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Case Management Automation im HR: Schritt für Schritt zur automatisierten Fallbearbeitung

| Bärbel Heuser-Roth

Eine Gruppe von Fachleuten diskutiert das HR-Fallmanagement mit einem sichtbaren Vertrag.

Case Management Automation im HR bündelt Mitarbeiteranfragen, Dokumente und Zuständigkeiten in einem nachvollziehbaren Fall und automatisiert Fristen, Freigaben und Übergaben.

Ohne ein zentrales Fallmanagement verteilen sich Vertragsfragen, Urlaubsanfragen oder Benefits-Fälle schnell auf verschiedene Postfächer und Systeme. HR-Mitarbeitende müssen Informationen zusammensuchen, Anfragen weiterleiten, Status prüfen und Daten mehrfach erfassen. Genau diese administrativen Tätigkeiten binden einen großen Teil der verfügbaren Kapazität: Laut APQC verbringen HR-Teams im Schnitt 60 % ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben. Für strategische Themen wie Mitarbeiterbindung und -entwicklung bleiben entsprechend nur 40 %.

Case Management Automation setzt an diesem Punkt an. Jede Anfrage erhält einen strukturierten Weg von der Erfassung bis zur Erledigung, inklusive klarer Zuständigkeiten, Fristen und zugehöriger Dokumente. Lesen Sie, wie das im HR funktioniert, wie Doxis solche Fälle automatisiert, mit SAP und Salesforce verbindet und welche Ergebnisse Doxis-Kunden damit erzielen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Case Management Automation strukturiert HR-Anfragen von der Erfassung bis zum Abschluss
  • Automatisierte Zuständigkeiten, Fristen und Eskalationen reduzieren manuelle Übergaben
  • Ein sinnvoller Einstieg beginnt mit klar priorisierten Falltypen und einem Pilotprozess
  • Wichtige KPIs sind Bearbeitungszeit, SLA-Einhaltung, Eskalationen und manuelle Übergaben
  • Für komplexe HR-Fälle sind Dokumentenmanagement, Workflows und Integrationen wie SAP oder Salesforce entscheidend

Was ist Case Management Automation im HR?

Case Management Automation im HR ist Software, die Mitarbeiteranfragen erfasst, klassifiziert, weiterleitet und löst – etwa HR-Service-Tickets oder Urlaubskonflikte. Manuelle Übergaben zwischen Systemen entfallen. Aus jeder Anfrage wird ein strukturierter Fall mit klarer Zuständigkeit, einer Frist und einer lückenlosen Dokumentenspur von der Erfassung bis zum Abschluss.

Was manuelle HR-Fallbearbeitung wirklich kostet

Manuelle Fallbearbeitung kostet selten durch einen einzelnen großen Fehler Zeit. Der Aufwand entsteht vielmehr in vielen kleinen Schritten, die sich über jeden Fall hinweg wiederholen: Ein Vertrag muss in mehreren Ordnern gesucht, eine Anfrage nach einer falschen Weiterleitung erneut zugeordnet oder dieselben Mitarbeiterdaten in ein weiteres System übertragen werden.

Jeder dieser Schritte für sich wirkt überschaubar. In der Summe entstehen jedoch unnötige Suchzeiten, zusätzliche Übergaben und doppelte Dateneingaben, die HR-Kapazitäten binden, ohne dass dieser Aufwand in klassischen Kennzahlen sofort sichtbar wird.

Das Muster zeigt sich an drei Stellen:

  • Zeitverlust bei der Suche: Sachbearbeiter suchen mehr Zeit nach Dokumenten und Statusinformationen, als sie mit der eigentlichen Fallbearbeitung verbringen
  • Verpasste Fristen: Ohne automatische Erinnerungen laufen Freigaben und erforderliche Antworten unbemerkt ab, besonders abteilungsübergreifend etwa mit Rechtsabteilung, IT und Einkauf
  • Kein Prüfpfad: Läuft ein Fall drei Wochen lang durch fünf Hände, wird die Frage, wer wann was freigegeben hat, bei einer Prüfung oder einem Streitfall selbst zum Projekt

Das liegt nicht an den Mitarbeitenden. Es ist ein Systemproblem. Und genau dafür ist eine Case-Management-Plattform gebaut.

