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Legacy-System ablösen: So gelingt modernes Dokumentenmanagement

| Bärbel Heuser-Roth

Ein Mann, der einen Laptop mit einer digitalen Schnittstelle verwendet, die eine Geheimhaltungsvereinbarung zeigt.

 

Viele Unternehmen arbeiten weiterhin mit Legacy-Systemen für Enterprise Content Management (ECM), die vor Jahren oder sogar Jahrzehnten eingeführt wurden. Einige dieser Plattformen unterstützen zwar noch geschäftskritische Prozesse, wurden jedoch für eine andere Ära der Unternehmenssoftware entwickelt. Wenn Unternehmen Automatisierungsinitiativen ausbauen, Cloud-Technologien einführen und KI-gestützte Workflows prüfen, werden diese Systeme zunehmend zur Innovationsbremse.

Viele Legacy-Systemlandschaften sind stark angepasst, um länderspezifische Anforderungen, Abteilungspräferenzen und individuelle Workflows abzubilden. Mit der Zeit entsteht dadurch erhebliche Komplexität: Upgrades werden schwieriger, Wartungskosten steigen und Unternehmen haben Mühe, Prozesse über Regionen und Geschäftsbereiche hinweg zu standardisieren.

Gleichzeitig verändert KI die Erwartungen an den Umgang mit Geschäftsinformationen. Laut AIIM-Studie nutzen bereits 78 % der Unternehmen KI-gestützte Technologien für die Dokumentenverarbeitung. Damit solche Initiativen funktionieren, benötigen Unternehmen zugängliche, strukturierte und vernetzte Inhalte, die KI verstehen und effektiv verarbeiten kann. Legacy-ECM-Systeme verfügen häufig nicht über die Flexibilität und Architektur, um diese Anforderungen zu erfüllen.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum Unternehmen ihre Legacy-ECM-Landschaften modernisieren, welche geschäftlichen Vorteile daraus entstehen und wie moderne Content-Plattformen standardisierte, KI-fähige Geschäftsprozesse unterstützen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Legacy-ECM-Systeme bremsen oft Automatisierung, Integration und Skalierbarkeit. Dadurch entstehen operative Engpässe, die mit der Zeit teurer werden.
  • KI-Initiativen brauchen strukturierte, vernetzte und zugängliche Inhalte. Viele Legacy-Repositories wurden jedoch für Speicherung gebaut, nicht für intelligente Verarbeitung.
  • Stark angepasste ECM-Umgebungen verursachen technische Schulden, erschweren Upgrades und behindern die Prozessstandardisierung.
  • Unternehmen wechseln deshalb zu standardisierten, konfigurierbaren Workflows, die sich einfacher steuern, warten und anpassen lassen.
  • Modernisierung erfordert heute keinen vollständigen Systemaustausch. Viele Unternehmen starten mit besonders wertvollen Prozessen und reduzieren so das Risiko.

Was ist ein Legacy-System?

Ein Legacy-System ist eine geschäftskritische Anwendung oder Infrastrukturkomponente, die seit vielen Jahren im Einsatz ist und weiterhin zentrale Geschäftsprozesse unterstützt. Solche Systeme sind häufig tief in den täglichen Betrieb eingebunden. Deshalb lassen sie sich nur schwer ersetzen, auch wenn sie auf veralteten Technologien oder Architekturen basieren.

Viele Legacy-Systeme wurden ursprünglich als monolithische Einzelanwendungen mit begrenzten Integrationsmöglichkeiten entwickelt. Typische Beispiele sind individuell entwickelte Kundenmanagementsysteme, Archivplattformen, Anwendungen für Finanzprozesse oder Mainframe-basierte ERP-Umgebungen. Mit der Zeit sind diese Systeme gemeinsam mit der Organisation gewachsen und eng mit operativen Workflows und Datenstrukturen verflochten.

Auch wenn Legacy-Systeme ihre ursprüngliche Funktion oft noch zuverlässig erfüllen, wurden die meisten nicht für heutige Unternehmensanforderungen entwickelt. Cloud-Bereitstellung, Echtzeit-Datenzugriff, API-basierte Integrationen, KI-gestützte Automatisierung und skalierbare digitale Workflows waren nicht Teil ihrer ursprünglichen Architektur. Wenn Unternehmen Automatisierung und digitale Transformation ausbauen, werden diese Grenzen zunehmend in Betrieb, Compliance und Customer Experience sichtbar.

