisch bei der automatisierten Rechnungsverarbeitung. Bei einem physischen Ablauf wandert die Rechnung von Schreibtisch zu Schreibtisch: vom Posteingang über die sachliche Prüfung und Kontierung bis zur Freigabe, Zahlung und Archivierung. Jeder Übergabeschritt ist eine mögliche Verzögerung, und Belege liegen zwischenzeitlich lose in Postmappen oder E-Mail-Anhängen.

Liegt die Rechnung auf einem Schreibtisch, weil der zuständige Freigeber im Urlaub ist, bemerkt das oft niemand rechtzeitig, und Skontofristen verstreichen ungenutzt. Ein digitaler Vorgang bündelt Beleg, Prüfvermerke, Kontierung, Freigabehistorie und Zahlungsstatus in einer Akte, macht den Bearbeitungsstand für alle Beteiligten sichtbar und leitet einzelne Schritte bei Abwesenheit automatisch an eine hinterlegte Vertretung weiter.

Rechtlicher Rahmen je nach Branche

In Behörden hat diese Digitalisierung einen zusätzlichen rechtlichen Rahmen: Das OZG-Änderungsgesetz von 2024 verankert die durchgängige, medienbruchfreie Digitalisierung von Verwaltungsleistungen als dauerhafte Aufgabe. Für den elektronischen Geschäftsgang zwischen Bundesbehörden gilt zusätzlich der XDomea-Standard, der den strukturierten Austausch von Akten, Vorgängen und Dokumenten zwischen Systemen regelt.

Andere Branchen unterliegen vergleichbaren Vorgaben. Versicherungsunternehmen dokumentieren ihre Geschäftsorganisation nach den MaGo-Vorgaben der BaFin, Banken nach den MaRisk-Vorgaben, die unter anderem Anpassungsprozesse bei organisatorischen Änderungen lückenlos dokumentationspflichtig machen. Branchenübergreifend verlangt die GoBD eine ordnungsgemäße, revisionssichere Führung und Aufbewahrung steuerrelevanter Unterlagen in elektronischer Form.

Praxisbeispiele: Vorgangsmanagement in unterschiedlichen Branchen

Der Nutzen digitalen Vorgangsmanagements zeigt sich je nach Branche unterschiedlich, das Prinzip bleibt gleich: Der gesamte Vorgang wird über mehrere Beteiligte und Systeme hinweg durchgängig gesteuert.

Kommunalverwaltung: Bauanträge

Ein digitaler Vorgang bündelt alle Unterlagen zu einem Bauantrag, von der Einreichung über die fachliche Prüfung durch mehrere Ämter bis zum finalen Bescheid, und macht den Bearbeitungsstand für Antragsteller jederzeit nachvollziehbar.

Versicherung: Schadenbearbeitung

Ein Schadensfall durchläuft mehrere Stationen: Meldung, Prüfung, Gutachten und Auszahlung laufen als ein zusammenhängender Vorgang, in dem jeder Bearbeitungsschritt auf dem vorherigen aufbaut.

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Banken: Kreditanträge

Mehrere Fachabteilungen prüfen parallel Bonität, Sicherheiten und Vertragsunterlagen, während der Antragsteller einen einzigen Ansprechpartner behält.

HR: Onboarding

Ein digitaler Vorgang bündelt alle Schritte von der Vertragsunterschrift über die Ausstattungsbestellung bis zur Einrichtung der Zugänge und stellt sicher, dass kein Teilschritt unbemerkt liegen bleibt.

Welche Funktionen sind im digitalen Vorgangsmanagement wichtig?

Eine leistungsfähige Fallmanagement-Software braucht eine zentrale Vorgangsakte, automatisierte Workflows, klare Fristen- und Rechteverwaltung, eine Anbindung an bestehende Fachsysteme sowie eine revisionssichere Archivierung.

