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Verschlagwortung von Dokumenten: Der Schlüssel zur optimalen Organisation und Auffindbarkeit

Verschlagwortung macht digitale Dokumente schneller auffindbar, besser steuerbar und zur Grundlage automatisierter Geschäftsprozesse. In vielen Unternehmen sind wichtige Informationen zwar vorhanden, aber über Ordner, E-Mails, Fachsysteme und Archive verteilt. Das führt zu langen Suchzeiten, manueller Nacharbeit und Verzögerungen in Prozessen wie Rechnungsfreigabe, Vertragsmanagement oder Kundenservice.

Die Ursache liegt meist nicht in den Dokumenten selbst, sondern in fehlender Struktur. Ohne klare Metadaten wie Dokumententyp, Lieferant, Vertragsdatum, Kundennummer oder Projektbezug kann ein System Inhalte nur eingeschränkt suchen, filtern und weiterverarbeiten. Genau hier setzt die Verschlagwortung an: Sie beschreibt Dokumente systematisch und macht Informationen gezielt nutzbar.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Verschlagwortung bedeutet, welche Arten der Verschlagwortung es gibt und wie moderne Dokumentenmanagement-Systeme wie Doxis mithilfe von KI, OCR und Workflows Dokumente automatisch klassifizieren, verschlagworten und in die passenden Geschäftsprozesse überführen.

Verschlagwortung im DMS

Was bedeutet Verschlagwortung?

Verschlagwortung bedeutet, digitale Dokumente, Bilder oder andere Dateien mit beschreibenden Schlagwörtern zu versehen. Diese Schlagwörter werden als Metadaten gespeichert und zeigen, worum es in einer Datei geht, zu welchem Vorgang sie gehört und wie sie später gefunden oder verarbeitet werden soll.

In der Praxis können Schlagwörter zum Beispiel den Dokumententyp, den Lieferanten, das Datum, eine Kundennummer, eine Vertragsart oder ein Projekt beschreiben. Dadurch lassen sich Informationen nicht nur schneller suchen, sondern auch gezielt filtern, automatisch zuordnen und in digitale Workflows einbinden.

Für Unternehmen ist Verschlagwortung deshalb mehr als reine Ablageorganisation. Sie schafft die strukturierte Datenbasis für effizientes Dokumentenmanagement, automatisierte Prozesse und revisionssichere Archivierung.

Was ist ein Schlagwort?

Ein Schlagwort ist ein kurzer, strukturierter Begriff, der einer digitalen Datei als Metadatum zugeordnet wird. Es beschreibt den Inhalt, den Kontext oder die Funktion eines Dokuments.

Typische Schlagwörter sind zum Beispiel „Eingangsrechnung“, „Lieferant Müller“, „Vertrag“, „Kundennummer 12345“, „Q1 2024“ oder „Projekt Alpha“. Sie dienen als Such- und Ordnungsmerkmale und helfen Systemen, Dokumente eindeutig zu erkennen, zu gruppieren und wiederzufinden.

Beispiel für Verschlagwortung

Ein typisches Beispiel ist eine Eingangsrechnung im Dokumentenmanagement-System. Sie kann mit Schlagwörtern wie „Eingangsrechnung“, „Lieferant Müller“, „Rechnungsnummer 2024-145“, „Betrag 2.450 Euro“, „Fälligkeitsdatum 15.04.2024“ und „Kostenstelle Marketing“ versehen werden.

So lässt sich die Rechnung später nicht nur per Suche finden. Sie kann auch automatisch der richtigen Lieferantenakte zugeordnet, in einen Freigabeprozess überführt und für die revisionssichere Archivierung vorbereitet werden.

Verschlagwortung von Bildern

Bei Bildern funktioniert Verschlagwortung etwas anders als bei textbasierten Dokumenten. Der Inhalt liegt nicht als direkt lesbarer Text vor, sondern muss visuell erkannt oder manuell beschrieben werden. Deshalb sind präzise Schlagwörter und ergänzende Metadaten besonders wichtig.

Ein Bild kann zum Beispiel mit Schlagwörtern wie „Produktfoto“, „Standort Berlin“, „Messestand“, „2024“, „Kampagne Frühjahr“ oder „Vertragsanlage“ versehen werden. Moderne Systeme können Bildinhalte mithilfe von KI analysieren und passende Schlagwörter vorschlagen oder automatisch vergeben. Ergänzende Metadaten wie Ort, Datum, Projekt oder Nutzungsrechte verbessern die Auffindbarkeit zusätzlich.

