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Datenraum-Anbieter im Vergleich: 7 Lösungen für Unternehmen 2026

| Fabian Rückels

Grafik, die die besten Datenraum-Anbieter wie Google, Doxis und andere zeigt.

Bei einer Transaktion oder einem Audit müssen vertrauliche Dokumente oft an externe Parteien gehen, wobei große Risiken entstehen können. Beispielsweise werden E-Mail-Verläufe mit der Zeit unübersichtlich und Freigaben in Cloud-Ordnern sind falsch gesetzt. Letztlich weiß vermutlich auch niemand so sicher, wer welche Vertragsversion gesehen hat.

Das Thema hat hohe Priorität. Laut dem Market Momentum Index 2025 von AIIM und Deep Analysis sind Datensicherheit und Datenschutz in den meisten großen Branchen das wichtigste Anliegen beim Umgang mit sensiblen, unstrukturierten Informationen.

Ein virtueller Datenraum schafft hier Ordnung. Denn die Datenraum-Software regelt, wer welche Dokumente sehen darf, wie lange und jeder Zugriff wird protokolliert.

Im folgenden Vergleich lernen Sie die aktuell 7 führenden Datenraum-Anbieter für Unternehmen kennen. Wir bewerten jede Lösung nach denselben Kriterien: Plattformtyp, Einsatzschwerpunkt, Zertifizierungen, Datenhaltung sowie Vor- und Nachteile.

Wichtige Erkenntnisse

  1. Doxis eignet sich am besten für Unternehmen, die ihren Datenraum direkt in einer zentralen ECM-Plattform betreiben möchten.
  2. Datasite gilt als Standard für große M&A-Transaktionen und bietet besonders umfassende KI-Funktionen für die Dokumentenanalyse.
  3. Intralinks bietet stark konfigurierbare Sicherheitsfunktionen für komplexe Transaktionen mit hohem Volumen.
  4. Ideals ist schnell eingerichtet und einfach zu bedienen, sowohl für Rechts- als auch für Finanzteams.
  5. Firmex ist eine solide Wahl für M&A im Mittelstand und für den regelmäßigen, sicheren Dateiaustausch.
  6. Box passt zu Unternehmen, die Box bereits nutzen und Dokumente wie in einem Datenraum teilen möchten, ohne eine weitere Plattform einzuführen.
  7. Drooms ist ein europäischer Anbieter mit Fokus auf M&A und Immobilientransaktionen und speichert alle Daten in Deutschland und der Schweiz.

Virtuelle Datenraum-Anbieter 2026 im Vergleich

Die Übersicht zeigt, welche Datenraum-Anbieter eigenständige Lösungen sind und welche den Datenraum in eine bestehende Plattform integrieren.

Anbieter

Plattformtyp

Doxis

Datenraum als Teil einer vollständigen ECM-Plattform

Datasite

Eigenständiger Enterprise-Datenraum

Intralinks

Eigenständiger Enterprise-Datenraum

Ideals

Eigenständiger Datenraum

Firmex

Eigenständiger Datenraum

Box

Cloud-Content-Plattform mit Datenraum-Funktionen

Drooms

Eigenständiger, KI-gestützter Datenraum

Was ist ein virtueller Datenraum?

Ein virtueller Datenraum (englisch Virtual Data Room, kurz VDR) ist ein geschützter Online-Speicher für vertrauliche Dokumente. Unternehmen nutzen ihn, um diese Dokumente gezielt mit externen Parteien zu teilen. Typische Einsatzfelder sind Due Diligence, große Transaktionen bei Fusionen und Übernahmen (M&A) und rechtliche Prüfungen.

Anders als einfache Filesharing-Lösungen bietet ein virtueller Datenraum fein abgestufte Berechtigungen, Wasserzeichen und einen lückenlosen Audit Trail. Manchmal ist auch von einem virtuellen Deal Room die Rede.

Die 7 besten Datenraum-Anbieter im Detail

Für die Auswahl haben wir vier Kriterien herangezogen: Funktionen für Due Diligence und Transaktionen, Sicherheit und Compliance, Integration in bestehende Unternehmenssysteme sowie unabhängige Nutzerbewertungen auf G2 und Capterra. Jeder Anbieter wird nach demselben Schema vorgestellt.