Manuelles vs. automatisiertes HR Case Management

Nebeneinandergestellt zeigt sich: Der eigentliche Unterschied zwischen manueller und automatisierter Fallbearbeitung liegt in der Zuständigkeit. Ein manueller Fall hat kein festes Zuhause. Ein automatisierter Fall bekommt eines vom Moment seiner Erfassung an.

 

Aufgabe Manuelle HR-Fallbearbeitung Automatisiertes HR-Fallmanagement
Erfassung E-Mail, Telefon oder Papierformular, uneinheitlich protokolliert Ein zentraler Erfassungskanal, automatisch in einen Fall überführt
Weiterleitung Sachbearbeiter entscheidet manuell, an wen weitergeleitet wird Geschäftsregeln leiten den Fall an die richtige Person oder das richtige Team
Dokumente An E-Mails angehängt, in persönlichen Ordnern abgelegt In einer revisionssicheren digitalen Akte gespeichert und mit dem Fall verknüpft
Fristen In einer Tabelle erfasst oder gar nicht verfolgt Automatische Erinnerungen und Eskalationen bei überfälligen Aufgaben
Reporting Nachträglich manuell zusammengestellt, wenn überhaupt Integrierte Dashboards zu Fallvolumen, Bearbeitungsdauer und Durchlaufzeit

Die manuelle Spalte funktioniert noch für ein fünfköpfiges HR-Team mit einer Handvoll Fällen im Monat. Sie stößt an ihre Grenzen, sobald Fallvolumen, Personalstärke oder Compliance-Anforderungen wachsen.

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Vereinen Sie KI-gestützte Fallklassifizierung, digitale Personalakte und SAP- oder Salesforce-Integration in einer Plattform.

Case Management Automation im HR einführen: Schritt für Schritt

Hey Doxi, wie führt man Case Management Automation im HR ein?

Starten Sie mit klar definierten HR-Falltypen, Zuständigkeiten und Fristen. Binden Sie anschließend die relevanten Datenquellen und Systeme an, automatisieren Sie zunächst einen Pilotprozess und messen Sie dessen Ergebnisse. Danach können weitere Falltypen schrittweise auf denselben standardisierten Prozess übertragen werden.

Die technische Automatisierung ist dabei nur ein Teil der Einführung. Bevor Workflows produktiv laufen, müssen Unternehmen festlegen, welche HR-Fälle zuerst automatisiert werden, wer verantwortlich ist, welche Systeme Daten liefern und woran sich der Erfolg messen lässt.

Schritt 1: Geeignete HR-Falltypen priorisieren

Starten Sie nicht mit allen HR-Prozessen gleichzeitig. Wählen Sie zunächst Falltypen aus, die häufig auftreten, klar definierte Bearbeitungsschritte haben und heute besonders viel manuellen Aufwand verursachen.

Geeignete Einstiegsszenarien sind zum Beispiel Onboarding, Vertragsänderungen, Arbeitsbescheinigungen, Benefits-Anfragen oder Employee-Self-Service-Fälle.

Bewerten Sie jeden Falltyp nach drei Kriterien: Fallvolumen, manueller Aufwand und Compliance-Relevanz. So erkennen Sie, wo Automatisierung zuerst den größten Nutzen erzeugt.

Schritt 2: Zuständigkeiten, Fristen und Eskalationen definieren

Legen Sie für jeden Falltyp fest, wer den Fall übernimmt, welche Bearbeitungsfrist gilt und wann eine Eskalation ausgelöst wird.
Definieren Sie dabei nicht nur einzelne Personen, sondern möglichst Rollen und Organisationseinheiten. So bleibt der Prozess auch bei Urlaub, Personalwechseln oder organisatorischen Veränderungen stabil.

Schritt 3: Datenquellen und Integrationen festlegen

Prüfen Sie, welche Informationen für die Bearbeitung eines Falls benötigt werden und in welchen Systemen sie heute liegen.

Typische Quellen sind HR-Systeme wie SAP SuccessFactors, CRM- oder Service-Plattformen wie Salesforce, Mitarbeiterportale sowie bestehende Dokumenten- und Archivsysteme.

Ziel ist, unnötige Dateneingaben zu vermeiden und vorhandene Stammdaten direkt im Fall verfügbar zu machen.

