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Rechnungsabgleich in SAP: Mit Invoice Matching zu effizienteren P2P-Prozesse
Der Rechnungsabgleich in SAP wird effizienter, wenn Rechnungseingang, Datenextraktion, Bestellung, Wareneingang, Klärfälle, Freigaben und Archivierung durchgängig verbunden sind. SAP prüft strukturierte Einkaufs- und Buchungsdaten, doch Verzögerungen entstehen oft davor: Rechnungen kommen per E-Mail, PDF, Papier, EDI oder E-Rechnung an, Pflichtdaten fehlen oder Wareneingänge sind noch nicht gebucht.
Doxis ergänzt SAP an diesen dokumentbasierten Prozessstellen. Doxis Invoice Matching erfasst Rechnungen aus verschiedenen Kanälen, extrahiert und validiert Daten automatisch, steuert Freigaben und übergibt geprüfte Informationen an SAP. Dadurch gehen Rechnungen vollständiger in den Abgleich, Abweichungen werden nachvollziehbar bearbeitet und Finanzteams reduzieren manuelle Nacharbeit im Purchase-to-Pay-Prozess.
Wichtige Erkenntnisse
- SAP bleibt das führende System für Einkaufs- und Buchungsdaten. Der Rechnungsabgleich nutzt strukturierte Informationen aus Bestellung, Wareneingang und Finanzbuchhaltung. Die Qualität des Matchings hängt jedoch davon ab, ob Rechnungsdaten vorher vollständig, korrekt und dem richtigen SAP-Vorgang zugeordnet sind.
- Viele Prozessprobleme entstehen vor dem eigentlichen Matching. Rechnungen kommen über unterschiedliche Kanäle an, enthalten uneinheitliche Formate oder es fehlen Angaben wie Bestellnummern. Finanzteams müssen diese Daten dann prüfen, ergänzen oder manuell zuordnen, bevor SAP den Abgleich sauber durchführen kann.
- Doxis ergänzt SAP um dokumentbasierte Automatisierung. Doxis Invoice erfasst Rechnungen, extrahiert relevante Daten, validiert sie und steuert Freigaben im P2P-Prozess. Dadurch erreichen Rechnungen SAP mit besseren Daten und Klärfälle bleiben nachvollziehbar dokumentiert.
- Invoice Matching wird über Prozesskennzahlen messbar. Touchless Rate, First Pass Yield, Exception Rate, Durchlaufzeit und Kosten pro Rechnung zeigen, ob Automatisierung wirklich wirkt. Diese KPIs machen sichtbar, wo manuelle Arbeit entsteht und welche Prozessschritte verbessert werden müssen.
- Der größte Nutzen entsteht bei Abweichungen. Wenn Preis, Menge, Wareneingang oder Stammdaten nicht übereinstimmen, braucht der Prozess klare Zuständigkeiten, Fristen und Nachweise. Doxis verbindet Dokument, SAP-Kontext, Freigabehistorie und Archiv, sodass Klärfälle kontrolliert bearbeitet werden.
Was bedeutet Rechnungsabgleich in SAP?
Der Rechnungsabgleich in SAP prüft, ob eine Lieferantenrechnung mit den vorhandenen Einkaufs- und Buchungsdaten übereinstimmt. Dafür werden Rechnungspositionen mit Bestellung, Wareneingang, Preisen, Mengen, Steuerangaben und Zahlungsbedingungen verglichen. Stimmen die Daten überein, kann die Rechnung schneller gebucht und zur Zahlung vorbereitet werden.
Die Prüfung funktioniert besonders gut, wenn Bestelldaten, Wareneingänge und Lieferantenstammdaten vollständig gepflegt sind. Fehlen Informationen oder weichen Rechnungsdaten ab, entstehen Klärfälle, die manuell geprüft werden müssen. Dadurch verzögert sich die Verarbeitung und Skonto- oder Abschlussfristen werden schwieriger einzuhalten.
In der Praxis ist der Rechnungsabgleich deshalb nicht nur eine SAP-Prüfung, sondern ein dokumentbasierter Prozess. Die Rechnung muss zuerst erfasst, ausgelesen, validiert und dem richtigen SAP-Vorgang zugeordnet werden. Erst dann kann SAP den Abgleich zuverlässig durchführen und Abweichungen kontrolliert behandeln.
Was ist Invoice Matching im SAP-Rechnungsabgleich?