1. Doxis

Doxis ist eine KI-gestützte Plattform für Enterprise Content Management (ECM). Das Modul Doxis iRoom ergänzt sie um die Funktionen eines virtuellen Datenraums. Teams richten einen iRoom direkt auf Akten und Dokumenten ein, die bereits in Doxis verwaltet werden. Typische Anwendungen sind M&A-Due-Diligence, Deal Rooms, die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden sowie zeitlich begrenzte Projekte.

Externe Teilnehmer werden per E-Mail eingeladen und arbeiten im iRoom in 13 Sprachen. Der Zugriff ist rollenbasiert geregelt, Dokumente werden versioniert und jede Aktion landet im Audit Trail.

Da der Datenraum auf derselben Plattform liegt wie die eigentlichen Unternehmensdaten, entstehen keine Dokumentenkopien. Die IT muss außerdem kein zusätzliches System absichern und betreiben.

Doxis im Überblick:

  • Plattformtyp: Datenraum als Modul einer ECM-Plattform
  • Schwerpunkt: Due Diligence, Deal Rooms, Lieferanten- und Kundenprojekte
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001:2022, SOC 1, SOC 2 und SOC 3 für die Doxis Cloud Services, DSGVO-Konformität, Zertifizierung nach IDW PS 880 (inkl. GoBD)
  • Datenhaltung: Cloud, On-Premises oder hybrid; Cloud-Betrieb an Standorten u. a. in Deutschland

Vorteile:

  • Der Datenraum ist Teil einer umfassenden Plattform für ECM, IDP und BPM. Unterlagen für die Due Diligence müssen nicht in ein separates Tool kopiert werden.

  • Rollenbasierte Berechtigungen und ein vollständiger Audit Trail für jeden Dokumentenzugriff.

  • Zusammenarbeit in 13 Sprachen für grenzüberschreitende Transaktionen und internationale Lieferanten- oder Kundenbeziehungen.

  • Leader im Gartner Magic Quadrant für Document Management 2026 und im IDC MarketScape.

Nachteile:

  • Der iRoom ist Teil der Doxis-Plattform und wird nicht als eigenständiges Produkt angeboten. Er eignet sich daher vor allem für Unternehmen, die neben der Zusammenarbeit mit Externen auch ihr Dokumenten- und Aktenmanagement zentralisieren möchten.

Datenraum öffnen. Akten behalten.

Teilen Sie vertrauliche Dokumente mit Externen, direkt aus Ihrer ECM-Plattform.

2. Datasite

Datasite Diligence gilt als Standard für große M&A-Transaktionen. Investmentbanken, Private-Equity-Gesellschaften und Rechtsabteilungen internationaler Konzerne setzen die Lösung ein. 2026 erhielt Datasite als erster Datenraum-Anbieter die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 für KI-Governance.

Die Plattform klassifiziert Dokumente mit KI und schwärzt automatisch mehr als 100 Arten personenbezogener Daten. Generative KI erstellt Zusammenfassungen von Dokumenten. Die OCR unterstützt über 17 Sprachen. Auswertungen in nahezu Echtzeit zeigen, wie intensiv sich Kaufinteressenten mit einzelnen Dokumenten beschäftigen.

Datasite im Überblick:

  • Plattformtyp: Eigenständiger Enterprise-Datenraum
  • Schwerpunkt: Große M&A-Transaktionen
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001, 27017, 27018, 27701 und 42001, SOC 2 Type II, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Hosting auf Microsoft Azure mit Rechenzentren in den USA, Deutschland und Australien

Vorteile:

  • Umfassende KI-Funktionen für die Klassifizierung und Schwärzung von Dokumenten.
  • Detaillierte Analysen bis auf Seitenebene.
  • Hohe Bekanntheit und Akzeptanz bei großen, komplexen Transaktionen.

Nachteile:

  • Die Kosten werden in Bewertungen am häufigsten kritisiert, vor allem weil die Preise nach der ersten Vertragslaufzeit steigen (G2).
  • Bei großen Dokumentenmengen arbeiten Dateiverarbeitung und Suche langsamer (G2).
  • Neue Nutzer brauchen Einarbeitungszeit, besonders für das Q&A-Modul und die Verwaltung von Zugriffsrechten (G2).

