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Die 6 besten DMS-Anbieter im Vergleich: Kriterien & Entscheidungshilfe
Mit der Auswahl eines DMS-Anbieters legen Unternehmen für viele Jahre die strategischen Weichen für Ihre Dokumentenprozesse. Die Suche nach dem passenden DMS-Anbieter ist demnach mehr als die Entscheidung für eine Software: Es geht um einen Software-Partner, der Geschäftsprozesse versteht, Entwicklungen mitgeht und die Lösung dauerhaft zuverlässig betreibt und weiterentwickelt.
Folgende Anbieter stellen wir vor: Doxis, d.velop, OpenText, Alfresco (Hyland), M-Files und DocuWare. Dieser Vergleich zeigt, welche Kriterien bei der Auswahl eines DMS-Anbieters wirklich zählen.
Anforderungen an einen DMS-Anbieter
Ein DMS-Anbieter prägt, wie effizient Sie Dokumente und Daten im Unternehmen verarbeiten, wie sicher Informationen gespeichert sind und wie flexibel sich Prozesse künftig anpassen lassen. Ein passender DMS-Anbieter ist damit ein langfristiger Partner: Er begleitet Ihr Unternehmen dabei, Dokumentenprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. Eine unpassende Entscheidung führt dagegen häufig zu Mehraufwand, Akzeptanzproblemen und unnötigen Risiken.
Hey Doxi, welche Anforderungen muss ein DMS-Anbieter erfüllen?
Darauf kommt es bei der Auswahl besonders an:
- Betriebsform und IT-Strategie: Prüfen Sie, ob der Anbieter Cloud-, On-Premises- oder hybride Modelle unterstützt und wie gut diese zu Ihrer IT-Strategie passen. Optional sollten auch Managed Services möglich sein, wenn Sie Betrieb und Administration teilweise auslagern möchten.
- Funktionalität und Erweiterbarkeit: Ein leistungsfähiges DMS deckt Basisfunktionen ab und denkt gleichzeitig individuelle Prozesse für Ihr Unternehmen mit. Zudem sollten Erweiterungen nahtlos möglich sein – etwa für digitale Archivierung, Rechnungsverarbeitung, Vertragsmanagement oder elektronische Signaturen.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit des DMS): Moderne DMS-Plattformen nutzen KI, um Inhalte zu verstehen und Prozesse zu automatisieren. Dazu zählen Funktionen wie automatische Dokumentenerkennung, Klassifizierung, Datenextraktion, Dublettenprüfung oder die intelligente Übergabe an Workflows.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: Eine intuitive Oberfläche und klare Workflows fördern die Akzeptanz unter den Anwendern.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: Das DMS sollte sich reibungslos in vorhandene ERP-, CRM- oder Fachanwendungen integrieren lassen. Offene Schnittstellen und zertifizierte Integrationen verhindern Datensilos und sorgen für durchgängige Prozesse.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: Zentrale Anforderungen sind verschlüsselte Datenübertragung, differenzierte Zugriffskonzepte und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie DSGVO und GoBD. Auch Speicherort, revisionssichere Archivierung sowie Aufbewahrungs- und Löschkonzepte sollten klar abgedeckt sein.
- Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit: Das DMS muss mit Ihrem Unternehmen mitwachsen können – sowohl hinsichtlich Nutzerzahlen als auch Dokumentenvolumen.
- Support, Erfahrung und Marktvertrauen: Ein zuverlässiger Anbieter begleitet neben der Einführung auch den laufenden Betrieb.
Dokumentenmanagement-System-Anbieter im Vergleich: Bewertung und Analyse
Im nächsten Schritt sehen wir uns an, wie sechs bekannte DMS-Anbieter diese Kriterien in der Praxis abdecken.
1. Doxis (SER Group)
Doxis ist eine leistungsstarke DMS-Lösung für Unternehmen: Sie verwaltet geschäftsrelevante Inhalte wie Dokumente, E-Mails, Daten und Vorgänge im fachlichen Kontext und verknüpft sie mit Geschäftsprozessen. Technisch basiert Doxis auf einem Enterprise-Content-Management-System (ECM) – dadurch geht Dokumentenmanagement über reine Ablage hinaus, inklusive Akten/Vorgängen, Workflows und Governance.