Schritt 4: Einen Pilotprozess konfigurieren und testen

Automatisieren Sie zunächst einen klar abgegrenzten Falltyp. Testen Sie Routing, Dokumentenerstellung, Freigaben, Fristen und Ausnahmefälle mit den späteren Anwenderinnen und Anwendern.

Besonders wichtig sind Fälle, die nicht dem Standardprozess folgen. Ein guter Workflow muss nicht nur den Normalfall beschleunigen, sondern auch Ausnahmen kontrolliert abbilden.

Schritt 5: Erfolg messen und weitere Falltypen automatisieren

Definieren Sie bereits vor dem Go-live Kennzahlen für den Pilotprozess. Dazu gehören zum Beispiel Bearbeitungszeit, Zahl manueller Übergaben, SLA-Einhaltung oder der Anteil automatisiert klassifizierter Fälle.

Nach dem Pilotprojekt können Sie erkennen, welche Schritte tatsächlich Zeit sparen und wo noch Engpässe bestehen. Auf dieser Basis lassen sich weitere HR-Falltypen schrittweise auf dieselbe Plattform übertragen.

Was Sie für Case Management Automation im HR brauchen

Bevor Sie irgendetwas automatisieren, müssen drei Dinge stehen: ein System, das den Fall abbildet, eine Anbindung an die Tools, die Ihr Team bereits nutzt, und ein Weg, die dazugehörigen Schreiben zu erzeugen.

Eine verbundene Fall- und Dokumentenplattform

Automatisierung funktioniert nur, wenn Fall, Dokumente und Historie in einem einzigen, revisionssicheren Datensatz zusammenlaufen. Achten Sie auf eine Plattform, die Dokumente versioniert und zugriffsgeschützt hält – über den gesamten Lebenszyklus des Falls hinweg, auch nach dem Abschluss, wenn Aufbewahrungsfristen weiterhin gelten. Auch die CRM-Integration spielt hier eine Rolle, denn die meisten HR-Fälle berühren irgendwann ein System außerhalb von HR.

SAP-Integration für Case Management Automation im HR

Doxis Document Management for SAP SuccessFactors ist von SAP für das Integrationsszenario SFSF-INTEG 1.0 mit Employee Central und Recruiting zertifiziert. Entscheidend ist dabei die ereignisgesteuerte Integration: Änderungen in SAP SuccessFactors können direkt Folgeprozesse in Doxis auslösen.

Wird beispielsweise ein neuer Mitarbeitender in Employee Central angelegt, erstellt Doxis automatisch die zugehörige digitale Personalakte und synchronisiert relevante Metadaten fortlaufend. Im Recruiting lassen sich abgelehnte Bewerbungsunterlagen regelbasiert DSGVO-konform löschen, während Doxis in Vergütungsprozessen nach Abschluss der Gehaltsplanung automatisch mehrsprachige Schreiben erzeugt.

Salesforce-Integration für Case Management Automation im HR

Viele HR-Teams bearbeiten Mitarbeiterfälle bereits über Salesforce Service Cloud. Sie nutzen dessen Case-Objekt, um Anfragen zu erfassen und zu verfolgen – genau wie Vertrieb oder Support ihre Kundenfälle verwalten. Die Lücke: Salesforce ist nicht dafür gebaut, Dokumente, Aufbewahrungsfristen oder komplexe Freigabeprozesse zu steuern, wie es eine Content-Plattform kann.

Doxis für Salesforce hinterlegt für jede Salesforce-Objektart eine passende eAkten-Klasse, etwa für Case, Contact oder Account, und reagiert automatisch auf Aktivitäten im Salesforce-System. Fall-, Kontakt- und Kundendatensätze werden revisionssicher in Doxis eAkten synchronisiert. Inhalte lassen sich mit einem Klick auch für Mitarbeitende einsehen, die selbst keinen Salesforce-Zugang haben. HR-Sachbearbeiter bleiben so in der gewohnten Oberfläche, während Verträge, unterschriebene Formulare und Korrespondenz automatisch abgelegt, versioniert und aufbewahrt werden.

Automatisierte Schreiben und Korrespondenz

Jeder Fall führt irgendwann zu einer schriftlichen Antwort: eine Eingangsbestätigung, eine Entscheidung, eine Nachfrage. Achten Sie auf eine Plattform wie Doxis Doc Composer, die Schreiben aus vorab freigegebenen Vorlagen erzeugt, mit bereits eingefügten Fall- und Mitarbeiterdaten. Für sensible Fälle bleibt trotzdem Raum für individuellen Freitext.

