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Die digitale Projektakte im Baugewerbe: Transparenz schaffen, Kommunikation ordnen, Prozesse automatisieren

| Christian Bley

Bauunternehmen stehen heute vor einer sehr typischen Mischung aus Herausforderungen: hohe Projektdynamik, viele Beteiligte (intern wie extern), ein großer Anteil an Kommunikation per E-Mail und eine kaufmännische Abwicklung, die stark durch das ERP geprägt ist (SAP ist ein häufiges Beispiel). Gleichzeitig steigt der Anspruch an Nachvollziehbarkeit, saubere Dokumentation und schnelle Auskunftsfähigkeit – auf der Baustelle ebenso wie im Büro.

Eine digitale Projektakte im DMS/ECM kann hier ein zentrales Element sein, weil sie Informationen aus unterschiedlichen Quellen in einem gemeinsamen Projektkontext zusammenführt: Dokumente, Belege, Schriftverkehr, Pläne, Protokolle und Unterlagen von Baupartnern oder Nachunternehmern. Der Nutzen entsteht dabei weniger durch „mehr Struktur“, sondern durch eine passende Kombination aus schlanker Ablage, klarer Klassifikation, eindeutigen Projektreferenzen und gezielter Automatisierung.

Dieser Artikel beschreibt, welche Themen Bauunternehmen typischerweise mit einer Projektakte im DMS adressieren können und wie sich das mit Doxis als zentrale Plattform umsetzen lässt.

Typische Pain Points im Bau – und warum eine Projektakte mehr als Ablage ist

In der Praxis zeigen sich immer wieder drei Schwerpunkte, die sich gegenseitig verstärken:

  1. Fehlende Transparenz im Projektverlauf
    Informationen liegen verteilt: im ERP, im Dateilaufwerk, in einzelnen Postfächern, in persönlichen Ablagen oder bei externen Beteiligten. Dadurch entstehen Rückfragen, Doppelarbeit, Medienbrüche und im ungünstigen Fall Entscheidungen auf einer unvollständigen Datenbasis.
  2. Baupartner- & Nachunternehmersteuerung
    Projekte werden immer mit Baupartnern zusammen umgesetzt. Auch hier werden viele Informationen generiert. Angebote, Beauftragungen, Nachweise, Abnahmen, Protokolle, Mängelkommunikation und Nachträge müssen im Projektkontext nachvollziehbar sein – und zwar so, dass die Bauleitung im Alltag damit arbeiten kann.
  3. Hohe Last durch E-Mail-Kommunikation
    E-Mail bleibt ein zentraler Kommunikationskanal. Ohne systematische Überführung in den Projektkontext wird sie schnell zur Wissensinsel: auffindbar nur für diejenigen, die im Verteiler waren oder wissen, wonach sie suchen müssen.

Eine Projektakte im DMS/ECM adressiert diese Punkte nicht, indem sie einfach weiteren einen Ablageort schafft, sondern indem sie Projektkontext bereitstellt: Inhalte werden auffindbar, zuordenbar und – wo sinnvoll – automatisiert bereitgestellt.

Schlank statt tief: Klassifikation, Metadaten und Projektreferenzen als Kernprinzip

Viele Initiativen scheitern an überkomplexen Ordnerbäumen. Gerade im Bau ist es meist sinnvoll, die Struktur bewusst schlank zu halten und den Fokus auf zwei Mechanismen zu legen:

Dokumentklassen statt Ordnerlogik

Statt Dokumente primär nach Ablageort zu organisieren (z. B. „Ordner Angebote“), werden sie über Dokumentklassen bzw. Belegarten beschrieben. Das reduziert Diskussionen über den „richtigen Ordner“ und ermöglicht konsistente Sichten für unterschiedliche Rollen: Bauleitung, Einkauf, Projektcontrolling, IT.

