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Vertragsarten im Überblick: So erstellen Unternehmen passende Vertragstemplates

Wer Vertragsarten richtig einordnet, kann Vertragstemplates standardisieren, Vertragsprozesse beschleunigen und rechtliche Risiken im Unternehmen besser kontrollieren. Denn viele Organisationen verlieren unnötig Zeit, weil sie Vertragsinhalte, Formulierungen, Freigaben und rechtliche Rahmenbedingungen für jede neue Geschäftsbeziehung manuell prüfen oder neu abstimmen müssen.

Verträge regeln die Rechte, Pflichten und Erwartungen der beteiligten Parteien. Sie schaffen Verbindlichkeit, reduzieren Missverständnisse und helfen, spätere Konflikte zu vermeiden. Für Unternehmen sind Vertragsarten deshalb mehr als juristische Kategorien: Sie bilden die Grundlage dafür, wiederkehrende Vertragsprozesse zu strukturieren, passende Vorlagen zu erstellen und Freigaben nachvollziehbar zu steuern.

In diesem Artikel erhalten Sie eine Übersicht über gängige Vertragsarten nach BGB. Außerdem erfahren Sie, wie Sie daraus digitale Vertragstemplates ableiten und Ihre Vertragsprozesse mit einem Dokumentenmanagement-System wie Doxis effizienter, transparenter und sicherer gestalten.

Vertragsarten nach BGB einfach erklärt

Vertragsarten unterscheiden sich danach, welcher Vertragsgegenstand vereinbart wird und welche Rechte und Pflichten daraus für die Parteien entstehen. Die wichtigsten Vertragsarten sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt und bilden die rechtliche Grundlage für viele private und geschäftliche Vereinbarungen.
Welche Vertragsart vorliegt, hängt in der Regel vom Inhalt des Vertrags ab. Wird eine Ware verkauft, handelt es sich meist um einen Kaufvertrag. Wird eine Arbeitsleistung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses vereinbart, liegt ein Arbeitsvertrag vor. Wird Geld gegen Rückzahlung überlassen, spricht man von einem Darlehensvertrag.

Für Unternehmen ist diese Einordnung besonders wichtig. Die Vertragsart bestimmt, welche Angaben, Klauseln, Fristen, Prüfungen und Freigaben in einem Vertrag erforderlich sind. Ein Kaufvertrag benötigt andere Pflichtfelder als ein Dienstleistungs-, Werk- oder Arbeitsvertrag. Genau deshalb sind klar definierte Vertragsarten die Grundlage für standardisierte Vertragstemplates und effiziente digitale Vertragsprozesse.

Im folgenden Überblick zeigen wir Ihnen die wichtigsten Vertragsarten nach BGB, typische Anwendungsfälle und die zentralen Pflichten der beteiligten Parteien.

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Welche Vertragsarten gibt es? Die wichtigsten BGB-Vertragsarten im Überblick

Das BGB unterscheidet verschiedene Vertragsarten, weil jede Vertragsart andere Rechte, Pflichten und Risiken für die Vertragsparteien regelt. Für Unternehmen ist diese Einordnung wichtig, da sie bestimmt, welche Klauseln, Fristen, Prüfungen und Freigaben ein Vertrag enthalten sollte.

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Vertragsarten nach BGB, ihren Zweck und typische Anwendungsfälle. Sie eignet sich auch als Grundlage, um Vertragstemplates für wiederkehrende Geschäftsprozesse zu strukturieren.

Vertragsart

BGB-Grundlage

Worum geht es?

Typische Beispiele

Kaufvertrag

§ 433 BGB

Eine Sache oder ein Recht wird gegen Zahlung übertragen.

Warenkauf, IT-Hardware, Fahrzeuge, Grundstücke

Darlehensvertrag

§ 488 BGB

Geld wird überlassen und später zurückgezahlt.

Unternehmenskredit, Gesellschafterdarlehen

Mietvertrag

§ 535 BGB

Eine Sache wird zeitweise gegen Entgelt zur Nutzung überlassen.

Büroflächen, Maschinen, Fahrzeuge

Pachtvertrag

§ 581 BGB

Eine Sache oder ein Recht wird gegen Entgelt überlassen, inklusive Nutzung der Erträge.

Landwirtschaft, Gastronomie, Gewerbebetrieb

Leihvertrag

§ 598 BGB

Eine Sache wird unentgeltlich zur Nutzung überlassen.

Geräte, Arbeitsmittel, Musterprodukte

Sachdarlehensvertrag

§ 607 BGB

Vertretbare Sachen werden überlassen und später in gleicher Art, Güte und Menge zurückgegeben.

Rohstoffe, Verbrauchsgüter, Warenbestände

Dienstvertrag

§ 611 BGB

Eine Tätigkeit wird geschuldet, nicht ein bestimmter Erfolg.