3. Intralinks

Intralinks VDRPro ist ein etablierter Enterprise-Datenraum. Ein Großteil der Fortune-1000-Unternehmen nutzt ihn für komplexe Finanztransaktionen. Daten werden im Ruhezustand mit AES-256 und bei der Übertragung mit 2048-Bit-RSA verschlüsselt. Unternehmen können ihre Schlüssel auch selbst verwalten.

Dazu kommen fein abgestufte Berechtigungen, ein strukturiertes Q&A-Modul und detaillierte Audit-Protokolle. Mit Information Rights Management bleiben Dateien auch nach dem Download geschützt.

Intralinks im Überblick:

  • Plattformtyp: Eigenständiger Enterprise-Datenraum
  • Schwerpunkt: Komplexe Finanztransaktionen
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001 und 27701, SOC 2, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Regionale Datenhaltung in mehreren Regionen, u. a. in Deutschland

Vorteile:

  • Stark konfigurierbare Berechtigungen für mehrere Bietergruppen.
  • Starke Verschlüsselung und umfassende Compliance-Nachweise.
  • Reaktionsschneller Kundensupport bei komplexen Transaktionen.

Nachteile:

  • Hohe Kosten, die sich bei kleineren Transaktionen oft nicht rechnen (G2).
  • Die Oberfläche wirkt veraltet und weniger intuitiv als bei neueren Plattformen (G2).
  • Einrichtung und Onboarding gelten als aufwendiger als bei jüngeren Wettbewerbern (G2).

4. Ideals

Ideals ist ein international tätiger Datenraum-Anbieter. Zu den Kunden zählen KPMG, BNP Paribas und EY. Eingesetzt wird die Lösung für M&A, Fundraising, Restrukturierungen und Due Diligence.

Ideals bietet 8 Stufen für Zugriffsberechtigungen, Support rund um die Uhr per Live-Chat, ein eigenes Branding sowie Apps für Desktop und Mobilgeräte. Die Oberfläche ist unter anderem auf Deutsch verfügbar.

Ideals im Überblick:

  • Plattformtyp: Eigenständiger Datenraum
  • Schwerpunkt: M&A, Fundraising, Restrukturierung, Due Diligence
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001, SOC 2, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Rechenzentren in mehreren Regionen

Vorteile:

  • Schnelle Einrichtung, oft innerhalb eines Tages einsatzbereit.
  • Intuitive Oberfläche, mit der auch technisch weniger versierte Nutzer schnell zurechtkommen.
  • Sehr gut bewerteter, reaktionsschneller Kundensupport.

Nachteile:

  • Die fein abgestuften Zugriffsrechte sind bei vielen Beteiligten teils mühsam zu verwalten (G2).
  • Teurer als manche Wettbewerber, vor allem bei kleineren Projekten (G2).
  • Beim Hochladen kommt es gelegentlich zu Problemen mit der Dateiverwaltung und der automatischen Indexierung (G2).

5. Firmex

Firmex ist seit 2006 am Markt und eröffnet jedes Jahr mehr als 20.000 neue Datenräume. Damit gehört der Anbieter zu den meistgenutzten Plattformen für M&A im Mittelstand, für Audits und für den regelmäßigen Austausch vertraulicher Dateien. Seit 2021 gehört Firmex zu Datasite.

Dokumente werden im Ruhezustand mit AES-256 verschlüsselt, bei der Übertragung kommt TLS 1.3 zum Einsatz. Single Sign-on, Zwei-Faktor-Authentifizierung, frei konfigurierbare Zugriffsrechte und ablaufende Dokumentenfreigaben sind ebenfalls an Bord. Oberfläche und Support gibt es unter anderem auf Deutsch.