Warum Legacy-Systeme zum Geschäftsrisiko werden

Legacy-ECM-Systeme laufen oft weiter, ohne größere technische Ausfälle zu verursachen. Genau das macht es leicht, Modernisierung aufzuschieben. Gleichzeitig benötigen Unternehmen heute schnelleren Informationszugriff, standardisierte Prozesse, KI-fähige Daten und nahtlose Integrationen über Anwendungen hinweg.

Viele Legacy-Plattformen können diese Anforderungen nicht mehr effizient erfüllen.

Operative Ineffizienzen

Viele Legacy-Umgebungen beruhen auf manueller Dokumentenbearbeitung, doppelter Dateneingabe und getrennten Workflows. Mitarbeitende wechseln häufig zwischen mehreren Anwendungen, um Informationen zu finden, Daten zu prüfen oder Freigaben abzuschließen.

Das verlängert Durchlaufzeiten und erzeugt Engpässe in dokumentenintensiven Prozessen wie Rechnungsfreigaben, Vertragsprüfungen und Kunden-Onboarding.

Mit dem Wachstum des Unternehmens wachsen diese Ineffizienzen mit. Teams verbringen mehr Zeit mit administrativen Aufgaben und weniger Zeit mit wertschöpfender Arbeit.

Wachsende Integrationskomplexität

Legacy-ECM-Systeme wurden meist entwickelt, bevor API-basierte Architekturen zum Standard wurden. Die Anbindung an moderne ERP-, CRM-, HR- und Kollaborationsplattformen erfordert daher oft individuelle Integrationen.

Jede neue Anwendung erhöht die Komplexität. Unternehmen müssen zusätzliche Ressourcen investieren, um Schnittstellen zu pflegen, Daten zu synchronisieren und Kompatibilitätsprobleme zu lösen.

Compliance- und Sicherheitsrisiken

Regulatorische Anforderungen entwickeln sich ständig weiter. Unternehmen müssen Geschäftsdokumente und Aufzeichnungen kontrolliert verwalten, aufbewahren und nachweisen können.

Legacy-Systeme verfügen häufig nicht über moderne Governance-Funktionen. Dadurch wird es schwieriger, Aufbewahrungsfristen, Nachvollziehbarkeit und Zugriffsrechte konsistent umzusetzen.

Auch Sicherheitsrisiken nehmen mit der Zeit zu. Nicht unterstützte Softwarekomponenten, eingeschränkte Audit-Funktionen und fragmentierte Dokumentenablagen schaffen Schwachstellen.

Begrenzte Skalierbarkeit

Viele Legacy-Plattformen wurden für On-Premises-Infrastrukturen und stabile Geschäftsmodelle entwickelt. Neue Nutzer, Standorte, Geschäftsbereiche oder Cloud-Services lassen sich oft nur mit hohem Aufwand integrieren.

Diese geringe Flexibilität schränkt die Fähigkeit ein, auf neue Geschäftsanforderungen zu reagieren. Ob Remote Work, neue Märkte oder neue Services: Legacy-Systeme können Wachstum bremsen.

Geringe Informationstransparenz

In Legacy-Umgebungen sind Geschäftsinformationen oft über verschiedene Repositories, Anwendungen und Dateiablagen verteilt. Mitarbeitende wissen zwar, dass Informationen vorhanden sind, finden aber nicht immer schnell die aktuelle Version.

Das beeinträchtigt den Arbeitsalltag und die Entscheidungsqualität. Wenn Dokumente, Workflows und Geschäftsdaten nicht vernetzt sind, fehlen Kontext, Transparenz und eine gemeinsame Informationsbasis.

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Was Modernisierung heute bedeutet

Die Modernisierung von Legacy-ECM- und Archivsystemen bedeutet heute weit mehr als den Austausch veralteter Software oder die Migration von Daten in die Cloud. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Dokumente, Workflows und Geschäftsinformationen unternehmensweit effizienter genutzt werden können.