Beratung, Wartung, Support

Arbeitsvertrag

§ 611a BGB

Ein Arbeitnehmer erbringt weisungsgebundene Arbeit gegen Vergütung.

Festanstellung, Teilzeit, befristete Beschäftigung

Werkvertrag

§ 631 BGB

Ein bestimmter Erfolg oder ein Werk wird geschuldet.

Softwareanpassung, Bauleistung, Reparatur

Geschäftsbesorgungsvertrag

§ 675 BGB

Eine wirtschaftliche oder rechtliche Angelegenheit wird im Interesse eines Auftraggebers besorgt.

Zahlungsdienste, Treuhand, Vermögensverwaltung

Gesellschaftsvertrag

§ 705 BGB

Mehrere Personen schließen sich zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks zusammen.

GbR, Projektgesellschaft, Joint Venture

Bürgschaftsvertrag

§ 765 BGB

Ein Bürge haftet gegenüber dem Gläubiger für die Verbindlichkeit eines Dritten.

Kreditsicherung, Mietbürgschaft

Maklervertrag

§§ 652–656 BGB

Ein Makler vermittelt eine Gelegenheit zum Vertragsschluss gegen Provision.

Immobilienvermittlung, Unternehmensvermittlung

Dokumentenmanagement-System wie Doxis kann Vertragsdaten zentral erfassen, Workflows anstoßen, Fristen überwachen und Verträge revisionssicher archivieren.

Kaufvertrag (§ 433 BGB)

Ein Kaufvertrag regelt die Übertragung einer Sache oder eines Rechts gegen Zahlung eines Kaufpreises. Der Verkäufer verpflichtet sich, dem Käufer den Kaufgegenstand zu übergeben und das Eigentum daran zu verschaffen. Der Käufer ist verpflichtet, den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die Sache abzunehmen.

Für Unternehmen ist der Kaufvertrag eine der häufigsten Vertragsarten. Er kommt zum Beispiel beim Einkauf von Waren, IT-Hardware, Fahrzeugen, Maschinen oder Büroausstattung zum Einsatz. In einem digitalen Vertragstemplate sollten daher Pflichtfelder wie Kaufgegenstand, Preis, Liefertermin, Zahlungsbedingungen, Gewährleistung und zuständige Freigaben enthalten sein.

Darlehensvertrag (§ 488 BGB)

Ein Darlehensvertrag regelt die Überlassung eines Geldbetrags auf Zeit. Der Darlehensgeber stellt dem Darlehensnehmer eine vereinbarte Summe zur Verfügung. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, den Betrag nach den festgelegten Bedingungen zurückzuzahlen und, sofern vereinbart, Zinsen zu leisten.

In Unternehmen spielen Darlehensverträge zum Beispiel bei Finanzierungen, Gesellschafterdarlehen oder konzerninternen Finanzierungen eine Rolle. Ein Template sollte deshalb Angaben zu Darlehenssumme, Laufzeit, Zinssatz, Rückzahlungsplan, Sicherheiten und Kündigungsrechten enthalten.

Mietvertrag (§ 535 BGB)

Ein Mietvertrag regelt die zeitweise Überlassung einer Sache gegen Entgelt. Der Vermieter verpflichtet sich, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit zu ermöglichen. Der Mieter ist verpflichtet, die vereinbarte Miete zu zahlen und die Mietsache vertragsgemäß zu nutzen.

Typische Beispiele sind Mietverträge über Büroflächen, Lagerflächen, Fahrzeuge, Maschinen oder technische Ausstattung. Für digitale Vertragsprozesse sind hier besonders Laufzeit, Kündigungsfrist, Mietzins, Nebenkosten, Instandhaltungspflichten und Fristenmanagement wichtig.

Pachtvertrag (§ 581 BGB)

Ein Pachtvertrag ähnelt dem Mietvertrag, geht aber weiter. Der Pächter darf die gepachtete Sache nicht nur nutzen, sondern auch die daraus entstehenden Erträge ziehen. Der Verpächter überlässt dem Pächter die Sache oder das Recht gegen ein vereinbartes Entgelt.

Pachtverträge kommen häufig in der Landwirtschaft, Gastronomie oder bei Gewerbebetrieben vor. Ein digitales Vertragstemplate sollte neben Laufzeit, Pachtzins und Kündigungsfristen auch Nutzungsrechte, Ertragserzielung, Instandhaltung und Rückgabepflichten abbilden.

Leihvertrag (§ 598 BGB)

Ein Leihvertrag liegt vor, wenn eine Sache unentgeltlich zur Nutzung überlassen wird. Der Verleiher stellt dem Entleiher den Gegenstand für eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Zweck zur Verfügung. Nach Ende der Leihe muss der Entleiher die Sache zurückgeben.