Wie funktioniert Verschlagwortungssoftware?

Verschlagwortungssoftware unterstützt oder automatisiert die Vergabe von Schlagwörtern. Moderne Lösungen analysieren Dokumente und Bilder mithilfe von KI, OCR und Regeln. Dabei erkennt das System Inhalte, Dokumenttypen und relevante Informationen wie Rechnungsnummern, Vertragsdaten, Lieferanten, Kundennamen oder Beträge.

Das Ergebnis sind einheitliche Metadaten, weniger manuelle Eingaben und eine deutlich bessere Datenqualität. In einem Enterprise Content Management System wie Doxis können diese Metadaten direkt genutzt werden, um Dokumente automatisch der passenden Akte zuzuordnen, Workflows auszulösen und Informationen in integrierten Systemen wie SAP oder Salesforce verfügbar zu machen.

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Welche 3 Arten der Verschlagwortung gibt es?

Hey Doxi, nenne mir bitte die 3 Arten der Verschlagwortung!

Hier sind die 3 Arten der Verschlagwortung:

Es gibt drei zentrale Arten der Verschlagwortung: manuell, teilautomatisch und automatisch. Der wichtigste Unterschied liegt darin, wie viele Informationen Mitarbeitende selbst erfassen müssen und wie stark Software, Regeln oder KI den Prozess unterstützen.

1. Manuelle Verschlagwortung

Bei der manuellen Verschlagwortung erfassen Mitarbeitende die Schlagwörter eines Dokuments vollständig von Hand. Sie öffnen zum Beispiel eine digitalisierte Rechnung und tragen Informationen wie Lieferant, Rechnungsnummer, Eingangsdatum, Betrag oder Kostenstelle manuell in die entsprechenden Felder im DMS ein.

Der Vorteil liegt in der direkten Kontrolle durch den Menschen. Der Nachteil ist der hohe Aufwand. Je mehr Dokumente verarbeitet werden, desto stärker steigen Bearbeitungszeit, Fehleranfälligkeit und Kosten. Manuelle Verschlagwortung eignet sich daher vor allem für kleine Dokumentenmengen oder Sonderfälle, bei denen eine individuelle Prüfung nötig ist.

2. Teilautomatische Verschlagwortung

Die teilautomatische Verschlagwortung kombiniert manuelle Eingaben mit automatischen Regeln. Das System übernimmt einfache Zuordnungen, während Mitarbeitende fehlende oder komplexere Informationen ergänzen.

Ein Beispiel ist die ordnerbasierte Verschlagwortung. Wird eine Rechnung im Rechnungsordner einer Kundenakte abgelegt, kann das System automatisch Schlagwörter wie Kundennamen, Aktenbezug und Dokumentenklasse „Rechnung“ ergänzen. Weitere Angaben wie Rechnungsnummer, Eingangsdatum oder Rechnungsbetrag müssen jedoch weiterhin manuell erfasst oder geprüft werden.

Dieser Ansatz reduziert den Aufwand gegenüber der manuellen Verschlagwortung, bleibt aber begrenzt skalierbar. Er eignet sich für Unternehmen mit klaren Ablagestrukturen und wiederkehrenden Dokumenttypen, bei denen ein Teil der Metadaten aus dem Kontext abgeleitet werden kann.

3. Automatische, KI-basierte Verschlagwortung

Bei der automatischen Verschlagwortung analysiert ein System Dokumente weitgehend selbstständig. Nach dem Eingang im DMS liest OCR den Text aus dem Dokument aus. KI erkennt den Dokumenttyp, interpretiert relevante Inhalte und leitet daraus passende Metadaten ab.

Bei einer Rechnung kann das System zum Beispiel Lieferant, Rechnungsnummer, Betrag, Fälligkeitsdatum und Bestellbezug automatisch erkennen. Bei einem Vertrag können Vertragsart, Vertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist oder verantwortliche Abteilung extrahiert werden. Diese Informationen werden als strukturierte Metadaten gespeichert und für Suche, Ablage, Workflows und Archivierung nutzbar gemacht.