Moderne Plattformen wie Doxis setzen deshalb nicht mehr auf jahrelange Komplettablösungen. Stattdessen schaffen sie einen zentralen Content-Layer, der Informationen aus ERP-, CRM-, HR-, Finanz- und weiteren Geschäftssystemen verbindet. So verbessern Unternehmen den Informationszugriff, erhöhen die Transparenz von Prozessen und stärken Governance, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

Ein zentraler Content-Layer verknüpft Dokumente und Geschäftsdaten unabhängig von ihrem Ursprung. Statt isolierter Repositories und abteilungsspezifischer Workflows entsteht eine einheitliche Informationsbasis, die standardisierte Prozesse und bereichsübergreifende Zusammenarbeit unterstützt.

Gleichzeitig können Unternehmen ihre Modernisierung schrittweise umsetzen. Einzelne Prozesse, Abteilungen oder Repositories lassen sich nach und nach modernisieren, ohne die bestehende IT-Landschaft vollständig ersetzen zu müssen.

Legacy-ECM-Systeme wurden nicht für KI entwickelt

Künstliche Intelligenz benötigt strukturierte, vernetzte und kontextbezogene Informationen. Dokumente allein reichen dafür nicht aus. KI-Systeme benötigen Metadaten, Prozesskontext und konsistente Datenstrukturen, um Informationen richtig einzuordnen und Geschäftsprozesse sinnvoll zu automatisieren.

Viele Legacy-ECM-Umgebungen erfüllen diese Anforderungen nur eingeschränkt, da sie vor allem für die Speicherung und den Abruf von Dokumenten entwickelt wurden. Typische Herausforderungen sind:

  • Informationssilos: Dokumente sind über verschiedene Repositories, Abteilungen und Geschäftsanwendungen verteilt. Dadurch fehlt der KI häufig der vollständige Geschäftskontext.
  • Uneinheitliche Metadaten: Inkonsistente Klassifizierungen, Dubletten, unvollständige Indizes und unterschiedliche Benennungskonventionen beeinträchtigen Suchergebnisse und die Qualität KI-gestützter Analysen.
  • Geringe Prozesstransparenz: Dokumente sind häufig nicht mit den Workflows, Transaktionen oder Geschäftsereignissen verknüpft, zu denen sie gehören. Dadurch kann KI Zusammenhänge nur eingeschränkt erkennen.
  • Eingeschränkte Automatisierung: KI-gestützte Dokumentenverarbeitung, Workflow-Automatisierung und Entscheidungsunterstützung benötigen vernetzte Informationen. Fragmentierte Inhalte erschweren eine unternehmensweite Skalierung.

Deshalb ist KI-Bereitschaft heute einer der wichtigsten Treiber für die Modernisierung von ECM-Systemen. Unternehmen modernisieren nicht nur, um ihre Dokumentenverwaltung zu verbessern. Sie schaffen damit die Informationsbasis für KI, Automatisierung und intelligente Geschäftsprozesse. Laut AIIM nutzen bereits 78 % der Unternehmen KI-gestützte Technologien für die Dokumentenverarbeitung. Dadurch steigt der Bedarf an strukturierten, zugänglichen und vernetzten Informationsumgebungen weiter.

Die geschäftlichen Vorteile bei einer Ablösung von Legacy-Systemen

Hey Doxi, welche operativen Verbesserungen bringt die Modernisierung von Legacy-Systemen?

Schnellere und effizientere Workflows

Moderne Plattformen automatisieren wiederkehrende dokumentenbasierte Aufgaben wie Freigaben, Weiterleitungen, Validierungen und Informationsabrufe. Das reduziert manuelle Arbeit, verkürzt Durchlaufzeiten und sorgt für einheitlichere Prozesse über Abteilungen hinweg.

Bessere KI- und Automatisierungsbereitschaft

Moderne Systeme stellen strukturierte, durchsuchbare und vernetzte Informationen bereit, die KI effektiv verarbeiten kann. Dadurch werden intelligente Dokumentenverarbeitung, automatische Datenextraktion, Workflow-Orchestrierung und schnellere Entscheidungen möglich.

Bessere Integration von Unternehmenssystemen

Moderne Content-Plattformen unterstützen API-basierte Integrationen mit ERP-, CRM-, HR- und Kollaborationssystemen. So entsteht eine vernetzte IT-Architektur, die Datensilos reduziert.

Geringere Betriebs- und Wartungskosten

Die Ablösung fragmentierter Legacy-Umgebungen reduziert die Abhängigkeit von teurer Infrastruktur, nicht mehr unterstützten Anwendungen und spezialisiertem Wartungswissen. Gleichzeitig entfallen viele manuelle Umgehungsprozesse, die Zeit und Ressourcen binden.