Die richtige Case-Management-Software für HR auswählen

Nicht jede Case-Management-Software für HR ist für dieselbe Aufgabe gebaut. Manche sind schlanke Ticketing-Tools für ein hohes Volumen einfacher Anfragen. Andere bewältigen Fälle mit Dokumenten, mehreren Freigebern und Compliance-Pflichten – näher an dem, womit Enterprise-HR tatsächlich zu tun hat. Dieselbe Unterscheidung gilt auch für Case-Management-Software für Unternehmen über HR hinaus.

Achten Sie bei der Bewertung von Case-Management-Software für HR auf folgende Faktoren:

  • Dokumenten-Governance: Kann die Software Dokumente unter Ihren rechtlichen Aufbewahrungspflichten speichern, versionieren und Fristen durchsetzen – statt Dateien nur an ein Ticket anzuhängen?
  • Prozessflexibilität: Lassen sich Fallweiterleitung und Freigabeschritte je Falltyp konfigurieren, etwa über Empfängerdefinitionen nach Rolle oder Organisationseinheit, ohne für jede Änderung eine Individualentwicklung zu benötigen?
  • CRM- und HR-Systemintegration: Bindet die Software die Systeme an, die Sie bereits einsetzen, mit nachweisbarer Zertifizierung wie bei der SAP-SuccessFactors-Integration von Doxis?
  • Prüfpfad: Wird jede Aktion an einem Fall automatisch protokolliert, sodass sich die vollständige Historie bei einem Streitfall oder einer Prüfung rekonstruieren lässt?
  • Skalierbarkeit über Abteilungen hinweg: Lässt sich dieselbe Plattform über HR hinaus auf Rechtsabteilung, Einkauf oder Kundenservice ausweiten, oder bindet sie Sie an ein Einzweck-Tool?

Die Plattformen, die bei allen fünf Punkten überzeugen, sind Content- und Prozessplattformen. Sie reichen weit über HR hinaus und decken auch Rechtsabteilung, Einkauf und andere Fallarten ab.

So automatisiert Doxis einen HR-Fall technisch

Ein HR-Fall ist bei Doxis kein Ticket in einer Warteschlange. Es ist ein Vorgang, der Dokumente, Beteiligte und Systeme über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verbindet. Der folgende Ablauf zeigt, was zwischen Eingang einer Anfrage und Fallabschluss konkret passiert, welche Dokumente entstehen und welche Rollen beteiligt sind.

Der dargestellte Ablauf basiert auf typischen Doxis-Konfigurationen für dokumentenintensive HR-Prozesse. Welche Falltypen, Zuständigkeiten, Eskalationsregeln und Aufbewahrungsanforderungen konkret gelten, hängt von den Prozessen und Governance-Vorgaben des jeweiligen Unternehmens ab.

Eingang: Eine Anfrage kommt per E-Mail, Formular, Mitarbeiterportal oder direkt aus einem Salesforce-Datensatz herein. Doxis erzeugt daraus automatisch einen Falldatensatz. Vorhandene Dokumente, etwa ein angehängter Arbeitsvertrag oder eine Bescheinigung, ordnet Doxis sofort der richtigen digitalen Personalakte zu.

Klassifizierung: Ein Modell aus Doxis Composable AI ordnet die Anfrage einem Dokument- und Falltyp zu. In einer dokumentierten Beispielkonfiguration übernimmt das ein auf OpenAI basierendes Modell, eingerichtet über Doxis Designer. Vor der Weiterverarbeitung holt sich die Doxis Intelligent Content Assistant (ICA) eine kurze Bestätigung von einem Sachbearbeiter. So bleibt die KI-Klassifizierung nachvollziehbar, statt zur Blackbox zu werden.

Weiterleitung: Der Fall geht an den zuständigen Arbeitskorb. Empfängerdefinitionen lassen sich nach Organisationseinheit, Rolle, Funktion oder sogar per SQL-Abfrage konfigurieren. Ein Fall landet damit exakt bei der zuständigen Sachbearbeiterin oder Abteilung, etwa der Gehaltsabrechnung oder dem Recruiting-Team – nicht bei einer allgemeinen Poststelle.