Firmex im Überblick:

  • Plattformtyp: Eigenständiger Datenraum
  • Schwerpunkt: M&A im Mittelstand, Audits, wiederkehrender Dokumentenaustausch
  • Zertifizierungen: SOC 2, Rechenzentren nach ISO/IEC 27001 zertifiziert, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Standort auf Anfrage

Vorteile:

  • Klare, einfach bedienbare Oberfläche für Administratoren und externe Teilnehmer.
  • Gut durchdachter Q&A-Workflow für Fragen rund um die Transaktion.
  • Durchgängig gelobter, reaktionsschneller Kundensupport.

Nachteile:

  • In sehr großen Ordnern mit Tausenden Dokumenten wird die Navigation gelegentlich langsam (G2).
  • Neue Nutzer brauchen Zeit, um Berechtigungsstruktur und Workflows zu verstehen (G2).
  • Manche Einstellungen lassen sich nach dem Start eines Datenraums nur umständlich ändern (Capterra).

6. Box

Box ist eine Cloud-Plattform für Content Management. Mit Box Virtual Data Room liefert der Anbieter eine eigene Lösung für M&A, Fundraising und den Austausch vertraulicher Dokumente. Sie basiert auf derselben Speicher- und Sicherheitsinfrastruktur, die Unternehmen bereits für die tägliche Zusammenarbeit nutzen.

Box bietet anpassbare Zugriffsrechte, statische Wasserzeichen, Aufbewahrungsregeln und mehr als 1.500 Integrationen, etwa mit Microsoft 365, Google Workspace und Salesforce. Da der Datenraum auf einer allgemeinen Content-Plattform aufsetzt, fehlen allerdings einige transaktionsspezifische Funktionen. Dazu zählen dynamische Wasserzeichen pro Sitzung und Auswertungen auf Seitenebene für einzelne Dokumente.

Box im Überblick:

  • Plattformtyp: Cloud-Content-Plattform mit Datenraum-Angebot
  • Schwerpunkt: Vertraulicher Dokumentenaustausch für Unternehmen, die Box bereits einsetzen
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001, SOC 1, SOC 2 und SOC 3, BSI C5, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Regionale Datenhaltung über Box Zones, seit 2026 auch in der Schweiz

Vorteile:

  • Vertraute Oberfläche für Unternehmen, die Box bereits für Dateiablage und Zusammenarbeit nutzen.
  • Großes Integrations-Ökosystem mit mehr als 1.500 Anwendungen, darunter Microsoft 365, Google Workspace und Salesforce.
  • Solide Basissicherheit mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, Verschlüsselung und kundenverwalteten Schlüsseln.

Nachteile:

  • Einige Nutzer berichten von langsamen Uploads und Synchronisierungsproblemen bei großen Dateien. In dokumentenintensiven Due-Diligence-Prozessen kann das bremsen (G2).
  • Die Kosten steigen deutlich, sobald Speicher, Nutzerzahl und Sicherheits-Add-ons wie Box Shield wachsen (G2).
  • Die Berechtigungslogik braucht Einarbeitung, etwa die vererbten Ordnerrechte nach dem „Wasserfall“-Prinzip (G2).

7. Drooms

Drooms wurde als deutsches Unternehmen 2001 mit Hauptsitz in Frankfurt gegründet. Der Anbieter gehört zu den bekanntesten Datenräumen in Europa. Eingesetzt wird die Plattform vor allem bei Immobilientransaktionen und M&A, außerdem bei Finanzierungsrunden und in der Finanzbranche.

Alle Daten liegen auf georedundanten Servern in Deutschland und der Schweiz. Je nach Vertrag wählen Kunden einen der beiden Standorte. Ein KI-Assistent schwärzt, übersetzt und analysiert Dokumente und Berechtigungen lassen sich bis auf einzelne Nutzer und Dokumente festlegen. Das Q&A-Modul arbeitet mit Freigabestufen und Audit Trail.

Drooms im Überblick:

  • Plattformtyp: Eigenständiger, KI-gestützter Datenraum
  • Schwerpunkt: Immobilientransaktionen, M&A, Finanzierungsrunden
  • Zertifizierungen: ISO/IEC 27001:2022 und ISO/IEC 27018:2020, DSGVO-Konformität
  • Datenhaltung: Georedundante Server in Deutschland und der Schweiz

Vorteile:

  • Datenhaltung ausschließlich in Deutschland und der Schweiz, mit wählbarem Server-Standort.
  • KI-Funktionen für Schwärzung, Übersetzung und Analyse von Dokumenten.
  • Strukturierter Q&A-Workflow mit Freigabestufen und Audit Trail.