Invoice Matching prüft, ob eine Lieferantenrechnung zu den vorhandenen Einkaufs- und Lieferdaten passt. Dabei werden Rechnungspositionen mit Bestellung, Wareneingang, Preisen, Mengen, Steuerangaben und Zahlungsbedingungen abgeglichen.
Was wird geprüft?
Rechnung gegen Bestellung
Preis, Menge, Lieferant, Zahlungsbedingungen und Positionsdaten werden mit der Bestellung verglichen.
Rechnung gegen Wareneingang
SAP prüft, ob die berechnete Ware oder Leistung tatsächlich eingegangen ist.
Rechnung gegen Stammdaten und Regeln
Steuerangaben, Lieferantendaten, Kontierung und definierte Toleranzen werden geprüft, bevor die Rechnung gebucht oder freigegeben wird.
Wo entstehen Verzögerungen?
Viele Verzögerungen entstehen, bevor SAP den Abgleich sauber durchführen kann. Rechnungen kommen in unterschiedlichen Formaten an, enthalten fehlende Angaben oder lassen sich nicht automatisch mit Bestellung und Wareneingang verbinden.
Typische Ursachen sind:
- fehlende Bestellnummern
- abweichende Positionsdaten
- nicht gebuchte Wareneingänge
- uneinheitliche Lieferantenformate
- manuelle Rückfragen per E-Mail
Wie unterstützt Doxis?
Doxis erweitert den bestehenden SAP-Prozess vor dem Matching. Rechnungen werden erfasst, ausgelesen, validiert und dem passenden SAP-Vorgang zugeordnet.
Dadurch arbeiten Finanzteams nicht mehr mit verstreuten Dokumenten und unvollständigen Daten. Sie erhalten geprüfte Rechnungsdaten, klare Abweichungsgründe und dokumentierte Workflows, während SAP das führende System für Einkaufs- und Buchungsdaten bleibt.
Welche Matching-Varianten gibt es?
Invoice Matching kann je nach Prozessreife, Warengruppe und Risikoprofil unterschiedlich tief prüfen. Entscheidend ist, welche Referenzdaten für den Abgleich verfügbar sind und wie stark eine Rechnung vor der Buchung abgesichert werden muss. In SAP-basierten P2P-Prozessen sind vor allem 2-Way, 3-Way und 4-Way Matching relevant.
2-Way Matching: Rechnung gegen Bestellung prüfen
Beim 2-Way Matching wird die Rechnung mit der Bestellung verglichen. SAP prüft dabei, ob Preis, Menge, Lieferant und Konditionen zur Bestellung passen. Diese Variante eignet sich für einfache Beschaffungen, bei denen kein separater Wareneingang erforderlich ist oder die Leistung direkt über die Bestellung abgesichert wird.
3-Way Matching: Rechnung, Bestellung und Wareneingang abgleichen
Beim 3-Way Matching kommt der Wareneingang als dritte Prüfebene hinzu. Die Rechnung wird nicht nur mit der Bestellung, sondern auch mit der tatsächlich gelieferten Menge verglichen. Dadurch lassen sich Rechnungen blockieren oder klären, wenn Ware noch nicht eingegangen ist, Mengen abweichen oder Lieferungen nur teilweise erfolgt sind.
4-Way Matching: Zusätzliche Prüf- und Leistungsnachweise einbeziehen
Beim 4-Way Matching werden zusätzliche Nachweise einbezogen, etwa Qualitätsprüfungen, Leistungsnachweise oder vertragliche Prüfregeln. Diese Variante wird relevant, wenn eine Lieferung oder Leistung nicht allein über Bestellung und Wareneingang bestätigt werden kann. Beispiele sind regulierte Branchen, komplexe Services, technische Prüfungen oder Beschaffungen mit erhöhtem Kontrollbedarf.
In der Praxis entscheidet nicht die Matching-Variante allein über Effizienz. Entscheidend ist, ob Rechnungen vor dem Abgleich korrekt erfasst, validiert und dem richtigen SAP-Vorgang zugeordnet werden. Doxis unterstützt diesen vorgelagerten Schritt, indem Rechnungsdaten ausgelesen, geprüft und für das Matching vorbereitet werden.
Warum SAP allein oft nicht ausreicht
SAP kann den Rechnungsabgleich zuverlässig durchführen, wenn strukturierte Daten vollständig vorliegen. In der Praxis entstehen viele Engpässe jedoch vor, während und nach dem eigentlichen Matching:
- Ein häufiger Engpass ist der uneinheitliche Rechnungseingang. Rechnungen treffen per E-Mail, PDF, Papier, EDI oder E-Rechnung ein und müssen erst erfasst, ausgelesen und dem richtigen SAP-Vorgang zugeordnet werden. Wenn dieser Schritt manuell läuft, verzögert sich der Abgleich bereits vor der eigentlichen SAP-Prüfung.