Höhere Compliance und Datentransparenz

Zentrales Dokumentenmanagement verbessert Prüfbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Aufbewahrungsmanagement. Moderne Systeme unterstützen regulatorische Anforderungen durch rollenbasierte Zugriffsrechte, Audit Trails und revisionssichere Archivierung.

Mehr Skalierbarkeit und operative Flexibilität

Moderne Systeme lassen sich leichter an Wachstum, Remote Work, Cloud-Bereitstellung und neue Geschäftsanforderungen anpassen. Unternehmen können Workflows, Nutzer und Integrationen skalieren, ohne die Komplexität stark zu erhöhen.

Bessere Employee und Customer Experience

Schneller Informationszugriff, automatisierte Prozesse und weniger Verwaltungsaufwand verbessern interne Produktivität und kundennahe Abläufe. Mitarbeitende verbringen weniger Zeit mit manueller Dokumentenarbeit und mehr Zeit mit wertschöpfenden Aufgaben.

Warum individuelle ECM-Anpassungen zur Modernisierungsbremse werden

Viele Legacy-ECM-Plattformen wurden in einer Zeit eingeführt, in der individuelle Anpassungen als Wettbewerbsvorteil galten. Unternehmen investierten erheblich in maßgeschneiderte Workflows, Benutzeroberflächen und Geschäftsregeln, um spezifische Anforderungen abzubilden. Was kurzfristig Prozesse optimierte, führte langfristig häufig zu einer komplexen Systemlandschaft.

Die Ära der Individualisierung

Viele Legacy-ECM-Umgebungen wurden über Jahre hinweg an Abteilungsanforderungen, länderspezifische Vorgaben und lokale Geschäftsprozesse angepasst. Aus einzelnen Optimierungen entstanden zahlreiche Workflow-Varianten, individuelle Integrationen und fragmentierte Governance-Strukturen, die immer aufwendiger zu verwalten waren.

Doxis verfolgt einen anderen Ansatz. Die Plattform kombiniert konfigurierbare Workflows, zentrales Content Management und unternehmensweite Governance. Statt umfangreicher Individualentwicklungen können Unternehmen Prozesse über Regionen und Geschäftsbereiche hinweg standardisieren und lokale Anforderungen bei Bedarf über Konfiguration abbilden. Das reduziert den Wartungsaufwand, vereinfacht künftige Updates und schafft eine skalierbare Grundlage für Automatisierung und KI-gestützte Geschäftsprozesse.

Die versteckten Kosten individueller Anpassungen

Stark angepasste Systemlandschaften verursachen erhebliche technische Schulden. Jede Aktualisierung, Integration oder Prozessänderung erfordert zusätzlichen Entwicklungs-, Test- und Validierungsaufwand, damit individuelle Anpassungen weiterhin zuverlässig funktionieren.

Auch der Wartungsaufwand steigt kontinuierlich. Unternehmen müssen unterschiedliche Workflow-Varianten, individuelle Entwicklungen und regionale Konfigurationen pflegen, die sich über viele Jahre angesammelt haben. Das erschwert Modernisierungsprojekte und erhöht die Abhängigkeit von spezialisiertem Know-how.

Darüber hinaus erschweren individuelle Anpassungen eine einheitliche Governance. Unterschiedliche Prozesse in Abteilungen und Regionen machen es schwieriger, Compliance-Vorgaben, Berichtsstandards und operative Kontrollen konsistent umzusetzen.

Der Wandel hin zu standardisierten Prozessen

Immer mehr Unternehmen verfolgen deshalb einen anderen Ansatz. Statt jeden Prozess individuell zu entwickeln, standardisieren sie Workflows und setzen auf Konfiguration statt auf Programmierung. Mit Doxis lassen sich einheitliche Prozesse über Abteilungen und Standorte hinweg etablieren, während notwendige lokale Anforderungen weiterhin flexibel berücksichtigt werden können.

Das vereinfacht Upgrades, reduziert die Integrationskomplexität und schafft eine stabile Grundlage für Automatisierung und KI. Das Ergebnis ist eine agile Content-Management-Umgebung, die sich an neue Geschäftsanforderungen anpassen lässt, ohne zusätzliche technische Schulden aufzubauen.