Attribute/Metadaten als Grundlage für Auffindbarkeit und Automatisierung

Damit Klassifikation im Alltag wirkt, braucht es eine überschaubare Menge an beschreibenden Metadaten, die zuverlässig befüllt wird. Zum Beispiel SAP Nummern, PSP-Elemente, Datumsfelder u.v.m. Das füllen der Metadaten erfolgt durch unterschiedliche Mechanismen: Automatisch über Schnittstellen an der Quelle des Dokuments, klassifiziert über KI, vererbt über die zugehörige Dokumentklasse oder im schlechtesten Fall manuell. Wichtig: Metadaten müssen nicht „maximal“ sein. Sie müssen ausreichend sein, damit die wesentlichen Suchanfragen schnell beantwortet werden können: „Zu welchem Projekt? Zu welchem Baupartner? Um welche Belegart handelt es sich?“

Projektreferenzen als verbindendes Element zwischen ERP, E-Mail und Projektakte

In Bauorganisationen existieren häufig mehrere Kennungen parallel – abhängig vom Prozess und vom Quellsystem. Ein DMS/ECM sollte diese Realität abbilden können, statt sie wegzudiskutieren. In SAP-geprägten Umgebungen sind PSP-Elemente und weitere SAP-Bezüge zentrale Anker; fachliche Projektnummern kommen oft ergänzend hinzu.

Für die Praxis heißt das:

  • Ein Dokument kann mehrere Referenzen tragen (z. B. PSP-Element + Projektnummer).
  • Regeln und Integrationen nutzen diese Referenzen, um Inhalte automatisch dem richtigen Projektkontext zuzuordnen.

Doxis unterstützt diese Arbeitsweise durch Aktenkonzepte, Dokumentklassen und Metadatenmodelle, die sich auf die erforderlichen Kerndaten fokussieren lassen.

Integration und Automatisierung dort, wo das Volumen entsteht: ERP und Baustellenpostfach

Für eine Reduktion manueller Ablage und eine bessere Auffindbarkeit sind ERP-Belege und E-Mails zwei häufige, gut greifbare Beispiele für Inhalte, die in den Projektkontext überführt werden können.

ERP-Integration am Beispiel SAP: Belege im Projektkontext bereitstellen

Kaufmännische Belege entstehen systemseitig. Typische Dokumente sind etwa Rechnungen und Lieferscheine; je nach Ausprägung der Prozesse können auch Angebote oder andere Belege relevant sein. Der Mehrwert entsteht, wenn diese Dokumente nicht separat in SAP gesucht werden müssen, sondern im Projektkontext verfügbar sind – inklusive der entscheidenden Referenzen.

Beispielszenario:
Eine Rechnung kommt in den Prozess, und es gibt Rückfragen zur Zuordnung oder zum Leistungsbezug. Wenn die Rechnung im DMS als Belegart „Rechnung“ geführt wird und die Projektkennungen (z. B. PSP-Element) sowie Baupartnerbezug verfügbar sind, kann das Projektteam schneller klären, ob Unterlagen vollständig sind und welcher Kontext dazugehört – ohne dass Informationen aus mehreren Systemen und E-Mail-Verläufen manuell zusammengetragen werden müssen.

E-Mail-Integration: Baustellenpostfach in den Projektkontext überführen

Ein Baustellenpostfach ist in vielen Organisationen die tägliche Datendrehscheibe: Absprachen, Nachweise, Dokumente, Planstände, Protokolle. Eine DMS-Anbindung ist dann sinnvoll, wenn sie nicht nur „archiviert“, sondern regelbasiert Vorgängen zuordnet.

Praktisch bewährte Mechanismen sind z. B.:

  • Zuordnung über Projektkennung im Betreff oder in der Mail (Body)
  • Zuordnung über Absender/Empfängerlogik (z. B. definierte Projektadressen)
  • Ableitung von Dokumentklasse (z. B. „Schriftverkehr“, „Nachweis“) und Übergabe von Basis-Metadaten
  • Ablage von E-Mail inkl. Anhängen als zusammengehörige Einheit

Beispielszenario:
Ein Baupartner sendet einen Nachweis als PDF-Anhang an das Baustellenpostfach. Eine Regel erkennt Projektkennung und Baupartnerbezug und legt E-Mail und Anhang im Projektkontext ab, mit der passenden Belegart „Nachweis“. Später ist der Nachweis über die Suche und Filterung nach Projekt und Baupartner auffindbar – unabhängig davon, wer die E-Mail ursprünglich bearbeitet hat.

Für Doxis bedeutet das: E-Mail-Anbindung und Regelwerke können genutzt werden, um wiederkehrende Ablage- und Zuordnungsarbeit zu reduzieren und Informationen dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht werden: in der Projektakte.