- Weitere Verzögerungen entstehen durch fehlende oder fehlerhafte Rechnungsdaten. Bestellnummern, Positionsdaten, Steuerangaben oder Lieferanteninformationen fehlen oder weichen von den SAP-Daten ab. Finanzteams müssen diese Angaben dann prüfen und ergänzen, bevor der Rechnungsabgleich sauber starten kann.
- Auch nicht gebuchte Wareneingänge bremsen den Prozess. Eine Lieferung wurde bereits erbracht, ist aber noch nicht im System erfasst. SAP kann die Rechnung dann nicht vollständig gegen den Wareneingang prüfen, wodurch ein Klärfall entsteht.
- Klärfälle werden besonders aufwendig, wenn kein zentraler Workflow vorhanden ist. Einkauf, Fachbereich, Finanzbuchhaltung oder Lieferant müssen Preise, Mengen, Lieferstatus oder Stammdaten klären. Läuft diese Abstimmung per E-Mail, sind Zuständigkeiten, Fristen und Nachweise schwer nachvollziehbar.
- Zusätzlicher Aufwand entsteht durch verteilte Nachweise. Freigaben, Rückfragen, Prüfentscheidungen und Dokumentversionen liegen dann in SAP, E-Mail-Postfächern oder Dateisystemen. Das erhöht den Suchaufwand bei Audits und schwächt die Transparenz im gesamten P2P-Prozess.
Wie Doxis den bestehenden SAP-Rechnungsabgleich erweitert
Rechnungseingang aus mehreren Kanälen
Doxis erfasst Rechnungen aus E-Mail, PDF, Papier, EDI, E-Rechnung und weiteren Eingangskanälen. Dadurch landen Rechnungen nicht verteilt in Postfächern oder Ablagen, sondern werden zentral für den SAP-Prozess vorbereitet.
KI-gestützte Datenextraktion
Doxis liest relevante Rechnungsdaten wie Lieferant, Bestellnummer, Rechnungsnummer, Beträge, Steuerdaten und Positionsinformationen aus. Dadurch müssen Finanzteams weniger Daten manuell erfassen, bevor SAP den Abgleich durchführen kann.
Validierung vor dem SAP-Matching
Doxis prüft extrahierte Daten gegen Regeln, Pflichtfelder und vorhandene SAP-Informationen. Dadurch gehen Rechnungen vollständiger und sauberer in SAP ein, was Klärfälle vor dem eigentlichen Matching reduziert.
Zuordnung zum richtigen SAP-Vorgang
Doxis verbindet Rechnungsdokumente mit Bestellung, Wareneingang oder anderen SAP-Referenzen. Dadurch wird der SAP-Rechnungsabgleich schneller vorbereitet und falsch zugeordnete Rechnungen werden früher erkannt.
Klärfallbearbeitung bei Abweichungen
Doxis steuert Rückfragen zu Preis-, Mengen-, Stammdaten- oder Wareneingangsabweichungen über Workflows. Dadurch laufen Abstimmungen nicht verstreut per E-Mail, sondern mit Zuständigkeiten, Fristen und dokumentierter Entscheidung.
Freigaben für SAP- und Nicht-SAP-Nutzer
Doxis bindet Personen in den Freigabeprozess ein, auch wenn sie nicht direkt in SAP arbeiten. Dadurch können Fachbereiche Rechnungen prüfen und genehmigen, ohne dass der Prozess aus dem SAP-Kontext herausfällt.
Revisionssichere Archivierung
Doxis archiviert Rechnungen, Prüfentscheidungen, Freigaben, Rückfragen und Prozesshistorie nachvollziehbar. Dadurch stehen Nachweise für Audits, interne Kontrollen und Compliance-Prüfungen schneller bereit.
Zentrale Transparenz über den Rechnungsprozess
Doxis macht sichtbar, welche Rechnungen eingegangen sind, wo sie im Prozess stehen und welche Klärfälle offen sind. Dadurch können Finanzteams Engpässe früher erkennen und den P2P-Prozess gezielter steuern.
Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte
Doxis automatisiert Erfassung, Datenprüfung, Weiterleitung, Freigabe und Archivierung. Dadurch reduziert sich manuelle Routinearbeit, während SAP weiterhin das führende System für Buchung, Einkauf und Bestandsdaten bleibt.