So erfüllt Doxis die zentralen Auswahlkriterien für ein DMS-Anbietervergleich:
- Betriebsform und IT-Strategie: Doxis unterstützt Cloud-, On-Premises- und hybride Betriebsmodelle. Es passt sich flexibel an regulatorische Vorgaben, Sicherheitsanforderungen und Ihre bestehende IT-Strategie an.
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: Doxis unterstützt Akten-/Vorgangssichten, regelbasierte Metadaten und prozessnahe Workflows – damit Dokumente nicht nur abgelegt, sondern im Tagesgeschäft strukturiert bearbeitet und nachvollziehbar gesteuert werden.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): Doxis integriert KI direkt in das Content- und Prozessmanagement. Die KI Doxi erkennt Dokumenttypen, liest Inhalte aus, ordnet sie dem richtigen Kontext zu und stößt Folgeprozesse an und schafft so die Basis für eine skalierbare Automatisierung.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: Doxis bietet rollenbasierte Oberflächen und integriert sich in gewohnte Arbeitsumgebungen wie Microsoft Office oder Outlook. Anwender arbeiten mit Dokumenten im Prozesskontext, ohne zwischen Systemen wechseln zu müssen.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: Über standardisierte und zertifizierte Schnittstellen lässt sich Doxis nahtlos in ERP-, CRM- und Fachsysteme integrieren, darunter zertifizierte Schnittstellen zu SAP und Salesforce. Dokumente und Daten stehen so direkt in den führenden Anwendungen zur Verfügung.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: Doxis ermöglicht revisionssichere Archivierung, DSGVO-konforme Löschkonzepte, differenzierte Berechtigungen und vollständige Audit-Trails. Compliance ist kein Zusatz, sondern fester Bestandteil der Plattformarchitektur.
- Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit: Doxis ist von Grund auf für den Enterprise-Einsatz konzipiert und skaliert flexibel mit wachsenden Nutzerzahlen, Dokumentenvolumen und internationalen Organisationsstrukturen. Ob tausende oder zehntausende Anwender, Millionen oder Milliarden Dokumente – Doxis bleibt performant, stabil und erweiterbar.
- Support, Markterfahrung und Vertrauen: Doxis wird seit vielen Jahren in großen, regulierten Organisationen eingesetzt. Die Auszeichnung als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ for Document Management 2024 unterstreicht Marktvertrauen, technologische Reife und die Fähigkeit, Kunden langfristig zu unterstützen.
Weitere DMS-Anforderungen für mehr Effizienz bei der Zusammenarbeit
Recherche, eAkten, Versionierung von Dokumenten und mehr: Diese sieben Kriterien erhalten Sie mit Doxis als DMS-Anbieter zusätzlich.
Jetzt lesen2. d.velop
d.velop ist ein DMS- und ECM-Anbieter mit starkem Fokus auf standardisierte Dokumentenmanagement- und Archivlösungen, insbesondere für KMUs und die öffentliche Verwaltung.
So erfüllt d.velop die Kriterien an eine DMS-Software im Vergleich zu Doxis:
- Betriebsform und IT-Strategie: d.velop bietet Cloud- und On-Premises-Modelle und positioniert sich stark im SaaS-Umfeld, insbesondere für KMUs und die öffentliche Verwaltung. Im Vergleich zu Doxis ist die Plattform jedoch häufig stärker auf KMU- und Public-Sector-Szenarien ausgerichtet als auf hybride, international verteilte Enterprise-Landschaften. Gartner weist im Magic Quadrant for Content Services Platforms 2021 auf eine begrenzte Eignung für komplexe Unternehmensstrukturen hin.
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: d.velop deckt klassische DMS-Funktionen zuverlässig ab und punktet mit modularen Apps. Im Vergleich zu Doxis fehlt jedoch eine durchgängige, einheitliche ECM-Plattformarchitektur: d.3ecm besteht aus mehreren Einzelkomponenten, was Anpassungen über Abteilungs- und Prozessgrenzen hinweg komplexer macht.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): d.velop bietet KI-Funktionen für Klassifikation und Texterkennung häufig über einzelne Module oder Partnerlösungen. Im Vergleich zu Doxis ist KI jedoch nicht tief in eine übergreifende Content- und Prozesslogik integriert.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: Die übersichtliche Benutzeroberfläche zählt zu den klaren Stärken von d.velop, insbesondere für Fachanwender mit klar abgegrenzten Aufgaben. Das UI-Konzept kann jedoch an Grenzen stoßen, sobald Prozesse, Akten und Dokumente stark miteinander verzahnt sind.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: d.velop verfügt über zahlreiche Integrationen, vor allem im Umfeld von Fachverfahren, eGovernment und Standardanwendungen. Im Vergleich zu Doxis fehlen jedoch tief zertifizierte Enterprise-Integrationen, insbesondere für komplexe SAP-Szenarien. Doxis ist hier als langjähriger, zertifizierter SAP-Partner stärker aufgestellt.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: d.velop erfüllt grundlegende Anforderungen an GoBD- und DSGVO-konforme Archivierung. Funktionen für unternehmensweites Records Management, Governance und Audit-Trails sind jedoch weniger durchgängig ausgeprägt.
- Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit: d.velop ist eine Komplettlösung für KMUs, stößt jedoch bei sehr großen Nutzerzahlen, internationalen Rollouts und extremen Dokumentenvolumen an Grenzen (Quelle: Gartner MQ 2021). Enterprise-Referenzen mit globalem Maßstab sind im Vergleich zu Doxis weniger häufig.
- Support, Markterfahrung und Vertrauen: d.velop verfügt über ein großes Partnernetzwerk und eine starke Marktposition in Deutschland, insbesondere im Public Sector. Im Vergleich zu Doxis ist die internationale Präsenz jedoch geringer (Quelle: Gartner MQ 2021).
3. OpenText
OpenText ist ein weltweit agierender Enterprise-Softwareanbieter und zählt mit Documentum zu den etablierten DMS-Plattformen für große, international aufgestellte Unternehmen mit komplexen Compliance- und Archivierungsanforderungen.
Das sind Vorteile und Schwächen von OpenText verglichen mit Doxis:
- Betriebsform und IT-Strategie: OpenText bietet On-Premises-, Private-Cloud-, Public-Cloud- und hybride Modelle und ist stark im SAP-Umfeld positioniert. Im Vergleich zu Doxis ist das Betriebsmodell jedoch über mehrere Produktlinien verteilt: Core-SaaS-Angebote gelten laut Gartner als noch wenig verbreitet und nicht durchgängig Self-Service-fähig (Quelle: Gartner MQ for DMS 2024).
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: Documentum bietet sehr umfangreiche DMS-Funktionen für große Organisationen mit hohen Volumina. Im Vergleich zu Doxis ist das Produktportfolio breit aufgestellt (mit teils überlappenden Funktionen) und inkonsistenten Fähigkeiten, was Implementierung und Weiterentwicklung komplex macht (Quelle: Gartner MQ for DMS 2024).
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): OpenText investiert stark in KI, etwa mit Aviator AI, und nutzt konzernweite Synergien. Im Vergleich zu Doxis ist die KI jedoch stärker additiv und produktabhängig eingebunden, weniger als durchgängiger Bestandteil einer einheitlichen Content- und Prozessplattform.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: OpenText richtet sich klar an große Enterprises mit komplexen Anforderungen. Anwender und Analysten berichten jedoch regelmäßig über hohe Systemkomplexität und eine starke Abhängigkeit von Professional Services (Quelle: Forrester Wave Q1 2023).
- Integration in bestehende Systemlandschaften: Eine der größten Stärken von OpenText ist die langjährige, zertifizierte SAP-Partnerschaft inklusive SAP-Endorsement. Doxis bietet ebenfalls zertifizierte SAP-Integrationen und punktet mit einer konsistenten Integration über weitere Systeme hinweg, ohne zusätzliche Produktlinien oder Lizenzmodelle.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: OpenText erfüllt hohe Anforderungen an Governance, Records Management und Compliance, insbesondere für regulierte Branchen. Im Vergleich zu Doxis kann dieser Funktionsumfang jedoch häufig mit hoher Konfigurations- und Projektkomplexität einhergehen, was Aufwand und Kosten erhöht.
- Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit: OpenText ist technisch hoch skalierbar und für sehr große, globale Organisationen geeignet. Gleichzeitig verweisen Analysten wiederholt auf die strategische Komplexität, das überladene Portfolio und wiederkehrende Friktionen bei Lizenzierung und Weiterentwicklung (Quelle: Gartner MQ 2021/2024). Doxis verfolgt hier einen Plattformansatz mit klarerer Roadmap.
- Support, Markterfahrung und Vertrauen: Gartner und Forrester berichten von wiederkehrenden Kundenanfragen zu Lizenzprüfungen, Preisverhandlungen und Projektaufwänden – Punkte, bei denen Doxis mit transparenteren Modellen und klarem „One Face to the Customer“-Ansatz überzeugt.