In Unternehmen kann ein Leihvertrag zum Beispiel bei Testgeräten, Mustern, Arbeitsmitteln oder temporär bereitgestellter Ausstattung relevant sein. Ein Template sollte den Leihgegenstand, die Nutzungsdauer, den Rückgabezeitpunkt, Haftungsfragen und den Zustand bei Rückgabe dokumentieren.

Sachdarlehensvertrag (§ 607 BGB)

Ein Sachdarlehensvertrag regelt die Überlassung vertretbarer Sachen. Der Darlehensnehmer erhält Sachen einer bestimmten Art, Güte und Menge und muss später Sachen gleicher Art, Güte und Menge zurückgeben. Anders als bei der Leihe geht es nicht um die Rückgabe exakt desselben Gegenstands.

Typische Beispiele sind Rohstoffe, Verbrauchsmaterialien oder Warenbestände. Für Unternehmen ist die klare Dokumentation wichtig, weil Menge, Qualität, Rückgabefrist und Ersatzpflichten eindeutig geregelt sein müssen.

Dienstvertrag (§ 611 BGB)

Ein Dienstvertrag verpflichtet eine Partei dazu, eine vereinbarte Tätigkeit zu erbringen. Anders als beim Werkvertrag wird dabei kein bestimmter Erfolg geschuldet. Entscheidend ist, dass die vereinbarte Dienstleistung erbracht wird. Die andere Partei zahlt dafür die vereinbarte Vergütung.

Dienstverträge werden häufig für Beratung, Support, Wartung, Schulungen oder laufende Dienstleistungen genutzt. Ein Template sollte Leistungsbeschreibung, Vergütung, Laufzeit, Kündigungsregelungen, Verfügbarkeit, Ansprechpartner und Vertraulichkeit enthalten.

Arbeitsvertrag (§ 611a BGB)

Der Arbeitsvertrag ist eine besondere Form des Dienstvertrags. Er regelt das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, weisungsgebundene Arbeit zu leisten. Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die vereinbarte Vergütung zu zahlen.

Arbeitsverträge enthalten typischerweise Regelungen zu Tätigkeit, Arbeitsort, Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub, Probezeit, Kündigungsfristen, Vertraulichkeit und Nebentätigkeiten. Für Unternehmen sind standardisierte Vorlagen besonders wichtig, da Arbeitsverträge rechtlich sensibel sind und oft Freigaben durch HR und Legal erfordern.

Werkvertrag (§ 631 BGB)

Ein Werkvertrag verpflichtet den Auftragnehmer dazu, ein bestimmtes Werk oder einen bestimmten Erfolg herzustellen. Die Vergütung wird fällig, wenn das Werk vertragsgemäß erbracht und abgenommen wurde.

Typische Beispiele sind Bauleistungen, Reparaturen, Softwareanpassungen, Implementierungsprojekte oder die Erstellung eines Gutachtens. Ein Template sollte den geschuldeten Erfolg, Abnahmekriterien, Meilensteine, Vergütung, Gewährleistung, Änderungsanforderungen und Verantwortlichkeiten klar regeln.

Geschäftsbesorgungsvertrag (§ 675 BGB)

Ein Geschäftsbesorgungsvertrag liegt vor, wenn eine Partei eine wirtschaftliche oder rechtliche Angelegenheit für eine andere Partei übernimmt. Der Beauftragte handelt dabei im Interesse des Auftraggebers.

Diese Vertragsart kommt zum Beispiel bei Zahlungsdiensten, Treuhandverhältnissen, Vermögensverwaltung oder bestimmten Beratungsleistungen vor. In Unternehmen sollten Templates hier besonders klare Regelungen zu Aufgaben, Vollmachten, Vergütung, Haftung, Berichtspflichten und Compliance-Anforderungen enthalten.

Gesellschaftsvertrag (§ 705 BGB)

Ein Gesellschaftsvertrag regelt den Zusammenschluss mehrerer Personen oder Unternehmen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Die Gesellschafter legen fest, welche Beiträge sie leisten, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Gewinne oder Verluste verteilt werden.

Gesellschaftsverträge sind zum Beispiel bei einer GbR, Projektgesellschaft oder einem Joint Venture relevant. Ein digitales Template sollte Beiträge, Geschäftsführung, Vertretung, Stimmrechte, Gewinnverteilung, Haftung, Austritt und Auflösung strukturiert abbilden.

Bürgschaftsvertrag (§ 765 BGB)

Ein Bürgschaftsvertrag sichert eine fremde Verbindlichkeit ab. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber dem Gläubiger, für die Verbindlichkeit eines Dritten einzustehen, falls dieser seine Verpflichtung nicht erfüllt.