Sehen Sie, wie Doxis Ihren SAP-Rechnungsabgleich erweitert
Erfahren Sie in einer Demo, wie Doxis Rechnungen erfasst, Daten automatisch validiert, SAP-Vorgänge zuordnet und Klärfälle über Workflows steuert.
Hey Doxi, wie läuft Invoice Matching mit Doxis und SAP ab?
1. Rechnung erfassen
Doxis übernimmt Rechnungen aus verschiedenen Eingangskanälen wie E-Mail, PDF, Papier, EDI oder E-Rechnung. Dadurch beginnt der Prozess nicht in einzelnen Postfächern oder manuellen Ablagen, sondern in einem zentralen Rechnungseingang.
2. Rechnungsdaten extrahieren
Doxis liest relevante Informationen wie Lieferant, Rechnungsnummer, Bestellnummer, Positionen, Beträge, Steuerdaten und Zahlungsbedingungen aus. Dadurch müssen Finanzteams weniger Daten manuell erfassen und SAP erhält besser vorbereitete Informationen.
3. Daten validieren
Doxis prüft, ob Pflichtfelder vorhanden sind und ob Rechnungsdaten plausibel zum SAP-Kontext passen. Fehlerhafte oder unvollständige Daten werden früher erkannt, bevor sie den eigentlichen SAP-Abgleich blockieren.
4. SAP-Vorgang zuordnen
Doxis verbindet die Rechnung mit Bestellung, Wareneingang oder anderen SAP-Referenzen. Dadurch kann SAP die Rechnung schneller gegen die richtigen Einkaufs- und Lieferdaten prüfen.
5. Matching durchführen
SAP gleicht die strukturierten Rechnungsdaten mit Bestellung, Wareneingang und Buchungslogik ab. Stimmen Preis, Menge und Konditionen überein, kann die Rechnung ohne unnötige Klärung weiterverarbeitet werden.
6. Abweichungen klären
Wenn Preis, Menge, Wareneingang oder Stammdaten abweichen, steuert Doxis die Klärung über Workflows. Zuständige Personen erhalten Aufgaben, Rückfragen und Fristen im Vorgang, sodass Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert werden.
7. Freigabe und Archivierung abschließen
Nach Prüfung und Freigabe übergibt Doxis die relevanten Informationen an SAP und archiviert Rechnung, Prüfverlauf, Freigaben und Klärfallhistorie. Dadurch bleibt der gesamte Invoice-Matching-Prozess für Audits und interne Kontrollen nachvollziehbar.
Welche Vorteile bringt Doxis beim Invoice Matching in SAP?
Doxis erweitert den bestehenden SAP-Rechnungsabgleich um die Arbeitsschritte rund um das Matching. Rechnungen werden zentral erfasst, automatisch ausgelesen, validiert, dem passenden SAP-Vorgang zugeordnet und bei Abweichungen in Workflows überführt. Dadurch arbeitet SAP mit besseren Eingangsdaten und Finanzteams reduzieren manuelle Nacharbeit.
Weniger manuelle Datenerfassung
Doxis extrahiert Rechnungsdaten wie Lieferant, Bestellnummer, Beträge, Steuerdaten und Positionen automatisch. Dadurch müssen Finanzteams weniger Informationen manuell übertragen.
Bessere Datenqualität vor dem SAP-Abgleich
Doxis validiert Pflichtfelder, Plausibilitäten und SAP-Bezüge, bevor die Rechnung ins Matching geht. Dadurch werden fehlende Angaben oder falsche Zuordnungen früher erkannt.
Schnellere Klärung von Abweichungen
Doxis steuert Preis-, Mengen-, Wareneingangs- oder Stammdatenabweichungen über Workflows. Dadurch erhalten Einkauf, Fachbereich und Finanzbuchhaltung klare Aufgaben und Fristen.
Einbindung von Nicht-SAP-Nutzern
Doxis ermöglicht Freigaben und Rückfragen auch für Personen, die nicht direkt in SAP arbeiten. Dadurch bleiben Fachbereiche im Prozess eingebunden, ohne dass Informationen per E-Mail ausgelagert werden.
Nachvollziehbare Entscheidungen
Doxis dokumentiert Kommentare, Freigaben und Klärfallhistorien direkt am Vorgang. Dadurch sind Prüfentscheidungen später schneller nachvollziehbar.