Dokumenten- und Schreibengenerierung: Sachbearbeiter arbeiten mit vorausgefüllten Vorlagen aus Doxis Doc Gen beziehungsweise Doc Composer. Fall- und Mitarbeiterdaten fließen automatisch ein, etwa in ein Vertragsangebot, eine Bestätigung oder eine Arbeitsbescheinigung. Bei Bedarf läuft der Prozess über eine integrierte digitale Signatur, etwa DocuSign oder AdobeSign, direkt bis zur Unterschrift durch.

Fristenüberwachung: Jeder Fall trägt eine Frist. Bleibt eine Aufgabe liegen oder wird ein Termin überschritten, erzeugt Doxis automatisch eine Erinnerung oder Eskalation im zuständigen Arbeitskorb – etwa wenn eine Freigabe aus der Rechtsabteilung nicht rechtzeitig eintrifft.

Abschluss und Archivierung: Beim Abschluss archiviert Doxis alle zugehörigen Dokumente automatisch nach der geltenden Aufbewahrungsfrist in der digitalen Personalakte. Der Falldatensatz wird für das Reporting aktualisiert. Jede Aktion, von der Klassifizierung bis zur Freigabe, bleibt dabei lückenlos protokolliert.

Neben dem anfragenden Mitarbeitenden und HR können je nach Fall weitere Beteiligte wie IT, Recht oder Einkauf eingebunden werden. Auch externe Partner lassen sich in definierte Prozessschritte integrieren.

Case Management Automation im HR mit Doxis

Doxis verbindet HR-Fallbearbeitung, Dokumentenmanagement und Workflow-Automatisierung auf einer Plattform. Mitarbeiteranfragen, zugehörige Dokumente, Fristen und Bearbeitungsschritte bleiben dadurch über den gesamten Fall hinweg in einem gemeinsamen Kontext.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Bei Adesso wurden 5 TB an Dokumenten migriert und 8.000 gescannte Personalakten in digitale eAkten überführt. Dynamische Vorlagen und digitale Signaturen beschleunigen zusätzlich den Recruiting-Prozess.

Philip Morris International standardisierte mit Doxis die Personalaktenstruktur über 92 Länder hinweg und ersetzte papierbasierte Abläufe durch digitale Signaturprozesse. Bei der Bernard Krone Holding unterstützt ein Doxis-BPM-Workflow das Onboarding, damit neue Mitarbeitende zum Starttermin über benötigte Softwarezugänge, Hardware und Werksausweise verfügen.

Mehr als HR-Fallmanagement auf einer Plattform

Der Plattformansatz reicht über HR hinaus. Dieselbe Doxis-Plattform kann auch dokumentenintensive Prozesse wie Purchase-to-Pay-Rechnungsfreigaben und Vertragsmanagement unterstützen. Unternehmen müssen damit nicht für jeden dokumentenbasierten Prozess eine separate Automatisierungslösung betreiben.

Für HR bedeutet das vor allem:

  • Fall, Dokumente und Bearbeitungshistorie bleiben in einem gemeinsamen Kontext
  • SAP SuccessFactors und Salesforce lassen sich in dokumentenbasierte HR-Prozesse einbinden
  • Vorlagen, Freigaben und digitale Signaturen können Teil desselben Workflows werden
  • Die Plattform lässt sich über einzelne HR-Falltypen hinaus auf weitere Unternehmensprozesse ausweiten

Auch der wirtschaftliche Nutzen einer unternehmensweiten Doxis-Nutzung wurde untersucht. In einer von Doxis beauftragten Total-Economic-Impact-Studie ermittelte Forrester Consulting für das untersuchte Doxis-Szenario einen modellierten ROI von 336 % und eine Amortisationszeit von weniger als sechs Monaten.

Wenn Ihr HR-Team Fälle noch über E-Mail, Tabellen und getrennte Dokumentablagen koordiniert, können Sie sich in einer Demo ansehen, wie Doxis Fallbearbeitung, Dokumente und angebundene Geschäftssysteme in einem durchgängigen Workflow verbindet.

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Häufig gestellte Fragen zur Case Management Automation im HR

Was ist Case Management Automation im HR?

Case Management Automation im HR ist die softwaregestützte Bearbeitung von Mitarbeiteranfragen – etwa HR-Tickets, Beschwerden und Onboarding-Aufgaben – von der Erfassung bis zur Erledigung, ohne manuelle Übergaben zwischen Systemen oder Postfächern.