Nachteile:

  • Einige Nutzer beschreiben die Bedienung als wenig nutzerfreundlich, sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite (Capterra).
  • Die Plattform funktioniert anders als viele andere Datenräume, neue Nutzer wünschen sich mehr Anleitung (Capterra).
  • Anhänge zu Antworten im Q&A-Modul erscheinen nicht als eigenständige Dokumente im Datenraum (Capterra).

Die wichtigsten Vorteile eines virtuellen Datenraums

Ein guter Datenraum speichert Dateien nicht nur sicher. Jeder Beteiligte sieht genau das, was er für die Transaktion oder das Audit braucht. Die Risiken von E-Mail-Anhängen oder offenen Netzlaufwerken entfallen. Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Kontrollierter Dokumentenaustausch: Rollenbasierte Berechtigungen sorgen dafür, dass externe Parteien nur die Dokumente, Ordner oder Felder sehen, die für sie freigegeben sind.
  • Lückenloser Audit Trail: Jede Ansicht, jeder Download und jede Änderung wird protokolliert. Das folgt demselben Prinzip wie die Information Governance im Enterprise Records Management. Rechts- und Compliance-Teams können so jederzeit belegen, wer wann auf welche Unterlagen zugegriffen hat.
  • Schnellere Due Diligence: Liegen alle Dokumente an einem kontrollierten Ort, entfällt das Hin- und Herschicken von Dateien. Niemand muss mehr nach der aktuellen Version suchen.
  • Eine Plattform für interne und externe Zusammenarbeit: Manche Lösungen verwalten interne Akten und externe Datenräume im selben System. Ein separates Tool für die Zusammenarbeit mit Externen ist dann nicht nötig.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Datenraum-Anbieters achten sollten

Datenräume unterscheiden sich deutlich. Am schnellsten zeigt sich das unter Zeitdruck in einer laufenden Transaktion. Prüfen Sie deshalb vor der Entscheidung diese Kriterien:

  • Fein abgestufte Berechtigungen: Rechte sollten sich bis auf einzelne Dokumente oder Ordner vergeben und für externe Nutzer zeitlich begrenzen lassen.
  • Integration in bestehende Systeme: Ist der Datenraum mit den Akten verbunden, die Sie bereits verwalten, entstehen keine Dokumentenkopien und keine Probleme mit der Versionierung.
  • Zertifizierungen: Achten Sie auf Nachweise, die zu Ihrer Branche und Region passen. Dazu zählen die DSGVO-Konformität, ISO/IEC 27001 und SOC 2. Für Cloud-Dienste in Deutschland ist zudem der BSI-Kriterienkatalog C5 ein wichtiger Maßstab.
  • Datenhaltung und Vertrag: Klären Sie, in welchem Land die Daten gespeichert werden und ob der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO abschließt. In der Schweiz gilt zusätzlich das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG).
  • Auswertungen und Aktivitätsprotokolle: Detaillierte Daten zur Nutzung zeigen, wer welche Dokumente wie lange angesehen hat. So erkennen Deal-Teams das Interesse von Bietern und bemerken ungewöhnliche Aktivitäten.

Warum Doxis der beste Datenraum-Anbieter für Unternehmen ist

Die meisten Datenraum-Anbieter lösen nur einen Teil des Problems. Sie schützen Dokumente für die Dauer einer Transaktion. Nach dem Abschluss liegen diese Dokumente jedoch in einem Silo, getrennt vom übrigen Aktenbestand des Unternehmens.

Doxis schließt diese Lücke, da iRoom direkt in die ECM-Plattform integriert ist. Dokumente, die Sie während der Due Diligence mit Externen teilen, sind dieselben Akten, die bereits Ihren Regeln für Dokumentenmanagement, Aufbewahrung und Compliance unterliegen. Das gilt häufig auch für laufende Verträge aus dem Vertragsmanagement. Vor, während und nach der Transaktion bleiben sie geschützt und geregelt.