Bürgschaften werden häufig zur Absicherung von Krediten, Mietverhältnissen oder geschäftlichen Verpflichtungen genutzt. Ein Template sollte Hauptschuldner, Gläubiger, gesicherte Forderung, Höchstbetrag, Laufzeit, Kündigungsmöglichkeiten und Formanforderungen klar dokumentieren.

Maklervertrag (§§ 652–656 BGB)

Ein Maklervertrag regelt die Vermittlung oder den Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags. Der Makler erhält eine Provision, wenn seine Tätigkeit erfolgreich zum Vertragsschluss beiträgt und die vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind.

Typische Anwendungsfälle sind Immobilienvermittlung, Unternehmensvermittlung oder die Vermittlung von Geschäftskontakten. Ein Template sollte Maklerleistung, Provisionshöhe, Fälligkeit, Laufzeit, Exklusivität und Nachweispflichten klar festhalten.

Vertragstypen nach BGB: Was typische und gemischte Verträge unterscheidet

Vertragstypen helfen dabei, einen Vertrag rechtlich einzuordnen und die passenden gesetzlichen Regelungen anzuwenden. Während die Vertragsart beschreibt, was inhaltlich vereinbart wird, zeigt der Vertragstyp, welchem gesetzlichen Modell der Vertrag folgt.

Die Vertragsart beschreibt den konkreten Vertragsinhalt. Sie beantwortet also die Frage, worum es im Vertrag geht: Wird eine Sache gekauft, eine Wohnung gemietet, eine Dienstleistung erbracht oder ein Werk hergestellt?

Der Vertragstyp beschreibt dagegen, wie das Gesetz den Vertrag systematisch einordnet. Diese Einordnung ist wichtig, weil sie bestimmt, welche gesetzlichen Rechte, Pflichten und Rahmenbedingungen auf den Vertrag angewendet werden.

Grundsätzlich lassen sich zwei Vertragstypen unterscheiden:

Typische Verträge entsprechen einem Vertragsmodell, das im BGB ausdrücklich geregelt ist. Dazu gehören zum Beispiel Kaufverträge, Mietverträge, Dienstverträge, Arbeitsverträge oder Werkverträge. Für diese Vertragstypen enthält das Gesetz konkrete Vorgaben zu Rechten und Pflichten der Vertragsparteien.

Gemischte Verträge verbinden Elemente aus mehreren Vertragsarten. Ein Vertrag kann zum Beispiel gleichzeitig mietvertragliche und dienstvertragliche Bestandteile enthalten, etwa wenn ein Unternehmen Software nicht nur nutzt, sondern zusätzlich Support- oder Wartungsleistungen erhält. Da gemischte Verträge nicht als eigenes Vertragsmodell im BGB geregelt sind, müssen die passenden Vorschriften aus den beteiligten Vertragsarten abgeleitet werden.

Für Unternehmen ist diese Unterscheidung besonders relevant. Je klarer Vertragsart und Vertragstyp definiert sind, desto präziser lassen sich Vertragstemplates, Pflichtfelder, Prüfschritte und Freigabeprozesse gestalten. Das reduziert Abstimmungsaufwand und hilft Legal-, Einkauf-, HR- und Fachabteilungen, Verträge konsistenter zu erstellen und zu prüfen.

Welche Form muss ein Vertrag haben?

Ein Vertrag muss nicht immer schriftlich geschlossen werden, denn in Deutschland gilt grundsätzlich Formfreiheit. Das bedeutet: Viele Verträge sind auch dann wirksam, wenn sie mündlich, per E-Mail oder durch schlüssiges Verhalten zustande kommen. Eine bestimmte Form ist nur erforderlich, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorschreibt oder wenn die Vertragsparteien sie selbst vereinbaren.

Je nach Vertragsart und Anwendungsfall kann ein Vertrag unterschiedliche Formen haben:

  • Mündliche Form:
    Ein Vertrag kann mündlich geschlossen werden, wenn beide Parteien ihre Willenserklärungen im Gespräch abgeben. Ein einfaches Beispiel ist der Kauf von Obst auf dem Markt. Käufer und Verkäufer einigen sich über Ware und Preis, ohne etwas zu unterschreiben.
  • Textform:
    Bei der Textform wird die Erklärung lesbar auf einem dauerhaften Datenträger abgegeben, zum Beispiel per E-Mail, Brief oder PDF. Eine eigenhändige Unterschrift ist dafür nicht erforderlich. In der Praxis ist die Textform für Unternehmen wichtig, weil sie Vereinbarungen nachvollziehbar dokumentiert und später leichter auffindbar macht.
  • Elektronische Form:
    Die elektronische Form ersetzt in bestimmten Fällen die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform. Dafür ist in der Regel eine qualifizierte elektronische Signatur erforderlich. Unternehmen nutzen elektronische Signaturen zum Beispiel, um digitale Vertragsprozesse zu beschleunigen und Medienbrüche zwischen Erstellung, Prüfung, Unterzeichnung und Archivierung zu vermeiden.
  • Schriftform:
    Bei der Schriftform wird der Vertrag schriftlich festgehalten und eigenhändig unterschrieben. Sie kann gesetzlich vorgeschrieben sein oder freiwillig vereinbart werden. Unternehmen nutzen die Schriftform häufig, um wichtige Vereinbarungen eindeutig zu dokumentieren, auch wenn sie rechtlich nicht immer zwingend erforderlich ist.
  • Notarielle Beurkundung:
    Bei der notariellen Beurkundung wird der Vertrag von einem Notar beurkundet. Diese Form ist nur für bestimmte Rechtsgeschäfte erforderlich, zum Beispiel beim Kauf eines Grundstücks oder bei bestimmten gesellschaftsrechtlichen Vorgängen. Die notarielle Beurkundung soll sicherstellen, dass die Parteien über Inhalt und Tragweite ihrer Erklärung aufgeklärt werden.

Formfreiheit in Deutschland: Wann sie greift und wann nicht

In Deutschland können Verträge grundsätzlich formfrei geschlossen werden. Unternehmen entscheiden sich dennoch häufig dafür, Verträge schriftlich oder digital dokumentiert festzuhalten. Das schafft Nachweisbarkeit, erleichtert interne Prüfungen und unterstützt die Einhaltung von Compliance-Vorgaben.

Für bestimmte Verträge schreibt das Gesetz jedoch eine besondere Form vor. Ein Grundstückskauf muss zum Beispiel notariell beurkundet werden. Auch bei befristeten Arbeitsverträgen, Bürgschaften oder bestimmten gesellschaftsrechtlichen Vorgängen können besondere Formanforderungen gelten.

Welche Form erforderlich ist, hängt deshalb immer vom konkreten Vertrag, dem Vertragsgegenstand und den gesetzlichen Vorgaben ab. Unternehmen sollten die Formfrage vor Vertragsabschluss prüfen und in ihren Vertragstemplates klar hinterlegen. So lassen sich Fehler vermeiden, Freigaben gezielt steuern und Verträge im digitalen Vertragsmanagement rechtssicher dokumentieren.

In unserem Artikel über die Formvorschriften nach BGB erfahren Sie mehr über die Formfreiheit und wann eventuell eine Formvorschrift greift.

Die Vorteile von digitalem Vertragsmanagement

Digitales Vertragsmanagement macht Vertragsprozesse schneller, transparenter und besser kontrollierbar. Es umfasst alle Schritte im Vertragslebenszyklus: von der Erstellung und Prüfung über die Freigabe und Unterzeichnung bis zur Verwaltung, Fristenkontrolle und revisionssicheren Archivierung.

In vielen Unternehmen werden Verträge noch manuell verwaltet. Dokumente liegen in E-Mail-Postfächern, lokalen Laufwerken, Papierordnern oder unterschiedlichen Fachsystemen. Dadurch entstehen typische Probleme: Mitarbeitende suchen lange nach Vertragsdaten, Fristen werden manuell überwacht, Freigaben verzögern sich und rechtliche Risiken lassen sich schwer nachvollziehen.

Mit digitalem Vertragsmanagement lassen sich diese Abläufe zentral steuern. Ein Dokumentenmanagement-System wie Doxis bündelt Vertragsdokumente, Vertragsdaten, Freigaben und Fristen in einer digitalen Vertragsakte. So behalten Fachabteilungen, Einkauf, Legal und Management jederzeit den Überblick über laufende Verträge und offene Aufgaben.

Die wichtigsten Vorteile sind:

Automatisierte Vertragsprozesse sparen Zeit.
Workflows leiten Verträge automatisch an die richtigen Personen weiter, zum Beispiel an Einkauf, Fachbereich, Legal oder Management. Das reduziert manuelle Abstimmungen und beschleunigt Prüfungen,

Freigaben und Unterzeichnungen.
Zentrale Vertragsakten schaffen Transparenz.
Alle relevanten Dokumente, Versionen, E-Mails, Prüfkommentare und Vertragsdaten liegen an einem Ort. Dadurch lassen sich Informationen schneller finden und Entscheidungen besser nachvollziehen.

Vertragstemplates reduzieren Fehler.
Vorkonfigurierte Vorlagen stellen sicher, dass wiederkehrende Verträge einheitlich aufgebaut sind. Pflichtfelder, Standardklauseln, Freigaberegeln und Fristen können direkt im Template hinterlegt werden.

KI-gestützte Datenerfassung erleichtert die Verarbeitung.
Bestehende Verträge, auch aus Papierbeständen oder PDF-Dateien, können automatisch ausgelesen und strukturiert werden. So lassen sich Vertragsdaten schneller in digitale Workflows übernehmen.