Baupartner/Nachunternehmer steuern: Projektkontext für externe Beteiligte

Ein großer Teil der täglichen Projektarbeit entsteht im Austausch mit Baupartnern bzw. Nachunternehmern. Wenn externe Beteiligte relevante Unterlagen nicht nur per E-Mail versenden, sondern diese gezielt im Projektkontext bereitstellen, abrufen oder aktualisieren können, reduziert das Medienbrüche und erhöht die Transparenz. Damit das praktikabel ist, muss ein DMS/ECM externe Zugriffe sicher und kontrolliert ermöglichen – nicht als „offene Tür“, sondern als klar geregelter, rollenbasierter Zugang.

Sicherheitsseitig geht es dabei vor allem um eine saubere Rechte- und Identitätssteuerung. Externe sollen nur die Projekte und Inhalte sehen, für die sie tatsächlich berechtigt sind, und auch dort nur die Bereiche, die für die Zusammenarbeit erforderlich sind. Sensible interne Informationen wie kaufmännische Belege, interne Bewertungen oder vertrauliche Projektunterlagen bleiben konsequent intern. Gleichzeitig ist wichtig, dass der Zugriff nachvollziehbar bleibt: Es sollte dokumentiert sein, wer wann welche Dokumente hochgeladen, geändert oder eingesehen hat. Ergänzend kommt eine angemessene Authentifizierung hinzu – je nach IT-Vorgaben beispielsweise über zentrale Benutzerverwaltung, Mehrfaktor-Authentifizierung oder Single Sign-on.

Der Nutzen im Alltag ist spürbar, weil sich typische Reibungsverluste reduzieren. Dokumente müssen nicht mehr als Anhänge über Mailketten verteilt werden, wodurch Versionskonflikte und Rückfragen abnehmen. Statt „Welche Datei ist aktuell?“ arbeiten alle Beteiligten mit dem freigegebenen Stand im System. Bauleitung und Projektteams werden entlastet, weil weniger manuell eingesammelt, sortiert und weitergeleitet werden muss. Zusätzlich steigt die Nachvollziehbarkeit, weil Kommunikation und Unterlagen im Projektkontext zusammengeführt werden und später belastbar nachvollzogen werden können.

Beispielszenario:
Ein Baupartner soll regelmäßig Bescheinigungen oder abgestimmte Protokolle liefern. Ohne Systemzugriff läuft das meist über ein baustellenbezogenes Postfach, anschließend über manuelle Ablage und Rückfragen, ob etwas angekommen ist und wo es abgelegt wurde. Mit einem kontrollierten externen Zugriff kann der Baupartner die Dokumente direkt in einem klar abgegrenzten Projektbereich bereitstellen, etwa in einem Bereich für Nachweise und Protokolle, gegebenenfalls zusätzlich eingeschränkt auf ein Gewerk.

Das Projektteam sieht die Unterlagen unmittelbar im Projektkontext, inklusive Zeitstempel und Verfasser. Falls notwendig, kann daran ein interner Prüf- oder Freigabeschritt anschließen, ohne dass Dokumente außerhalb des Systems verteilt werden müssen. In DOXIS lässt sich dieses Vorgehen typischerweise über rollenbasierte Berechtigungen, definierte Dokumentklassen und nachvollziehbare Zugriffshistorien abbilden, sodass externe Partner sinnvoll eingebunden werden können, ohne interne Bereiche zu öffnen.

Bautagebuch / Baustellentagebuch als Ergänzung: Chronologie im Projektkontext

Auch wenn ein Bautagebuch nicht in jedem DMS-Projekt sofort umgesetzt wird, ist es ein naheliegender Baustein der digitalen Projektakte – gerade im Bau, wo viele Entscheidungen und Ereignisse tagesbezogen entstehen. Ein Bautagebuch (Baustellentagebuch) bildet den Projektverlauf chronologisch ab und schafft eine gemeinsame, belastbare Projektchronik. Je nach Organisation umfasst es Angaben zu Ereignissen und besonderen Vorkommnissen, Wetter und Baustellenbedingungen, Personal- und Gerätepräsenz, erbrachten Leistungen, Lieferungen, Abnahmen, Mängeln, Behinderungen oder Nachträgen. Fotos, Skizzen und kurze Notizen ergänzen die Einträge häufig, sodass aus einzelnen Informationen eine fortlaufende Projektdokumentation entsteht.