Der größte Vorteil liegt in der Skalierbarkeit. Automatische Verschlagwortung reduziert manuelle Dateneingaben, senkt Fehlerquellen und beschleunigt dokumentenbasierte Prozesse. Mitarbeitende greifen nur noch ein, wenn das System eine Prüfung oder Freigabe benötigt.

In modernen Enterprise-Content-Management-Systemen wie Doxis kann KI-basierte Verschlagwortung direkt mit elektronischen Akten, Workflows, SAP-Prozessen, Salesforce-Daten und revisionssicherer Archivierung verbunden werden. So wird aus der reinen Dokumentenablage ein automatisierter Informationsprozess.
Welche Methode am besten passt, hängt vor allem vom Dokumentenvolumen, der Prozesskomplexität und dem gewünschten Automatisierungsgrad ab.

Arten der Verschlagwortung im direkten

Die folgende Übersicht zeigt die drei Arten der Verschlagwortung im direkten Vergleich und hilft bei der Einordnung für die Praxis.

Art der Verschlagwortung

Geeignet für

Vorteile Nachteile
Manuell

Kleine Dokumentenmengen, Sonderfälle

Hohe Kontrolle

Zeitaufwendig, fehleranfällig, kaum skalierbar

Teilautomatisch

Wiederkehrende Dokumenttypen mit klarer Ablagestruktur

Weniger manuelle Arbeit, einfache Regeln nutzbar

Manuelle Ergänzungen bleiben nötig

Automatisch, KI-basiert

Hohe Dokumentenvolumen, viele Dokumenttypen, prozesskritische Abläufe

Schnell, skalierbar, workflowfähig, bessere Datenqualität

Qualität hängt von System, Datenbasis und Konfiguration ab

Ohne Verschlagwortung kein Index

Verschlagwortung und Indexierung hängen eng zusammen: Die Verschlagwortung liefert strukturierte Metadaten, die ein DMS für den Suchindex nutzt. So werden Dokumente nicht nur im Volltext durchsuchbar, sondern auch nach eindeutigen Kriterien wie Dokumenttyp, Lieferant, Kundennummer, Vertragsdatum oder Projektbezug filterbar.

Was ist ein Index?

Ein Index ist ein strukturierter Suchkatalog. Er speichert relevante Informationen über Dokumente, damit ein System nicht jede Datei bei jeder Suchanfrage vollständig durchsuchen muss.

In der Dokumentenverwaltung enthält ein Index zum Beispiel Begriffe aus dem Volltext, erkannte Schlagwörter und Metadaten wie Rechnungsnummer, Vertragsart, Erstellungsdatum, Kundenname oder Kostenstelle. Dadurch kann ein DMS Suchanfragen schneller und genauer beantworten.

Wie hängen Verschlagwortung und Indexierung zusammen?

Die Verschlagwortung beschreibt ein Dokument mit Metadaten. Die Indexierung macht diese Metadaten und weitere Inhalte für die Suche nutzbar.

Ein Beispiel: Wird eine Rechnung mit Schlagwörtern wie „Eingangsrechnung“, „Lieferant Müller“, „Rechnungsnummer 2024-145“ und „Fälligkeitsdatum 15.04.2024“ versehen, können diese Informationen in den Index aufgenommen werden. Später lässt sich die Rechnung gezielt über den Lieferanten, die Rechnungsnummer, den Zeitraum oder die Dokumentenart finden.

Der Vorteil: Die Suche wird schneller, präziser und besser steuerbar. Statt große Dokumentenbestände manuell zu durchsuchen, liefert das System passende Treffer in Sekunden. Gleichzeitig können dieselben Metadaten für Filter, elektronische Akten, Freigabeprozesse, Compliance-Prüfungen und revisionssichere Archivierung genutzt werden.

Kurz gesagt: Verschlagwortung macht Dokumente strukturiert beschreibbar. Indexierung macht diese Struktur durchsuchbar. Erst zusammen schaffen sie die Grundlage für effizientes Dokumentenmanagement.

So verschlagworten Sie mühelos in Doxis

In Doxis wird Verschlagwortung nicht als isolierter Ablageschritt behandelt. Das DMS verbindet KI-gestützte Klassifizierung, OCR, Metadaten, elektronische Akten, Workflows und revisionssichere Archivierung zu einem durchgängigen Informationsprozess.