Wie unterscheidet sich HR-Fallmanagement von einem klassischen Helpdesk-Ticketsystem?

Ein Helpdesk-Ticketsystem ist auf ein hohes Volumen einfacher Anfragen mit festen Abläufen ausgelegt. HR-Fallmanagement bewältigt komplexere Vorgänge mit Dokumenten, mehreren Freigebern und Compliance-Anforderungen – bei lückenlosem Prüfpfad.

Wie integriert sich Doxis technisch mit SAP und Salesforce für HR-Fallmanagement?

Für SAP ist Doxis Document Management for SAP SuccessFactors nach dem Integrationsszenario SFSF-INTEG 1.0 zertifiziert. SAP-Ereignisse aus Employee Central und Recruiting lösen Doxis-Aktionen aus, etwa die automatische Anlage einer Personalakte in Echtzeit. Für Salesforce hinterlegt Doxis eine eigene eAkten-Klasse je Objektart und synchronisiert Fall-, Kontakt- und Kundendatensätze automatisch, ohne dass Daten doppelt erfasst werden müssen.

Kann Salesforce HR-Fallmanagement allein abbilden?

Salesforce kann HR-Fälle gut erfassen und verfolgen, ist aber nicht darauf ausgelegt, Aufbewahrungsfristen, Versionskontrolle oder komplexe Compliance-Workflows zu steuern. Die meisten HR-Teams kombinieren Salesforce daher mit einer angebundenen Dokumentenplattform, um diese Lücke zu schließen.

Welche Case-Management-Software für HR eignet sich am besten für Enterprise-Unternehmen?

Die beste Case-Management-Software für HR vereint Fallweiterleitung mit Dokumenten-Governance, zertifizierter CRM- und HR-Systemintegration sowie einem lückenlosen Prüfpfad. Doxis Human Resources ist genau auf diese Kombination ausgerichtet.

Wie lange dauert die Einführung von Case Management Automation im HR?

Die Einführungsdauer hängt von der Anzahl der Falltypen, Integrationen und Freigabeprozesse ab. Vorkonfigurierte Prozessklassen für gängige HR-Fälle wie Onboarding und Bewerbermanagement verkürzen die Einführung deutlich, verglichen mit dem Aufbau von Workflows von Grund auf.

Ersetzt Case Management Automation im HR die HR-Mitarbeitenden?

Nein. Sie nimmt manuelle, wiederkehrende Schritte ab – etwa das Suchen von Dokumenten und die erneute Dateneingabe – und schafft so mehr Raum für Fachurteil und Mitarbeiterbetreuung.

Welche belegbaren Ergebnisse erzielen reale Doxis-Kunden im HR-Bereich?

Beim IT-Dienstleister Adesso wurden 5 TB an Dokumenten migriert und 8.000 gescannte Personalakten digitalisiert. Bei Philip Morris International wurde die Personalaktenstruktur über 92 Länder hinweg standardisiert. Unternehmensweit weist die Forrester-TEI-Studie einen ROI von 336 % mit Amortisierung in unter sechs Monaten aus.

Wie unterstützt Case Management Automation im HR die Compliance?

Automatisiertes Fallmanagement protokolliert Aktionen, Freigaben und Dokumentversionen eines Falls und schafft damit einen nachvollziehbaren Prüfpfad. Für HR-Dokumente lassen sich definierte Aufbewahrungs- und Löschregeln automatisiert anwenden. Welche Fristen gelten, hängt vom Dokumenttyp, Verarbeitungszweck und den jeweils anwendbaren gesetzlichen Anforderungen ab. So unterstützt die Automatisierung dabei, Dokumente kontrolliert aufzubewahren und fristgerecht zu löschen.

Bärbel Heuser-Roth

Seit vielen Jahren ist Bärbel Heuser-Roth auf vielfältige Themen des Enterprise Content Managements (ECM) spezialisiert. Ihr Fachgebiet umfasst Informationslogistik, Prozessmanagement, Compliance sowie KI-basierte Intelligent Content Automation. Darüber hinaus hat sie sich intensiv mit der Planung, Umsetzung und Optimierung von ECM-Projekten in Unternehmen und Organisationen beschäftigt und hierzu zahlreiche Fachbeiträge veröffentlicht.

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