Integrationen verbinden Vertragsmanagement mit bestehenden Systemen.
Über Schnittstellen können Vertragsdaten mit ERP-, CRM- oder Fachsystemen wie SAP oder Salesforce verbunden werden. Dadurch vermeiden Unternehmen doppelte Dateneingaben und schaffen durchgängige Prozesse.

Revisionssichere Archivierung unterstützt Compliance.
Nach der Unterzeichnung werden Verträge nachvollziehbar abgelegt und bleiben jederzeit auffindbar. Das hilft Unternehmen, interne Vorgaben, gesetzliche Anforderungen und Audit-Anforderungen besser einzuhalten.

So wird aus der Vertragsverwaltung ein steuerbarer digitaler Prozess. Unternehmen arbeiten schneller, reduzieren Such- und Abstimmungsaufwand und gewinnen mehr Sicherheit über Vertragsstatus, Fristen, Risiken und Verantwortlichkeiten.

Noch mehr Geschäftsvorteile lesen Sie in unserem Artikel zur digitalen Vertragsverwaltung.

Doxis Vertragsmanagement

Erfahren Sie, wie Sie mit Doxis alle Verträge im Unternehmen bereichsübergreifend steuern, nachvollziehbar verwalten & nachweisbar schützen

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Verträge digital aufsetzen: Schritt für Schritt mit Vertragstemplates

Mit digitalen Vertragstemplates erstellen Unternehmen Verträge schneller, einheitlicher und mit weniger manuellen Fehlern. Statt jeden Vertrag neu aufzusetzen, greifen Mitarbeitende auf geprüfte Vorlagen zurück, die bereits Standardklauseln, Pflichtfelder, Freigaberegeln und interne Rechtsstandards enthalten.

In einem Dokumentenmanagement-System wie Doxis wird daraus ein durchgängiger digitaler Prozess: Vertragsdaten werden strukturiert erfasst, automatisch in die passende Vorlage übertragen, zur Prüfung weitergeleitet, digital unterschrieben und anschließend revisionssicher archiviert. Bestehende Papierverträge oder PDF-Dokumente können mithilfe KI-gestützter Datenerfassung ausgelesen, klassifiziert und in digitale Vertragsakten überführt werden.

So entsteht ein Vertragsprozess, der nicht nur schneller ist, sondern auch transparenter und besser kontrollierbar. Fachabteilungen, Einkauf, HR, Legal und Management arbeiten auf derselben Datenbasis und sehen jederzeit, welcher Vertrag welchen Status hat.

Hey Doxi, wie setze ich Verträge digital auf?

Schritt 1: Vertragstemplate erstellen

Der erste Schritt ist die Erstellung eines passenden Vertragstemplates. Ein Template standardisiert wiederkehrende Verträge derselben Vertragsart und stellt sicher, dass wichtige Inhalte nicht jedes Mal neu formuliert werden müssen.

Dafür prüfen Unternehmen zunächst, welche Verträge besonders häufig vorkommen. Das können zum Beispiel Kaufverträge, Lieferantenverträge, Dienstleistungsverträge, Arbeitsverträge oder Wartungsverträge sein. Anschließend wird festgelegt, welche Inhalte für diese Vertragsart immer erforderlich sind.

Ein gutes Vertragstemplate enthält feste Standardklauseln und variable Pflichtfelder. Dazu gehören zum Beispiel Angaben zu Vertragsparteien, Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kündigungsfrist, Vergütung, Zahlungsbedingungen, Leistungsumfang, Haftung, Vertraulichkeit und zuständigen Freigaben.

Zusätzlich können Textbausteine hinterlegt werden. So lassen sich geprüfte Klauseln je nach Vertragsfall auswählen und kombinieren. Das beschleunigt die Vertragserstellung und sorgt dafür, dass Mitarbeitende mit rechtlich abgestimmten Formulierungen arbeiten.

Schritt 2: Vertragsart und benötigte Informationen auswählen

Wenn ein neuer Vertrag erstellt werden soll, wählen Mitarbeitende zunächst die passende Vertragsart aus. Die Auswahl entscheidet, welches Template, welche Pflichtfelder und welche Prüfprozesse genutzt werden.

Ein Lieferantenvertrag benötigt zum Beispiel andere Informationen als ein Arbeitsvertrag oder ein Kaufvertrag für Fahrzeuge. Bei einem Lieferantenvertrag können Leistungsumfang, Ansprechpartner, Lieferbedingungen, Preise, Vertragslaufzeit und Compliance-Anforderungen relevant sein. Bei einem Arbeitsvertrag stehen dagegen Tätigkeit, Arbeitsort, Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub und Kündigungsfristen im Fokus.