So läuft die automatische Verschlagwortung in Doxis ab:

  1. Dokumente werden automatisch erfasst
    Sobald ein Dokument in Doxis eingeht, startet die Analyse. Das kann zum Beispiel eine Rechnung, ein Vertrag, eine Bestellung, ein Lieferschein, eine E-Mail oder ein anderes Geschäftsdokument sein.
  2. Doxis erkennt den Dokumenttyp
    Doxis AI.dp unterstützt die intelligente Klassifizierung. Das System erkennt anhand des Inhalts, ob es sich zum Beispiel um eine Eingangsrechnung, einen Vertrag, eine Bestellung oder ein Kundendokument handelt.
  3. Relevante Daten werden extrahiert
    Mithilfe von OCR und KI werden wichtige Informationen aus dem Dokument ausgelesen. Dazu gehören je nach Dokumenttyp zum Beispiel Rechnungsnummer, Lieferant, Betrag, Fälligkeitsdatum, Vertragslaufzeit, Kundennummer oder Bestellbezug.
  4. Metadaten werden strukturiert gespeichert
    Die erkannten Informationen werden als Metadaten am Dokument hinterlegt. So entsteht eine einheitliche Verschlagwortung, die Suche, Filterung, Zuordnung und Weiterverarbeitung unterstützt.
  5. Dokumente werden der richtigen Akte zugeordnet
    Doxis kann Dokumente automatisch in der passenden elektronischen Akte ablegen, zum Beispiel in einer Lieferantenakte, Kundenakte, Vertragsakte oder Projektakte. Dadurch stehen Informationen dort bereit, wo Fachbereiche sie benötigen.
  6. Workflows werden automatisch angestoßen
    Auf Basis der erkannten Inhalte können Folgeprozesse starten. Eine Eingangsrechnung kann zum Beispiel direkt in einen Freigabeprozess überführt werden. Auch Prozesse wie Purchase-to-Pay, Order-to-Cash oder Vertragsmanagement lassen sich mit den passenden Metadaten effizienter steuern.
  7. Informationen bleiben systemübergreifend nutzbar
    Doxis unterstützt die Integration in bestehende Unternehmenssysteme und Prozesse, etwa in SAP-Umgebungen, Salesforce oder andere Fachanwendungen. So werden verschlagwortete Dokumente nicht nur im DMS gefunden, sondern auch in den Systemen nutzbar, in denen Teams täglich arbeiten.
  8. Suche und Archivierung werden effizienter
    Alle relevanten Informationen sind strukturiert gespeichert. Das verbessert die Dokumentensuche, unterstützt Compliance-Anforderungen und bildet die Grundlage für eine revisionssichere Archivierung.

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Die Kraft einer effizienten Verschlagwortung von Dokumenten

Effiziente Verschlagwortung macht Dokumente nicht nur auffindbar, sondern auch prozessfähig. Unternehmen können Informationen schneller suchen, Dokumente zuverlässiger zuordnen und manuelle Eingaben deutlich reduzieren.

In intelligenten Dokumentenmanagement-Systemen wie Doxis wird dieser Prozess weitgehend automatisiert. KI und OCR erkennen Dokumenttypen und relevante Inhalte, speichern diese als strukturierte Metadaten und ordnen Dokumente automatisch den passenden elektronischen Akten zu. Dadurch entstehen bessere Datenqualität, schnellere Workflows und mehr Transparenz über den gesamten Dokumentenlebenszyklus.

Der größte Nutzen zeigt sich dort, wo viele Dokumente täglich verarbeitet werden: in der Rechnungsverarbeitung, im Vertragsmanagement, im Kundenservice, im Einkauf oder in der Archivierung. Mit Doxis wird Verschlagwortung zur Grundlage für effizientes Informationsmanagement, integrierte Geschäftsprozesse und revisionssichere Dokumentenverwaltung.