Revisionssichere Archivierung
Doxis archiviert Rechnungen, Nachweise und Prozesshistorien nachvollziehbar. Dadurch stehen relevante Informationen für Audits und interne Kontrollen schneller bereit.
Mehr Transparenz im P2P-Prozess
Doxis zeigt, welche Rechnungen eingegangen sind, wo sie stehen und welche Klärfälle offen sind. Dadurch erkennen Finanzteams Engpässe früher.
Welche KPIs zeigen den Erfolg von Invoice Matching?
Der Erfolg von Invoice Matching lässt sich daran messen, wie viele Rechnungen ohne manuelle Nacharbeit verarbeitet werden und wie schnell Abweichungen geklärt sind. Die wichtigsten KPIs zeigen, ob Datenqualität, Matching-Regeln und Workflows im SAP-Prozess zusammenwirken.
Touchless Rate
Die Touchless Rate zeigt, welcher Anteil der Rechnungen ohne manuelle Bearbeitung verarbeitet wird. Eine steigende Rate bedeutet, dass Erfassung, Datenextraktion, Validierung und Matching zuverlässig greifen.
First Pass Yield
Der First Pass Yield misst, wie viele Rechnungen beim ersten Durchlauf korrekt verarbeitet werden. Der Wert zeigt, ob Rechnungsdaten vollständig sind und ob Pflichtfelder, Bestellbezug und Wareneingang sauber zusammenpassen.
Exception Rate
Die Exception Rate zeigt den Anteil der Rechnungen mit Abweichungen oder Klärfällen. Eine hohe Quote weist auf Probleme bei Lieferantenformaten, Stammdaten, Bestellprozessen oder Wareneingangsbuchungen hin.
Durchlaufzeit
Die Durchlaufzeit misst die Zeit vom Rechnungseingang bis zur Freigabe, Buchung oder Zahlungsvorbereitung. Kürzere Zeiten verbessern die Skontonutzung, entlasten den Monatsabschluss und machen offene Vorgänge besser steuerbar.
Kosten pro Rechnung
Diese Kennzahl zeigt, wie viel interner Aufwand pro Rechnung entsteht. Sinkende Kosten weisen darauf hin, dass manuelle Datenerfassung, Rückfragen, Suchaufwand und Freigabeaufwand reduziert wurden.
Diese KPIs machen Invoice Matching steuerbar. Finanzteams erkennen, ob Automatisierung nur einzelne Schritte verbessert oder den gesamten P2P-Prozess entlastet.
Fazit: SAP-Rechnungsabgleich mit Doxis automatisieren
Invoice Matching funktioniert in SAP besonders gut, wenn Rechnungen vollständig, korrekt und dem richtigen Vorgang zugeordnet sind. Viele Verzögerungen entstehen jedoch vor und nach dem eigentlichen Abgleich: bei der Erfassung, Datenvalidierung, Klärfallbearbeitung, Freigabe und Archivierung.
Doxis erweitert das bestehende SAP-System genau an diesen Prozessstellen. Rechnungen werden zentral erfasst, automatisch ausgelesen, validiert, an SAP übergeben und bei Abweichungen über Workflows gesteuert. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand, Klärfälle werden transparenter und Finanzteams gewinnen mehr Kontrolle über den gesamten Purchase-to-Pay-Prozess.
Mit Doxis können Unternehmen den SAP-Rechnungsabgleich gezielt verbessern:
- Rechnungen schneller erfassen und dem richtigen SAP-Vorgang zuordnen
- Rechnungsdaten automatisch extrahieren und vor dem Matching validieren
- Abweichungen über klare Workflows statt über E-Mail klären
- SAP- und Nicht-SAP-Nutzer in Freigaben einbinden
- Prüfentscheidungen, Freigaben und Nachweise revisionssicher dokumentieren
- Engpässe im P2P-Prozess früher erkennen und gezielt reduzieren
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Häufige Fragen zum Rechnungsabgleich SAP
Bärbel Heuser-Roth
Seit vielen Jahren ist Bärbel Heuser-Roth auf vielfältige Themen des Enterprise Content Managements (ECM) spezialisiert. Ihr Fachgebiet umfasst Informationslogistik, Prozessmanagement, Compliance sowie KI-basierte Intelligent Content Automation. Darüber hinaus hat sie sich intensiv mit der Planung, Umsetzung und Optimierung von ECM-Projekten in Unternehmen und Organisationen beschäftigt und hierzu zahlreiche Fachbeiträge veröffentlicht.
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