Das bietet Doxis im Überblick:

  • Sichere Datenräume für M&A, Lieferantenmanagement und Kundenportale, ohne Inhalte in ein separates Tool zu exportieren.
  • Rollenbasierter Zugriff und ein vollständiger, prüfbarer Audit Trail für jeden Dokumentenzugriff.
  • Zusammenarbeit in 13 Sprachen für internationale Transaktionen und Partnerschaften.
  • Eine Plattform, die im Gartner Magic Quadrant für Document Management 2026 und im IDC MarketScape für Intelligent Document Processing als Leader bewertet wurde.
  • Eine zentrale Plattform für Records Management, Prozessautomatisierung und sichere Zusammenarbeit mit Externen. Die IT muss dadurch weniger Systeme absichern und betreiben.

Sie planen eine Transaktion und möchten den Datenraum direkt mit Ihren bestehenden Akten verbinden? Dann vereinbaren Sie eine kostenlose Doxis-Demo und sehen Sie den iRoom in Aktion.

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Häufig gestellte Fragen zur Datenraum-Software

Was unterscheidet einen virtuellen Datenraum von einem Netzlaufwerk?

Ein virtueller Datenraum bietet fein abgestufte, nachvollziehbare Berechtigungen, Wasserzeichen und ein Protokoll aller Aktivitäten. Netzlaufwerke und einfache Filesharing-Tools haben diese Funktionen nicht. Deshalb eignet sich ein Datenraum für sensible Due-Diligence-Prüfungen und rechtliche Verfahren.

Welche Anforderungen an die Datenhaltung gelten in der DACH-Region?

In Deutschland und Österreich gilt die DSGVO, in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG). Prüfen Sie, in welchem Land der Anbieter die Daten speichert und ob er einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließt. Für Cloud-Dienste ist das Testat nach BSI C5 ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.

Wer nutzt virtuelle Datenräume?

Am häufigsten setzen Rechtsabteilungen, Finanz- und M&A-Teams sowie Einkaufsabteilungen virtuelle Datenräume ein. Auch Unternehmen, die sensible Dokumente mit Lieferanten oder Kunden austauschen, nutzen sie.

Lässt sich ein virtueller Datenraum in ein bestehendes Dokumentenmanagementsystem integrieren?

Manche Datenräume sind eigenständige Tools. Andere, etwa Doxis, sind direkt in eine ECM-Plattform integriert. Der Datenraum greift dann auf Akten zu, die bereits an anderer Stelle im Unternehmen verwaltet werden.

Ist ein virtueller Datenraum dasselbe wie ein virtueller Deal Room?

Die Begriffe werden meist synonym verwendet, vor allem bei M&A und Fundraising. Einige Anbieter sprechen jedoch nur dann von einem Deal Room, wenn der Datenraum zusätzliche Funktionen bietet, etwa eine KI-gestützte Bewertung der Transaktionsreife.

Welche Sicherheitszertifizierungen sollte ein virtueller Datenraum haben?

Wichtig sind Verschlüsselung im Ruhezustand und bei der Übertragung sowie fein abgestufte Zugriffsrechte. Je nach Branche und Region sollte der Anbieter außerdem die DSGVO einhalten und nach ISO/IEC 27001 oder SOC 2 zertifiziert sein.

Eignen sich virtuelle Datenräume auch außerhalb von M&A?

Ja. Auch im Gesundheitswesen, in Kanzleien, in der Immobilienbranche und in der Fertigung kommen virtuelle Datenräume zum Einsatz. Typische Anlässe sind die Zusammenarbeit mit Lieferanten, behördliche Prüfungen und jeder Austausch vertraulicher Dokumente mit Externen.

Fabian Rückels

Fabian is an experienced software evangelist, solution engineer, and sales leader with a passion for high-quality software and outstanding customer service. His mission is to revolutionize how companies tackle purchase-to-pay (P2P) and order-to-cash (O2C) natively embedded in SAP through Doxis's leading Intelligent Content Automation (ICA) solution. Fabian has deep technical knowledge (e.g. SAP ecosystem, eInvoicing, databases, APIs, mobile development environments and user experience) and extensive market experience with the SAP client base.

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