  1. Zentrale Vorgangsakte: Alle Dokumente, Kommentare und Statusinformationen zu einem Fall liegen zentral in einer einzigen Akte.
  2. Aufgaben, Fristen und Zuständigkeiten: Jeder Bearbeitungsschritt erhält eine klare Frist und einen zuständigen Bearbeiter, sodass offene Aufgaben nicht unbemerkt liegen bleiben.
  3. Automatisierte Workflows: Wiederkehrende Bearbeitungsschritte laufen automatisiert durch definierte Stationen, ohne dass ein Bearbeiter jeden Schritt manuell anstoßen muss.
  4. Rechte, Rollen und Nachvollziehbarkeit: Zugriffsrechte steuern, wer welchen Vorgang einsehen oder bearbeiten darf, während eine vollständige Historie jede Änderung protokolliert.
  5. Integration in Fachsysteme: Eine Anbindung an ERP-, CRM- oder Fachverfahren verhindert doppelte Datenerfassung und Systemwechsel während der Bearbeitung.
  6. KI-Unterstützung bei Klassifizierung, Suche und Bearbeitung: KI übernimmt die automatische Erfassung und Klassifizierung eingehender Dokumente, die semantische Suche nach Vorgängen und Inhalten sowie Unterstützung bei der Bearbeitung selbst, etwa durch Zusammenfassungen oder Formulierungsvorschläge.
  7. Revisionssichere Archivierung und vollständige Prozesshistorie: Eine lückenlose Historie jeder Entscheidung schließt den Vorgang nachvollziehbar ab und erleichtert spätere Prüfungen.

Welche Vorteile bietet digitales Vorgangsmanagement?

Digitales Vorgangsmanagement beschleunigt Bearbeitungszeiten, schafft Transparenz über offene Fälle, erhöht Compliance und Revisionssicherheit und reduziert manuelle Medienbrüche zwischen Abteilungen.

Schnellere Bearbeitungszeiten

Die automatisierte Weiterleitung und Fristenkontrolle verkürzt die Zeit zwischen Eingang und Abschluss eines Vorgangs spürbar gegenüber papierbasierten Laufwegen.

Mehr Transparenz über alle Vorgänge

Eine zentrale Vorgangsübersicht zeigt jederzeit, wie viele Fälle offen sind, wo Engpässe entstehen und welche Fristen bald ablaufen.

Höhere Compliance und Revisionssicherheit

Eine lückenlose Historie jeder Entscheidung erleichtert Prüfungen und senkt das Risiko, Nachweispflichten nicht zu erfüllen.

Weniger Medienbrüche und manuelle Arbeit

Dokumente wandern automatisch zwischen den Bearbeitungsstationen, statt manuell ausgedruckt, gescannt oder per E-Mail weitergeleitet zu werden.

Bessere Zusammenarbeit zwischen Abteilungen

Dank paralleler Mitzeichnung und gemeinsamem Zugriff auf denselben Vorgang verläuft die Abstimmung zwischen den beteiligten Fachbereichen schneller und transparenter.

In 5 Schritten zum durchgängig digitalen Vorgang

Hey Doxi, wie steuern Unternehmen Vorgänge durchgängig digital?

Der Vorgang wird bei Eingang automatisch klassifiziert, in einer zentralen Akte gebündelt und über automatisierte Workflows bis zum revisionssicheren Abschluss geführt, ohne dass die Anbindung an ERP oder CRM unterbrochen wird.

  1. Automatische Klassifizierung: Der Vorgang wird bei Eingang automatisch klassifiziert und einer zentralen digitalen Akte zugeordnet.
  2. Bündelung in der Akte: Alle zugehörigen Dokumente, Aufgaben und Statusinformationen laufen in dieser einen Akte zusammen.
  3. Automatisierte Weiterleitung: Der Vorgang durchläuft über automatisierte Workflows die zuständigen Bearbeitungsstationen, inklusive Weiterleitung an eine Vertretung bei Abwesenheit.
  4. Anbindung an Fachsysteme: Während der Bearbeitung bleibt der Vorgang durchgängig an Systeme wie ERP oder CRM angebunden, ohne doppelte Datenerfassung.
  5. Revisionssicherer Abschluss: Der Vorgang wird mit vollständiger Historie aller Bearbeitungsschritte revisionssicher archiviert.

Worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl einer Vorgangsmanagement-Software achten?