Strategien zur Ablösung von Legacy-Systemen

Es gibt keinen allgemeingültigen Weg zur Modernisierung von Legacy-Systemen. Welche Strategie geeignet ist, hängt unter anderem von der Systemkomplexität, regulatorischen Anforderungen, verfügbaren Ressourcen und der Veränderungsbereitschaft des Unternehmens ab. In der Praxis haben sich zwei Ansätze etabliert: die vollständige Ablösung und die schrittweise Modernisierung.

Bei einer vollständigen Ablösung werden Dokumente, Workflows und Nutzer in einem Projekt auf eine neue Plattform migriert. Dieser Ansatz beschleunigt zwar die Außerbetriebnahme von Legacy-Systemen, erfordert jedoch sorgfältige Planung, Prozessanpassungen und ein umfassendes Change Management.

Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb für eine schrittweise Modernisierung. Statt die gesamte Systemlandschaft auf einmal zu ersetzen, modernisieren sie einzelne Prozesse, Dokumentenablagen oder Geschäftsbereiche nacheinander. Lösungen wie die Doxis Fast Starters unterstützen diesen Ansatz, indem sie gezielte Modernisierungsprojekte etwa für die Rechnungsverarbeitung, das Vertragsmanagement oder HR-Dokumentenprozesse ermöglichen. Anschließend lassen sich diese schrittweise auf weitere Anwendungsbereiche ausweiten.

Eine schrittweise Modernisierung reduziert Risiken, liefert schneller messbare Geschäftsergebnisse und ermöglicht den Aufbau einer vernetzten, standardisierten Content-Umgebung, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen.

Aus Alt mach Neu: Wie Doxis die Modernisierung von Legacy-ECM-Systemen unterstützt

Die Ablösung eines Legacy-ECM-Systems ist selten nur ein Migrationsprojekt für Dokumente. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den Informationsfluss in Geschäftsprozessen zu modernisieren, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Unternehmen müssen Dokumente, Workflows und Geschäftsdaten verbinden und gleichzeitig die Komplexität reduzieren, die durch jahrelange Individualisierung, getrennte Repositories und veraltete Infrastruktur entstanden ist.

Doxis unterstützt die Modernisierung von Legacy-ECM-Systemen mit einem schrittweisen Ansatz. Unternehmen können zuerst besonders wertvolle Prozesse modernisieren und gleichzeitig die Geschäftskontinuität sichern.

  • Zentraler Content-Layer: Doxis verbindet Dokumente, Metadaten und Geschäftsdatensätze aus ERP-, CRM-, SAP-, HR- und Archivsystemen in einer einheitlichen Informationsumgebung, ohne dass jedes Legacy-Repository sofort ersetzt werden muss.
  • KI-gestütztes Dokumentenverständnis: Doxis AI.dp klassifiziert Dokumente automatisch, extrahiert Geschäftsdaten, validiert Informationen und stellt Inhalte für nachgelagerte Workflows bereit.
  • Workflow-Modernisierung: Dokumentenbasierte Legacy-Prozesse lassen sich durch konfigurierbare Workflows automatisieren und ersetzen E-Mail- oder papierbasierte Weiterleitungen.
  • Integrierte Unternehmensarchitektur: Zertifizierte SAP-Integrationen und API-basierte Konnektivität verbinden Doxis mit bestehenden Geschäftsanwendungen.
  • Compliancekonforme Archivierung und Richtlinien: Dokumente werden revisionssicher archiviert und unterstützen regulatorische sowie unternehmensinterne Compliance-Anforderungen.
  • Flexible Bereitstellung: Unternehmen können cloudbasiert, On-Premises oder hybrid modernisieren und so Migrationsrisiken reduzieren.
  • Skalierbare Grundlage für KI und Automatisierung: Doxis verbindet Inhalte, Metadaten und Geschäftskontext und schafft damit die strukturierte Informationsbasis für intelligente Dokumentenverarbeitung, Workflow-Automatisierung und zukünftige KI-Initiativen.

Der geschäftliche Nutzen kann erheblich sein. In der Forrester-TEI-Studie erzielte SEW-Eurodrive nach der Einführung von Doxis einen ROI von 336 %, unterstützt durch Produktivitätssteigerungen, Prozessautomatisierung und eine geringere Abhängigkeit von Legacy-Systemen.