Der Nutzen zeigt sich dort, wo Bauprojekte typischerweise Reibung haben: bei Übergaben, bei Nachweisen, bei Abweichungen vom Plan oder wenn im Nachgang Fragen entstehen. Das Bautagebuch kann festhalten, dass eine Lieferung verspätet kam, Wetterbedingungen Arbeiten verhindert haben oder ein Gewerk eine Fläche nicht freigegeben hat. Solche Einträge sind nicht nur ergänzende Informationen, sondern können später relevant werden – etwa für Terminverschiebungen, Behinderungsanzeigen, Nachträge oder die Bewertung von Leistungsständen. Gleichzeitig unterstützt es im laufenden Projekt, weil Bauleitung und

Projektteam den Kontext schneller erfassen, ohne sich durch E-Mail-Verläufe, Chat-Nachrichten oder separate Fotosammlungen arbeiten zu müssen.

Mehrwert im DMS: Verknüpfung von Einträgen, Nachweisen und Kommunikation

Im Kontext einer Projektakte entsteht der eigentliche Mehrwert durch die Verbindung von Chronologie und Nachweisen. Ein Bautagebuch-Eintrag kann direkt mit relevanten Dokumenten verknüpft werden, etwa mit einem Protokoll, einem Planstand, einer Mängelliste, einem Abnahmeformular oder der E-Mail, in der ein Sachverhalt abgestimmt wurde. Damit wird aus „einem Tagebucheintrag“ eine nachvollziehbare Dokumentationskette: Eintrag → zugehörige Unterlage → beteiligte Personen → Zeitpunkt. Das erhöht die Transparenz im Projektalltag und stärkt die Nachvollziehbarkeit gegenüber internen Stakeholdern ebenso wie gegenüber externen Beteiligten.

Wichtig ist dabei, das Bautagebuch nicht als zusätzliche Bürokratie zu konzipieren. In vielen Fällen reicht ein schlanker Ansatz mit standardisierten Feldern (Datum, Projekt, Gewerk/Bauabschnitt, Ereignistyp, kurzer Text, Anhänge/Fotos) und optionalen Ergänzungen. Der Eintrag kann auf mobilen Endgeräten erfolgen, Fotos lassen sich direkt zuordnen, und wiederkehrende Kategorien sorgen dafür, dass Informationen später auch auswertbar bleiben. Gerade wenn viele Informationen per E-Mail oder in Form von Fotos entstehen, kann ein DMS/ECM dabei helfen, diese Inhalte strukturiert im Projektkontext zu bündeln, statt sie in getrennten Ablagen zu verlieren. So wird das Bautagebuch zu einem weiteren Baustein, der die Projektakte sinnvoll ergänzt: nicht als komplexes Spezialthema, sondern als pragmatisches Mittel, um Verlauf, Entscheidungen und Nachweise über die Zeit sauber zusammenzuführen.

Mini-Checkliste: Projektakte im Baugewerbe

Hey Doxi, worauf kommt es in der Praxis an?

  • Schlanke Struktur: wenige klare Dokumentklassen statt tiefer Unterordner
  • Dokumentklassen/Belegarten definiert: z. B. Angebot, Rechnung, Lieferschein, Schriftverkehr/E-Mail, Protokoll, Nachweis
  • Projektreferenzen festgelegt: Projektnummer, SAP-Bezug, PSP-Element (je nach Prozess)
  • Baupartner/Nachunternehmer als zentrales Attribut oder Objekt (für Steuerung und Auswertbarkeit)
  • ERP- & CRM Integration: Belege automatisiert in den Projektkontext übernehmen
  • E-Mail-Integration: Baustellenpostfach anbinden, Regeln zur Zuordnung nutzen (inkl. Anhänge)
  • Optionaler Ausbau: Bautagebuch/Baustellentagebuch als chronologische Ergänzung

Fazit

Eine digitale Projektakte im Baugewerbe stiftet ihren Wert nicht durch „digitale Ablage“, sondern durch einen verlässlichen Projektkontext, der den Alltag messbar entlastet. Entscheidend ist, dass Informationen nicht in Einzelsystemen, persönlichen Postfächern oder lokalen Ablagen verbleiben, sondern konsistent klassifiziert, zugeordnet und im richtigen Zusammenhang verfügbar sind. Genau hier liegt der Nutzen einer Projektakte in einem DMS/ECM wie Doxis.