Bei der Auswahl einer Vorgangsmanagement-Software zählen vor allem Skalierbarkeit, offene Integrationen, Benutzerfreundlichkeit, das passende Betriebsmodell sowie Compliance- und Sicherheitsanforderungen. Die folgende Checkliste fasst die sieben wichtigsten Kriterien zusammen.

Kriterium Worauf es ankommt
Skalierbarkeit

Die Lösung wächst mit steigender Vorgangszahl und zusätzlichen Abteilungen mit, ohne die Performance zu beeinträchtigen

Integrationen

Offene Schnittstellen zu bestehenden ERP-, CRM- und Fachsystemen verhindern Insellösungen und doppelte Datenpflege

Benutzerfreundlichkeit

Eine intuitive Oberfläche senkt die Einarbeitungszeit und erhöht die Akzeptanz bei Mitarbeitenden

Cloud oder On-Premises

Die Wahl des Betriebsmodells richtet sich nach Datenschutzanforderungen, IT-Ressourcen und bestehender Infrastruktur

Compliance und Sicherheit

Mandantenfähigkeit, Verschlüsselung und revisionssichere Archivierung gehören zu den Mindestanforderungen bei sensiblen Vorgängen

KI- und Automatisierungsfunktionen

Automatisierte Klassifizierung und intelligente Weiterleitung reduzieren den manuellen Aufwand über die Laufzeit eines Vorgangs

Total Cost of Ownership

Neben Lizenzkosten fließen Implementierung, Schulung und langfristiger Wartungsaufwand in die Gesamtbewertung ein

Wie Doxis digitales Vorgangsmanagement unterstützt

Doxis bündelt Vorgänge in digitalen Fallakten, die Dokumente, Aufgaben und Kommunikation zu einem Geschäftsvorfall zusammenführen. Wiederkehrende Schritte wie Freigaben oder Antragsprüfungen laufen über automatisierte Workflows, während sich Vorgänge im Kundenservice oder in der Projektarbeit auch ad hoc anpassen lassen, ganz ohne Programmierkenntnisse.

Konkret unterstützt Doxis Vorgangsmanagement mit:

  • Zentraler Vorgangsakte: Verträge, E-Mails, Gesprächsprotokolle und zugehörige Dokumente sind direkt im Vorgang auffindbar
  • KI-gestützter Dokumentenverarbeitung: Eingehende Dokumente werden automatisch klassifiziert und dem richtigen Vorgang zugeordnet
  • Integration in ERP-, CRM- und Fachanwendungen: Vorgänge bleiben durchgängig digital, ohne Medienbrüche zwischen den beteiligten Systemen
  • Revisionssicherer Archivierung: Jede Entscheidung wird lückenlos protokolliert und steht für spätere Prüfungen bereit

Digitales Vorgangsmanagement bündelt Dokumente, Aufgaben, Fristen und Zuständigkeiten in einem durchgängigen digitalen Vorgang und geht damit über die reine Verwaltung einzelner Dokumente hinaus. Für Unternehmen mit vielen parallelen Fällen, ob in Behörden, Versicherungen oder im HR-Bereich, entscheidet diese Bündelung über Transparenz, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Compliance.

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe etwa arbeiten über 2.000 Mitarbeitende in mehr als 20 Doxis-Lösungen über Kliniken, Behindertenhilfe und Verwaltung hinweg mit effizienteren, dokumentierten Vorgängen. Mit zentralen Vorgangsakten, automatisierten Workflows und KI-gestützter Verarbeitung hält Doxis Vorgänge durchgängig digital, von der Eröffnung bis zum revisionssicheren Abschluss.

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Häufige Fragen zur CMIS-Schnittstelle

Was ist eine Vorgangsmanagement-Software?

Eine Vorgangsmanagement-Software bündelt Dokumente, Aufgaben, Fristen und Beteiligte zu einem Geschäftsvorfall in einer zentralen digitalen Vorgangsakte. Anders als reine Dokumentenablagen verwaltet sie den gesamten Vorgang von der Eröffnung bis zum Abschluss, inklusive Zuständigkeiten, Historie und Bearbeitungsstatus über alle beteiligten Personen und Systeme hinweg. Doxis bildet diese Vorgangsakte als zentrale digitale Fallakte ab.