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Häufig gestellte Fragen zur Modernisierung von Legacy-Systemen

Was ist ein Legacy-ECM-System?
Ein Legacy-ECM-System (Enterprise Content Management) ist eine ältere Plattform für Dokumenten- und Informationsmanagement, die weiterhin geschäftskritische Prozesse unterstützt. Sie wurde jedoch vor modernen Technologien wie Cloud Computing, API-Integrationen, KI-gestützter Automatisierung und intelligenten Workflows entwickelt. Obwohl solche Systeme oft noch funktionieren, können sie Skalierbarkeit, Automatisierung und die digitale Transformation einschränken.
Warum modernisieren Unternehmen Legacy-ECM-Systeme?
Unternehmen modernisieren Legacy-ECM-Systeme, um Prozesse effizienter zu gestalten, Wartungskosten zu senken, KI-Initiativen zu unterstützen und die Compliance zu verbessern. Gleichzeitig erleichtert eine Modernisierung die Integration mit ERP-, CRM- und HR-Systemen, reduziert Datensilos und schafft eine flexible Grundlage für zukünftiges Wachstum.
Wie beeinflussen Legacy-ECM-Systeme die KI-Bereitschaft?
KI benötigt strukturierte, vernetzte und leicht zugängliche Informationen. Legacy-ECM-Systeme arbeiten häufig mit fragmentierten Informationsbeständen, uneinheitlichen Metadaten und eingeschränkter Prozesstransparenz. Dadurch fällt es KI-Anwendungen schwer, Zusammenhänge zu erkennen und Geschäftsprozesse effektiv zu automatisieren.
Welche größten Risiken birgt der Betrieb eines Legacy-ECM-Systems?
Zu den größten Risiken gehören steigende Wartungskosten, eingeschränkte Integrationsmöglichkeiten, Compliance- und Sicherheitsrisiken, geringe Skalierbarkeit sowie ineffiziente Prozesse. Mit der Zeit verlangsamen diese Einschränkungen Geschäftsabläufe, erschweren den Zugriff auf Informationen und behindern die digitale Transformation.
Müssen Unternehmen ihr gesamtes ECM-System auf einmal ersetzen?
Nein. Viele Unternehmen entscheiden sich für eine schrittweise Modernisierung und konzentrieren sich zunächst auf besonders geschäftskritische Prozesse. So lassen sich Risiken reduzieren, schneller messbare Ergebnisse erzielen und Legacy-Systeme nach und nach ablösen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Warum verabschieden sich Unternehmen von stark angepassten ECM-Systemen?
Stark individualisierte ECM-Systeme verursachen häufig technische Schulden, erschweren Upgrades und erfordern spezialisiertes Know-how für Betrieb und Wartung. Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf standardisierte und konfigurierbare Workflows, die sich einfacher verwalten, steuern und an neue Geschäftsanforderungen anpassen lassen.
Welche geschäftlichen Vorteile bietet die Modernisierung eines Legacy-ECM-Systems?
Die Modernisierung ermöglicht schnellere Geschäftsprozesse, verbessert die Voraussetzungen für KI und Automatisierung, vereinfacht die Integration von Unternehmenssystemen, senkt Betriebskosten und stärkt Compliance sowie Governance. Gleichzeitig profitieren Mitarbeitende und Kunden von einem schnelleren Zugriff auf relevante Informationen.
Wie unterstützt Doxis die Modernisierung von Legacy-ECM-Systemen?
Doxis unterstützt Unternehmen bei der Modernisierung ihrer Legacy-ECM-Landschaft mit einem zentralen Content-Layer, der Dokumente, Metadaten und Geschäftsinformationen systemübergreifend verbindet. KI-gestützte Dokumentenverarbeitung, Workflow-Automatisierung, revisionssichere Archivierung und nahtlose Integrationen ermöglichen eine schrittweise Modernisierung, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu unterbrechen.

Bärbel Heuser-Roth

Seit vielen Jahren ist Bärbel Heuser-Roth auf vielfältige Themen des Enterprise Content Managements (ECM) spezialisiert. Ihr Fachgebiet umfasst Informationslogistik, Prozessmanagement, Compliance sowie KI-basierte Intelligent Content Automation. Darüber hinaus hat sie sich intensiv mit der Planung, Umsetzung und Optimierung von ECM-Projekten in Unternehmen und Organisationen beschäftigt und hierzu zahlreiche Fachbeiträge veröffentlicht.

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