Häufig gestellte Fragen zur Verschlagwortung

Was versteht man unter Schlagwort?
Ein Schlagwort ist ein kurzer Begriff, der den Inhalt, Kontext oder Zweck eines Dokuments beschreibt. In einem DMS wird ein Schlagwort als Metadatum gespeichert und hilft dabei, Dokumente schneller zu suchen, zu filtern und eindeutig zuzuordnen. Beispiele für Schlagwörter sind „Eingangsrechnung“, „Vertrag“, „Lieferant Müller“, „Kundennummer 12345“, „Q1 2024“ oder „Projekt Alpha“.
Was ist Verschlagwortung oder Beschlagwortung?
Verschlagwortung bedeutet, digitale Dateien mit beschreibenden Begriffen zu kennzeichnen. Diese Begriffe heißen Schlagwörter und werden als Metadaten am Dokument gespeichert. Verschlagwortung wird auch Beschlagwortung genannt. Beide Begriffe beschreiben denselben Vorgang: Dokumente, Bilder, E-Mails oder Videos werden strukturiert beschrieben, damit sie später leichter gefunden, sortiert und weiterverarbeitet werden können.
Was sind Metadaten?
Metadaten sind strukturierte Informationen über eine Datei oder ein Dokument. Sie beschreiben Eigenschaften wie Inhalt, Herkunft, Datum, Dokumenttyp oder Zuständigkeit. Bei einer Rechnung können Metadaten zum Beispiel Rechnungsnummer, Lieferant, Betrag, Fälligkeitsdatum, Bestellnummer oder Kostenstelle sein. Bei einem Vertrag können es Vertragsart, Vertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist oder verantwortliche Abteilung sein.
Was ist der Unterschied zwischen Schlagwort und Metadatum?
Ein Schlagwort ist eine Form von Metadatum. Metadaten umfassen alle strukturierten Informationen zu einem Dokument, während Schlagwörter meist kurze Begriffe oder Werte sind, die den Inhalt oder Kontext beschreiben. Beispiel: Bei einer Rechnung ist „Eingangsrechnung“ ein Schlagwort. Rechnungsnummer, Lieferant, Betrag und Fälligkeitsdatum sind ebenfalls Metadaten, die das Dokument genauer beschreiben.
Was ist Indexierung?
Indexierung bedeutet, dass Dokumenteninhalte und Metadaten für die Suche strukturiert erfasst werden. Ein DMS nutzt den Index, um Dokumente schneller und gezielter auffindbar zu machen. Die Verschlagwortung liefert dafür wichtige Metadaten. Die Indexierung sorgt dafür, dass diese Informationen im Suchsystem verfügbar sind. So lassen sich Dokumente später nach Begriffen, Dokumenttypen, Lieferanten, Kundennummern, Zeiträumen oder anderen Kriterien finden.
Was ist der Unterschied zwischen Verschlagwortung und Indexierung?
Verschlagwortung beschreibt Dokumente mit Metadaten. Indexierung macht diese Metadaten und weitere Dokumenteninhalte für die Suche nutzbar. Einfach gesagt: Verschlagwortung erzeugt die Struktur. Indexierung macht diese Struktur durchsuchbar. Beide Prozesse ergänzen sich im Dokumentenmanagement.
Hilft KI bei der Verschlagwortung?
Ja, KI kann die Verschlagwortung deutlich beschleunigen und automatisieren. Sie erkennt Dokumenttypen, analysiert Inhalte und schlägt passende Schlagwörter oder Metadaten vor. In Verbindung mit OCR kann KI Informationen wie Rechnungsnummern, Lieferanten, Beträge, Vertragsdaten oder Kundennummern aus Dokumenten extrahieren. Moderne DMS-Lösungen wie Doxis nutzen diese Informationen, um Dokumente automatisch zu klassifizieren, elektronischen Akten zuzuordnen und Workflows auszulösen.
Welche Vorteile hat automatische Verschlagwortung?
Automatische Verschlagwortung reduziert manuelle Arbeit, verbessert die Datenqualität und beschleunigt dokumentenbasierte Prozesse. Unternehmen profitieren vor allem bei hohen Dokumentenvolumen und wiederkehrenden Prozessen. Typische Vorteile sind schnellere Suche, weniger Erfassungsfehler, einheitliche Metadaten, automatische Ablage, bessere Compliance und effizientere Workflows in Bereichen wie Rechnungsverarbeitung, Vertragsmanagement, Einkauf oder Kundenservice.
Welche Dokumente lassen sich verschlagworten?
Grundsätzlich lassen sich fast alle digitalen Inhalte verschlagworten. Dazu gehören Dokumente, Bilder, E-Mails, Rechnungen, Verträge, Bestellungen, Lieferscheine, Personalunterlagen, Kundenakten und Projektdateien. Bei textbasierten Dokumenten können Inhalte direkt oder per OCR ausgelesen werden. Bei Bildern oder Scans helfen KI-gestützte Erkennung und zusätzliche Metadaten wie Datum, Ort, Kategorie oder Projektbezug.

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