Das System führt die Nutzer Schritt für Schritt durch die benötigten Angaben. Dadurch sinkt das Risiko, dass wichtige Informationen fehlen oder falsche Vorlagen verwendet werden.

Schritt 3: Vertragstemplate ausfüllen und Vertragsdokument erstellen

Nach der Auswahl des passenden Templates werden die Vertragsdaten in die Vorlage übertragen. Das kann manuell über digitale Formulare erfolgen oder automatisch über angebundene Systeme.

In Doxis lassen sich Vertragsdaten zum Beispiel aus ERP-, CRM- oder Fachsystemen übernehmen, etwa aus SAP oder Salesforce. Das System befüllt die vorgesehenen Platzhalter automatisch, erstellt daraus das Vertragsdokument, vergibt eine einheitliche Bezeichnung und legt den Vertrag in der passenden elektronischen Vertragsakte ab.

Das spart Zeit und reduziert doppelte Dateneingaben. Gleichzeitig bleiben Vertragsinformationen konsistent, weil alle Beteiligten mit denselben strukturierten Daten arbeiten.

Schritt 4: Vertrag prüfen und Risiken bewerten

Sobald der Vertrag erstellt wurde, startet der Prüf- und Freigabeprozess. Das System leitet den Vertrag automatisch an die zuständigen Personen weiter, zum Beispiel an Legal, Einkauf, HR, Finance oder das Management.

Die Rechtsabteilung prüft, ob der Vertrag vollständig, konsistent und rechtlich korrekt ist. Gleichzeitig kann eine Risikobewertung angestoßen werden. Dafür lassen sich Kriterien wie Vertragswert, Laufzeit, Haftungsregelungen, Abweichungen von Standardklauseln oder besondere Compliance-Anforderungen definieren.

Wenn ein Vertrag bestimmte Schwellenwerte überschreitet oder vom Standard abweicht, erzeugt das System automatisch zusätzliche Prüfaufgaben. So werden risikoreiche Verträge gezielt kontrolliert, während Standardverträge schneller durch den Prozess laufen.

Schritt 5: Vertrag digital unterschreiben

Nach der Prüfung und Freigabe ist der Vertrag bereit für die digitale Unterschrift. Dafür wird der Unterzeichnungsprozess direkt aus dem Vertragsmanagement gestartet.

Die verantwortlichen Personen oder externen Vertragsparteien erhalten eine Benachrichtigung mit der Aufforderung zur Signatur. Über das angebundene Signatursystem wird der Vertrag digital unterzeichnet und mit einem Zeitstempel versehen. Der aktuelle Signaturstatus bleibt in der Vertragsakte sichtbar.

Das vermeidet Medienbrüche und beschleunigt den Abschluss, weil Verträge nicht mehr ausgedruckt, eingescannt oder manuell per E-Mail nachverfolgt werden müssen.

Schritt 6: Vertrag revisionssicher archivieren und Fristen überwachen

Nach der Unterzeichnung wird der Vertrag automatisch in der elektronischen Vertragsakte abgelegt und revisionssicher archiviert. Dort bleibt er jederzeit auffindbar und kann mit allen relevanten Daten, Versionen, Freigaben und Nachweisen nachvollzogen werden.

Zusätzlich lassen sich Fristen und Termine automatisiert überwachen. Dazu gehören zum Beispiel Kündigungsfristen, Verlängerungen, Zahlungszeitpunkte, Nachverhandlungen oder Prüfintervalle. Verantwortliche Personen erhalten rechtzeitig Aufgaben oder Erinnerungen, damit wichtige Termine nicht übersehen werden.

So endet der digitale Vertragsprozess nicht mit der Unterschrift. Er unterstützt Unternehmen über den gesamten Vertragslebenszyklus hinweg – von der Erstellung bis zur Archivierung und laufenden Kontrolle.

Vertragsarten digital und effizient mit Templates managen

Wer Vertragsarten sauber einordnet, kann Verträge standardisieren, schneller erstellen und sicherer steuern.

Denn jede Vertragsart stellt andere Anforderungen an Inhalte, Freigaben, Fristen und Prüfprozesse.
Mit digitalen Vertragstemplates lassen sich diese Anforderungen direkt in den Vertragsprozess übertragen. Ein Dokumentenmanagement-System wie Doxis unterstützt Unternehmen dabei, Verträge zentral zu erstellen, zu prüfen, zu unterzeichnen, zu archivieren und über den gesamten Lebenszyklus hinweg nachvollziehbar zu verwalten.

So werden Vertragsarten nicht nur rechtlich eingeordnet, sondern operativ nutzbar: als Grundlage für effiziente, transparente und skalierbare Vertragsprozesse.