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Wie die Vierbrockhaus AG Doxis nutzt, damit Teams strukturierter, schneller und transparenter gemeinsam arbeiten und gleichzeitig skalierbare Dokumentenprozesse für heute und in Zukunft mitdenkt.
Jetzt lesen4. Alfresco (Hyland)
Alfresco ist ein Open-Source-basiertes DMS vom Anbieter Hyland.
So überzeugend ist Alfresco im Vergleich:
- Betriebsform und IT-Strategie: Alfresco lässt sich als On-Premise-Lösung, in der Cloud oder hybrid betreiben und integriert sich gut in AWS-Umgebungen. Im Vergleich zu Doxis bietet je nach Betriebsmodell nicht in allen Bereichen ein durchgängig konsistentes SaaS-Setup. Analysten kritisieren, dass Teile der Plattform eher „hosted“ als nativ cloudfähig sind (Quelle: Gartner MQ 2021).
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: Alfresco bietet solides Dokumenten-, Metadaten- und Lifecycle-Management sowie starke Migrationswerkzeuge. Für Archiv-Szenarien mit dynamischen Akten, Registern und durchgängigen Vorgangsstrukturen ist Doxis in vielen Enterprise-Archiv- und Akten-Szenarien stärker, weil Alfresco hier mehr auf individuelle Entwicklung setzt.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): Alfresco verfügt über grundlegende Automatisierungs- und Klassifizierungsfunktionen. Laut Gartner und Forrester wird Hyland bei GenAI- und KI-Innovationen in Analystenbewertungen teils zurückhaltender eingeordnet als Doxis, bei denen KI integraler Bestandteil der Plattform ist (Quelle: Forrester Wave Q1 2023).
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: Die Open-Source-Natur ermöglicht hohe Flexibilität, führt in der Praxis aber häufig zu komplexen Benutzeroberflächen und projektspezifischen Frontends. Doxis bietet hier ein einheitlicheres Nutzungskonzept ohne hohen Anpassungsaufwand.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: Alfresco punktet mit starker Repository-Föderation und Integrationen, insbesondere im Public Sector. Im Vergleich zu Doxis fehlen jedoch standardisierte, zertifizierte Integrationen zu Systemen wie SAP.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: Records Management und lange Aufbewahrungsfristen gehören zu den Stärken von Alfresco. Für streng regulierte Branchen bietet Doxis jedoch ein konsistenteres Governance- und Compliance-Modell innerhalb einer einheitlichen Plattform.
- Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit: Alfresco ist für große Repositories geeignet, jedoch kritisieren Analysten die fragmentierte Produktstrategie innerhalb der Hyland-Gruppe und Plattform-Überlappungen (Quelle: Gartner MQ 2024). Doxis verfolgt hier einen klareren, integrierten Plattformansatz mit besserer langfristiger Skalierbarkeit.
5. M-Files
M-Files ist ein Content-Services- und DMS-Anbieter mit starkem Fokus auf metadatengetriebenes Arbeiten und KI-gestützte Klassifizierung. Die Plattform positioniert sich als flexible Lösung für Dokumentenmanagement und Archivierung.
So schneidet M-Files im Vergleich zu Doxis ab:
- Betriebsform und IT-Strategie: M-Files ist cloudbasiert verfügbar und unterstützt hybride Szenarien. Im Vergleich zu Doxis sind Enterprise-Betriebsmodelle für sehr große, regulierte Organisationen weniger deutlich ausdifferenziert.
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: Der metadatenzentrierte Ansatz von M-Files ermöglicht flexible Ablagestrukturen. Für klassische Archivanforderungen wie Akten, Vorgänge, Aufbewahrungsfristen und revisionssichere Langzeitarchivierung bietet Doxis jedoch mehr Tiefe und Struktur ohne zusätzliche Modellierung.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): M-Files punktet mit automatischer Metadatenanreicherung und KI-gestützter Klassifizierung (Quelle: Gartner MQ 2024). Im Vergleich dazu integriert Doxis KI umfassender in Prozesse, Archivlogik und Governance – nicht nur zur Suche, sondern zur durchgängigen Prozessautomatisierung.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: Anwenderbewertungen kritisieren häufig die Benutzeroberfläche, den Check-in/Check-out-Mechanismus und die Einarbeitungszeit (Quelle: Capterra, G2). Doxis verfolgt hier einen kontextbasierten Ansatz ohne explizite Dateioperationen, was für viele Anwender im Archivalltag zugänglicher wirkt.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: M-Files bietet Integrationen und föderierte Zugriffe. Doxis ist hier stärker auf Enterprise-Szenarien ausgelegt und bietet zertifizierte Integrationen, die Archivierung direkt im führenden System ermöglichen.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: Grundlegende Sicherheits- und Berechtigungskonzepte sind vorhanden. Für streng regulierte Branchen bietet Doxis jedoch ein ausgereifteres Records- und Information-Governance-Modell für revisionssichere Archivierung und gesetzeskonforme Löschkonzepte.
- Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit: Das lizenzbasierte Preismodell von M-Files wird häufig als teuer und wenig flexibel beschrieben, insbesondere bei steigenden Nutzerzahlen (Quelle: Capterra). Doxis skaliert hier wirtschaftlicher und ist für sehr große Dokumenten- und Nutzerzahlen erprobt.
6. DocuWare
DocuWare ist ein DMS-Anbieter mit starkem Cloud-Fokus, der vor allem auf standardisierte Dokumentenprozesse, schnelle Einführung und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Die Lösung wird häufig in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt.
Diese Stärken und Schwächen bringt DocuWare im Gegensatz zu Doxis mit:
- Betriebsform und IT-Strategie: DocuWare setzt früh und konsequent auf SaaS und bietet ausgereifte Cloud-Services mit Feature-Parität zu On-Premises (Quelle: Gartner CSP MQ 2021). Für Unternehmen mit hybriden Szenarien, komplexen IT-Landschaften oder strengen regulatorischen Vorgaben bietet Doxis jedoch mehr Flexibilität und Architekturkontrolle.
- Funktionalität und Anpassungsfähigkeit: DocuWare deckt zentrale DMS-Funktionen wie Ablage, Workflows und Archivierung gut ab. Im Vergleich zu Doxis sind Anpassungen an komplexe Aktenstrukturen, unternehmensweite Records-Management-Modelle oder individuelle Archivlogiken jedoch begrenzter und oft mit Zusatzaufwand verbunden.
- Content Intelligence (KI-Fähigkeit): Funktionen wie OCR-Technologie, AutoIndex und intelligente Suche erleichtern die Metadatenerfassung. Doxis geht hier weiter und nutzt KI etwa für kontextbezogene Aktenbildung, prozessuale Entscheidungen und Governance über den gesamten Dokumentenlebenszyklus.
- Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz: DocuWare gilt als intuitiv und schnell einführbar, was die Nutzerakzeptanz fördert. Gleichzeitig berichten Anwender von einer gewissen Komplexität bei erweiterten Funktionen und vorgefertigten Workflows, während Doxis stärker auf rollenbasierte, kontextuelle Nutzung setzt.
- Integration in bestehende Systemlandschaften: DocuWare bietet zahlreiche Integrationen sowie offene APIs. Für tief integrierte Enterprise-Szenarien wie die revisionssichere Archivierung direkt aus SAP oder komplexen Fachverfahren ist Doxis funktional breiter aufgestellt.
- Sicherheit, Datenschutz und Compliance: DocuWare stellt grundlegende Sicherheits- und Compliance-Funktionen bereit und eignet sich gut für sensible Dokumente. Doxis adressiert darüber hinaus umfassende Information Governance, differenzierte Aufbewahrungs- und Löschkonzepte sowie Audit-Trails für stark regulierte Branchen.
- Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit: DocuWare skaliert solide im KMU-Umfeld, kann bei steigenden Anforderungen und Individualisierungen kostenintensiv werden, insbesondere bei steigenden Anforderungen und Individualisierungen (Quelle: G2). Doxis ist hier stärker auf große Organisationen mit sehr hohen Dokumentenvolumina und langfristigem Archivbedarf ausgerichtet.
Fazit: Mit dem richtigen DMS-Anbieter Dokumente im Unternehmen von Anfang bis Ende zuverlässig managen
Die Wahl des passenden DMS-Anbieters entscheidet darüber, wie effizient, sicher und zukunftsfähig Dokumentenprozesse in Ihrem Unternehmen ablaufen. Mit Doxis setzen Sie auf eine DMS-Plattform, die Dokumente über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg strukturiert, automatisiert und revisionssicher steuert – inklusive Akten/Vorgängen, Workflows und Governance.
Häufige Fragen und Antworten zum Thema DMS-Anbieter
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