Welche Funktionen braucht digitales Vorgangsmanagement?

Wichtige Funktionen sind eine zentrale Vorgangsakte, automatisierte Workflows, Fristen- und Aufgabenverwaltung sowie Rechte- und Rollenkonzepte mit vollständiger Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen die Integration in ERP-, CRM- und Fachsysteme sowie KI-Unterstützung bei Klassifizierung, Suche und Bearbeitung eingehender Dokumente, wie sie Doxis in einer Plattform bereitstellt.

Was ist der Unterschied zwischen Vorgangsmanagement, DMS und Workflow-Management?

Ein DMS verwaltet einzelne Dokumente, Workflow-Management steuert einzelne Bearbeitungsschritte. Vorgangsmanagement bündelt beides zusammen mit Aufgaben, Fristen und Zuständigkeiten zu einem vollständigen Geschäftsvorfall, von der Entstehung bis zum Abschluss.

Welche Vorteile bietet digitales Vorgangsmanagement für Unternehmen?

Zu den Vorteilen zählen schnellere Bearbeitungszeiten durch automatisierte Weiterleitung, mehr Transparenz über offene Fälle und Engpässe, höhere Compliance durch lückenlose Nachweisführung sowie weniger manuelle Medienbrüche und Doppelerfassung zwischen Abteilungen, Fachsystemen und Bearbeitungsstationen. Doxis-Kunden wie SEW-Eurodrive erzielen mit vergleichbarer Prozessautomatisierung laut einer Forrester-TEI-Studie einen ROI von 336 % über drei Jahre.

Für welche Prozesse eignet sich eine Vorgangsmanagement-Software?

Typische Einsatzfelder sind die Antragsbearbeitung in Behörden, Schadenfälle in Versicherungen, Kreditvorgänge in Banken sowie HR-Prozesse wie Onboarding. Allen Fällen gemeinsam ist ein mehrstufiger Ablauf mit mehreren Beteiligten, Fristen und Dokumenten, der durchgängig gesteuert werden muss. Doxis bildet diese Fälle als digitale Fallakten ab.

Wie helfen digitale Akten und Workflows bei der Vorgangsbearbeitung?

Digitale Akten bündeln alle Informationen zu einem Vorgang zentral an einem Ort. Automatisierte Workflows führen wiederkehrende Bearbeitungsschritte ohne manuellen Eingriff aus und leiten Aufgaben bei Bedarf automatisch weiter. In Doxis übernimmt diese Steuerung die integrierte Business-Process-Management-Funktion.

Welche Kriterien muss eine Vorgangsmanagement-Software erfüllen?

Entscheidend bei der Wahl der richtigen Lösung sind Skalierbarkeit, offene Integrationen zu bestehenden Systemen, Benutzerfreundlichkeit und das passende Betriebsmodell. Hinzu kommen Compliance- und Sicherheitsanforderungen, KI- und Automatisierungsfunktionen sowie die Gesamtkosten aus Lizenz, Implementierung, Schulung und Wartung. Für den konkreten Business Case zu Ihrem Vorgangsvolumen und Ihrer Systemlandschaft berät Sie Doxis in einer individuellen Demo.

Was kostet eine Vorgangsmanagement-Software wie Doxis?

Die Kosten hängen von Vorgangsvolumen, Anzahl der Nutzer, benötigten Integrationen und dem gewählten Betriebsmodell (Cloud oder On-Premises) ab. Doxis erstellt auf Basis Ihrer konkreten Anforderungen ein individuelles Angebot; eine unverbindliche Live-Demo zeigt vorab, welcher Funktionsumfang für Ihren Anwendungsfall passt.

Bärbel Heuser-Roth

Seit vielen Jahren ist Bärbel Heuser-Roth auf vielfältige Themen des Enterprise Content Managements (ECM) spezialisiert. Ihr Fachgebiet umfasst Informationslogistik, Prozessmanagement, Compliance sowie KI-basierte Intelligent Content Automation. Darüber hinaus hat sie sich intensiv mit der Planung, Umsetzung und Optimierung von ECM-Projekten in Unternehmen und Organisationen beschäftigt und hierzu zahlreiche Fachbeiträge veröffentlicht.

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