Konkret zeigt sich der Mehrwert in folgenden Effekten:

  • Schnellere Auskunftsfähigkeit im Projektalltag, weil Unterlagen im Projektkontext auffindbar sind.
  • Weniger Suchaufwand und Rückfragen, da Bauleitung, Einkauf und Projektbeteiligte auf denselben Informationsstand zugreifen.
  • Reduzierte manuelle Ablage, wenn wiederkehrende Inhalte wie ERP-Belege (z. B. aus SAP) oder E-Mails aus dem Baustellenpostfach regelbasiert übernommen und zugeordnet werden.
  • Bessere Steuerbarkeit von Baupartnern/Nachunternehmern, weil Dokumente, Nachweise und Kommunikation nachvollziehbar zusammengeführt sind.
  • Weniger Medienbrüche und Versionskonflikte, da Dokumente seltener als Anhänge kursieren und der aktuelle Stand zentral verfügbar ist.
  • Höhere Nachvollziehbarkeit und Dokumentationsqualität, insbesondere bei Abweichungen, Nachweisen, Übergaben oder späteren Klärungen.
  • Einfachere Übergaben und Vertretungen, weil Projektwissen im System bleibt statt in individuellen Ablagen.
  • Skalierbarkeit durch Standardisierung, wenn Dokumentklassen und wenige Kernmetadaten über Projekte hinweg konsistent genutzt werden.

Für die Umsetzung hat sich ein pragmatischer Start bewährt: mit wenigen Dokumentklassen und Kernmetadaten beginnen, Automatisierung dort ansetzen, wo Volumen entsteht, und Regeln iterativ verbessern. So entsteht schnell Nutzen, der Akzeptanz schafft – und die Projektakte wird zur Arbeitsgrundlage, nicht zum Archiv.

Häufige Fragen zu Projektakten im Baugewerbe

Können auch andere Drittsysteme an Doxis angebunden werden – nicht nur SAP?
Ja. Neben SAP lassen sich auch andere ERP-Systeme anbinden, beispielsweise Microsoft-basierte ERP-Lösungen, sowie weitere angrenzende Systeme wie CRM oder CAD. Ziel ist dabei immer dasselbe: Dokumente und Informationen aus diesen Systemen im Projektkontext verfügbar zu machen, sauber zu klassifizieren und – wo sinnvoll – automatisiert zuzuordnen.
Können Inhalte aus einem Altsystem migriert und in die neue Projektakte übernommen werden?
Ja. Entscheidend ist, welche Bestände übernommen werden sollen (Zeitraum, Dokumentarten, Projekte) und welche Projektreferenzen/Metadaten verfügbar sind (z. B. Projektnummer, PSP-Element, Baupartner). Dann können Dokumente nicht nur übertragen, sondern auch klassifiziert und dem richtigen Projektkontext zugeordnet werden. Üblich ist ein Pilotlauf mit Qualitätscheck, danach die schrittweise Migration.
Kann KI bei Projektakten im DMS unterstützen?
Ja. KI kann z. B. Dokumente automatisch klassifizieren, relevante Metadaten vorschlagen, Inhalte zusammenfassen (z. B. lange E-Mail-Verläufe oder Protokolle) und bei der Suche helfen, indem sie auch ungenaue Anfragen sinnvoll interpretiert. Wichtig ist dabei, dass KI-Vorschläge im Bauumfeld kontrollierbar bleiben: mit nachvollziehbaren Ergebnissen, klaren Berechtigungen und – je nach Einsatz – einem Prüf-/Freigabeschritt, bevor etwas verbindlich in der Projektakte landet.

Christian Bley

Hi, ich bin Chris Bley, Solution Engineer Doxis. Seit 15 Jahren berate ich meine Kunden rund um das Thema Digitalisierung, erarbeite Konzepte und setze Projekte in diesem Bereich um. Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit besteht dabei aus der Vermittlung meines Wissens. Neben der Veranstaltung von Workshops erstelle ich daher viel Content in Form von Artikeln, Videos, Whitepapern uvm. Wenn am Ende des Tages noch kreative Energie übrig ist, fließt diese in mein Tonstudio und neue Songtexte.

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