Die häufigsten Fragen zu Vertragsarten und Vertragstemplates

Welche Vertragsarten gibt es nach BGB?
Das BGB regelt verschiedene Vertragsarten, die jeweils unterschiedliche Rechte und Pflichten der Vertragsparteien festlegen. Zu den wichtigsten Vertragsarten gehören: Kaufvertrag, Mietvertrag, Pachtvertrag, Werkvertrag, Dienstvertrag, Arbeitsvertrag, Darlehensvertrag, Leihvertrag, Bürgschaftsvertrag und der Maklervertrag.
Wie viele verschiedene Vertragsarten gibt es?
Eine feste Anzahl an Vertragsarten gibt es nicht. Das BGB regelt viele klassische Vertragsarten, daneben gibt es aber auch gemischte Verträge, die Elemente mehrerer Vertragsarten kombinieren. In der Praxis entstehen dadurch zahlreiche Vertragsformen. Unternehmen arbeiten zum Beispiel häufig mit Kaufverträgen, Lieferantenverträgen, Dienstleistungsverträgen, Arbeitsverträgen, Wartungsverträgen, Lizenzverträgen oder Rahmenverträgen. Für das Vertragsmanagement ist daher weniger die absolute Anzahl entscheidend, sondern die saubere Einordnung der wiederkehrenden Vertragsarten.
Was ist ein Vertragstemplate?
Ein Vertragstemplate ist eine standardisierte Vorlage für wiederkehrende Verträge einer bestimmten Vertragsart. Es enthält feste Vertragsbestandteile, geprüfte Standardklauseln und Platzhalter für variable Angaben. Dazu gehören zum Beispiel Vertragsparteien, Vertragsgegenstand, Laufzeit, Vergütung, Kündigungsfristen, Leistungsumfang oder besondere Vertragsbedingungen. Unternehmen nutzen Vertragstemplates, um Verträge schneller, einheitlicher und mit weniger Fehlern zu erstellen.
Welche Vorteile hat digitales Vertragsmanagement?
Digitales Vertragsmanagement beschleunigt Vertragsprozesse und macht sie transparenter. Unternehmen können Verträge zentral erstellen, prüfen, freigeben, unterzeichnen, archivieren und über den gesamten Lebenszyklus hinweg verwalten. Automatisierte Workflows reduzieren manuelle Abstimmungen. Digitale Vertragstemplates sorgen für einheitliche Inhalte. Zentrale Vertragsakten erleichtern die Suche nach Dokumenten und Vertragsdaten. Fristen, Risiken und Verantwortlichkeiten lassen sich besser überwachen.
Welche zwei Hauptarten von Vertragsbedingungen gibt es?
Die zwei wichtigsten Arten von Vertragsbedingungen sind Allgemeine Geschäftsbedingungen und Individualvereinbarungen. Allgemeine Geschäftsbedingungen, kurz AGB, sind vorformulierte Standardbedingungen für eine Vielzahl von Verträgen. Individualvereinbarungen werden dagegen konkret zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt. Sie gelten nur für den jeweiligen Einzelfall und können Vorrang vor standardisierten Bedingungen haben.
Welche Form kann ein Vertrag haben?
Ein Vertrag kann mündlich, in Textform, elektronisch, schriftlich oder notariell beurkundet geschlossen werden. Grundsätzlich gilt in Deutschland Formfreiheit, sofern das Gesetz keine besondere Form verlangt. In Unternehmen werden Verträge dennoch häufig schriftlich oder digital dokumentiert. Das erleichtert Nachweise, Prüfungen, Freigaben und die spätere Archivierung.
Welche Verträge müssen schriftlich sein?
Schriftform ist nur erforderlich, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorschreibt oder wenn die Parteien sie vereinbaren. Beispiele sind bestimmte arbeitsrechtliche, mietrechtliche oder bürgschaftsrechtliche Konstellationen. Ein Grundstückskauf erfordert sogar eine notarielle Beurkundung. Da die Formanforderungen vom Einzelfall abhängen, sollten Unternehmen diese Frage vor Vertragsabschluss rechtlich prüfen und in ihren Vertragstemplates berücksichtigen.
Was gehört in einen Vertrag?
Ein Vertrag sollte mindestens die Vertragsparteien, den Vertragsgegenstand, die Leistung, die Gegenleistung sowie die Rechte und Pflichten der Beteiligten enthalten. Je nach Vertragsart kommen weitere Punkte hinzu. Dazu zählen zum Beispiel Laufzeit, Kündigungsfristen, Zahlungsbedingungen, Haftung, Gewährleistung, Vertraulichkeit, Datenschutz, Freigabeprozesse und Regelungen zur Archivierung. Für Unternehmen sind standardisierte Vertragstemplates hilfreich, damit diese Inhalte vollständig und einheitlich erfasst werden.

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